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86 spannende MINT-Experimente: Mini-Forscher im WKO-Betriebskindergarten

Eine von mittlerweile rund 100 Spürnasenecken wurde jetzt im neuen Betriebskindergarten der Wirtschaftskammer Österreich eröffnet. Die Bildungsoffensive der WKÖ unterstützt gemeinsam mit Unternehmen den österreichweiten Rollout.
Besuch der Spürnasenecke durch Präsident Mahrer und Präsident Buchmüller
© WKO/nadinestudenyphotography

Mit 86 aus dem Lebensalltag gegriffenen Experimenten ermöglicht es die Spürnasenecke, dass Kindergartenkinder ihren angeborenen Forscher- und Entdeckerdrang voll ausleben. Und das in mittlerweile rund 100 Kindergärten österreichweit. Am 1. Juni wurde auch im neuen Betriebskindergarten der Wirtschaftskammer Österreich eine Spürnasenecke eröffnet. 

Die Kinder führten Harald Mahrer, Präsident der WKÖ, und Peter Buchmüller, Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg, selbst Experimente vor und erklärten, was sie im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Biologie/Chemie/Physik, Technologie) gelernt haben. 

Finanziert von regionalen Unternehmen

Finanziert werden die Spürnasenecken von den Kindergartenerhaltern gemeinsam mit in der Regel regional ansässigen Unternehmen, wobei die Wirtschaftskammer aktiv bei der Sponsorensuche und -vermittlung hilft. Die Spürnasenecke im eigenen Betriebskindergarten wird von der WKÖ selbst getragen. 

Im Kern ist die Spürnasenecke ein vollwertiges Labor für Kindergartenkinder. Sie beinhaltet eigens entwickelte Möbel, Forscherutensilien sowie ein Handbuch mit mehr als 80 Beispiel-Experimenten aus dem MINT-Bereich, bei denen die zwei Maskottchen Elli Eichhörnchen und Hansi Hase die kleinen WissenschafterInnen begleiten. 

Noch wichtiger als die physische Ausstattung sind freilich die fachlich geschulten Kindergarten-Pädagoglnnen, die kindgerechte Erklärungen liefern können und sich bei Netzwerktreffen mit dem Spürnasenecken-Team oder KollegInnen austauschen und weiterbilden. 

Kindergärten als "elementare Bildungseinrichtungen"

"Kindergärten sind die ersten elementaren Bildungseinrichtungen. Alle Kinder sollen, unabhängig von Wohnort, Herkunft oder Geschlecht, ihren angeborenen Forscherdrang ausleben können. Deshalb ist uns die österreichweite Ausrollung der Spürnasenecken so ein großes Anliegen. Und wie man sieht: Es funktioniert", so Präsident Harald Mahrer: "Speziell in diesem Alter ist das Interesse an Natur und Technik groß. Ich bin sicher, dass so bei einigen der Keim für spätere Forscherkarrieren gesät wird." 

"Aus einer wunderbaren Idee, die ihren Ursprung vor zehn Jahren in Salzburg hatte, ist ein tolles Erfolgsprojekt geworden. Wir haben jetzt 96 Spürnasenecken in Österreich in Betrieb, 20 weitere sind in Vorbereitung - und sogar aus Tschechien und Bayern gibt es Anfragen", sagt WKS-Präsident Peter Buchmüller: "Wenn man den Kindern zusieht, merkt man, mit welcher Begeisterung sie bei der Sache sind." 

Das Projekt wurde 2011 bei der Wirtschaftskammer Salzburg - unter tatkräftiger Unterstützung der Sparte Industrie - initiiert und gefördert. Mithilfe von Sponsoren aus der Wirtschaft wird die österreichweite Ausrollung im Rahmen der WKÖ Bildungsinitiative verfolgt.


Besuch der Spürnasenecke durch Präsident Mahrer und Präsident Buchmüller
© WKO/nadinestudenyphotography
Besuch der Spürnasenecke durch Präsident Mahrer und Präsident Buchmüller
© WKO/nadinestudenyphotography
Besuch der Spürnasenecke durch Präsident Mahrer und Präsident Buchmüller
© WKO/nadinestudenyphotography
Besuch der Spürnasenecke durch Präsident Mahrer und Präsident Buchmüller
© WKO/nadinestudenyphotography