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Spitzenleistungen der kommenden Technik-Elite gewürdigt

243 Schülerinnen und Schüler Salzburger Höheren Technischen Lehranstalten und des Werkschulheims Felbertal erhielten auch heuer Stipendien der Sparte Industrie der WKS für ihre ausgezeichneten Leistungen.  

Bereits zum 61. Mal hat die Sparte Industrie der WKS Stipendien an den Salzburger Ingenieurnachwuchs vergeben. Insgesamt gingen an 243 ausgezeichnete Schülerinnen und Schüler der HTL Salzburg, der HTL Kuchl, der HTL Hallein, der HTL Saalfelden und des Werkschulheims Felbertal Förderungen im Gesamtwert von 74.850 €. Der gemeinsame Notendurchschnitt aller Stipendiaten lag bei 1,19 und damit deutlich unter dem erforderlichen Durchschnitt von 1,4.

„Topmotivierte und hochqualifizierte Arbeitskräfte gehören zu dem Fundament eines attraktiven Wirtschaftsstandorts. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten haben ihre Zukunftschancen erkannt, denn am Salzburger und am österreichischen Arbeitsmarkt wird vor allem eine Gruppe besonders nachgefragt: die Techniker!“, erklärt Spartenobmann IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler. „Wir wollen uns mit den Stipendien bei den jungen Menschen nicht nur bedanken, sondern sie auch motivieren, sich weiterhin anzustrengen und nicht stehen zu bleiben“, stellt Unterkofler fest.  

Mehr Stellenwert für die Technik schaffen 

Die Stipendienaktion wurde im Schuljahr 1959/1960 ins Leben gerufen. Der Salzburger Industrie ist es seit jeher ein besonderes Anliegen, den Technikernachwuchs zu fördern. Die Mittel für die Leistungsstipendien werden durch direkte Beiträge der Mitgliedsbetriebe der Sparte Industrie aufgebracht, die freiwillig 0,01 % der Bruttolohnsumme für die Förderung des technischen Nachwuchses bereitstellen.

Die Sparte schüttete insgesamt 74.850 Euro an Stipendien aus: „Wir wollen der Technik jenen Stellenwert geben, den sie angesichts der Nachfrage in der Wirtschaft haben muss.“, betont Unterkofler. Trotz der vorherrschenden Corona-Krise werden nach wie vor gut ausgebildete Techniker gesucht.  

Stark engagiert für die Technikausbildung

Das Engagement der Sparte Industrie in Bildungsfragen ist vielfältig: Mit den Spürnasen-ecken in den Salzburger Kindergärten wird versucht, bereits die Kleinsten für Naturwissenschaften zu interessieren. Auch auf einen Auftritt der Industrie auf der virtuellen Berufsinformationsmesse wurde heuer nicht verzichtet. Das Industrieviertel der BIM wurde kurzerhand online veranstaltet. So wurden beispielsweise online Berufe-Talks und Elternabende abgehalten, um auf die Berufschancen in der Industrie aufmerksam zu machen. „Wir fördern aber auch Infrastrukturprojekte an den Schulen, um eine Ausbildung auf dem neuesten Stand der Technik zu ermöglichen“ betont Dr. Peter Unterkofler, Obmann der Sparte Industrie.  

Viel Zuversicht für die berufliche Zukunft 

Wie sie ihre Ausbildung und Zukunftschancen einschätzen, aber auch welche Motivation da Stipendium darstellt, berichten Schülerinnen und Schüler aus den HTLs und dem Werkschulheim Felbertal. 


Werkschulheim Felbertal: 

7.950 Euro wurden an 27 Schülerinnen und Schüler des WSH ausgeschüttet. Ihr gemeinsamer Notendurchschnitt lag bei 1,17.

Mia Gruber
© Werkschulheim Felbertal

Mia Gruber, 9. Klasse, Maschinenbau

„Was meine beruflichen Zukunftsaussichten betrifft, werde ich im Land Salzburg, mit meinem dann hoffentlich abgeschlossenen Studium für Bauingenieurswesen, beste Möglichkeiten vorfinden. Die Förderung der technischen Grundausbildung durch die Sparte Industrie ist wichtig: Wir brauchen den Nachwuchs an innovativen technisch Begabten, aber auch humanistisch gebildeten Menschen.“

Theodor Daryus Böhm, 8. Klasse, Tischlereitechnik

„Ich glaube, je mehr Standbeine man in der heutigen Zeit haben kann, desto besser. Egal ob es sich um Sprachen, Handwerksausbildungen oder etwas anderes handelt. Die AHS Matura am Ende der schulischen Laufbahn gleichzeitig mit dem Gesellenbrief in der Hand zu halten, bietet einen enorm hohen Mehrwert für die berufliche Karriere. Für mich ist dieses Stipendium ein kleiner, aber doch ein großer Sieg. Da ich in Salzburg keinen Hauptwohnsitz habe, wurde ich in den letzten Jahren für meine Leistungen nicht ausgezeichnet. Ich fand das überaus bedauernswert, da ich seit über sieben Jahren in Salzburg in das Werkschulheim gehe und meine Leistungen auch im Werkschulheim erbracht habe. Doch dieses Jahr ist alles anders! Zum ersten Mal werden auch diejenigen mit einem Stipendium ausgezeichnet, welche keinen Hauptwohnsitz in Salzburg haben - das ist ein Meilenstein für mich, meine Mitschüler, welche auch ausgezeichnet werden und für die Salzburger Wirtschaft, da diese sich auf hochqualifizierte Arbeitskräfte freuen kann. Ich erwarte mir, dass sich die beste Ausbildung in Salzburg für mich rentieren wird und ich ohne Probleme studieren kann, dass sich mir Wege öffnen und dass ich eine Arbeit verrichten kann, die etwas zur Weiterentwicklung unsere Gesellschaft, der Industrie und der Menschheit beitragen kann.“
Theodor Böhm
© Privat


Direktorin Mag. Karin Starlinger-Baumgartinger (Mitte) freut sich für ihre Schülerinnen und Schüler bei der Übergabe der Stipendien mit SPO Dr. Peter Unterkofler (li) und SPGF Mag. Anita Wautischer (re).
© WKS Direktorin Mag. Karin Starlinger-Baumgartinger (Mitte) freut sich für ihre Schülerinnen und Schüler bei der Übergabe der Stipendien mit SPO Dr. Peter Unterkofler (li) und SPGF Mag. Anita Wautischer (re).


HTL Saalfelden

40 Schülerinnen und Schüler aus der HTL Saalfelden freuten sich über insgesamt 10.500 €. Ihr gemeinsamer Notendurchschnitt lag bei 1,17.

Hannes Gschwandtl
© HTL Saalfelden

Hannes Gschwandtl, 4. Jahrgang, Bautechnik, HTL Saalfelden

„Die HTL bietet eine sehr gute Ausbildung für die Berufswelt. Zusätzlich verfügt man bei einem erfolgreichen Abschluss über die Matura, die viele Aufstiegsmöglichkeiten schafft. Die HTL-Saalfelden zeichnet sich durch Vielfältigkeit und viele gute Lehrerinnen und Lehrer aus. Das Stipendium der Sparte Industrie ist für viele Schülerinnen und Schüler ein Anreiz für bessere Leistungen. Jedoch hatte ich persönlich nie das Ziel einen bestimmten Notendurchschnitt zu haben, sondern wollte nur für mich eine gute Leistung bringen. Aber es freut mich natürlich sehr, dass man für eine gute Leistung belohnt wird.“

Michaela Leitinger, 3. Jahrgang, Elektrotechnik, HTL Saalfelden:

„Das Stipendium bedeutet eine Wertschätzung unserer Leistungen, die Anerkennung unseres Fleißes und ist ein zusätzlicher Ansporn. Unsere Berufsaussichten als Absolventen der HTL scheinen unbegrenzt: Nach dem Abschluss einer höheren technischen Schule werden wir uns über die anschließende berufliche Laufbahn keine Sorgen machen müssen. Ob Studium oder Einstieg ins Berufsleben, meist stehen die Chancen bezüglich einer Aufnahme oder Einstellung gut. Wir haben die Möglichkeit, vielseitige Berufe auszuüben, an der Gestaltung innovativer Projekte mitzuwirken und somit Systeme und vielleicht sogar die Zukunft zu verbessern.“
 
Michaela Leitinger kann auf einen Notendurchschnitt von 1,0 verweisen.

Michaela Leitinger
© HTL Saalfelden
Direktor DI Franz Höller (re.) übernahm die Stipendien für seine Schülerinnen und Schüler von Spartenobmann Dr. Peter Unterkofler (li) und Spartengeschäftsführerin Anita Wautischer.
© WKS Direktor DI Franz Höller (re.) übernahm die Stipendien für seine Schülerinnen und Schüler von Spartenobmann Dr. Peter Unterkofler (li) und Spartengeschäftsführerin Anita Wautischer.


HTL Salzburg

Heuer kamen 110 Schülerinnen und Schüler aus der HTL Salzburg mit einem Betrag von 34.200 € zum Zug. Ihr gemeinsamer Notendurchschnitt lag bei 1,19.

SPO Dr. Peter Unterkofler (li.) mit Dir. DI Dr.tech. Franz Landertshammer (Mitte) und SPGF Mag. Anita Wautischer (2.v.re) waren beeindruckt von den Stipendiaten Laura Wiedemayer und Jakob Stoff.
© WKS SPO Dr. Peter Unterkofler (li.) mit Dir. DI Dr.tech. Franz Landertshammer (Mitte) und SPGF Mag. Anita Wautischer (2.v.re) waren beeindruckt von den Stipendiaten Laura Wiedemayer und Jakob Stoff.


Jakob Stoff, 5. Jahrgang, Maschinenbau

„Die Ausbildung beschränkt sich nicht nur auf den gewählten Fachbereich, sondern umfasst viele andere Wissensgebiete. Deshalb ist die HTL eine Ausbildung für das gesamte Leben und nicht nur für einen speziellen Beruf. Die HTL Salzburg zeichnet sich durch eine Vielfalt an Werkstätten und Laboren aus. Diese ermöglichen einen praxisnahen Unterricht, der zu einem tieferen Verständnis der Materie führt. Ich sehe das Stipendium der Salzburger Industrie als außerordentliche Wertschätzung meiner Leistung als Schüler. Es ist nicht selbstverständlich, dass Firmen trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in die Förderung von talentierten Schülern investieren.“


Laura Wiedmayer, 5. Jahrgang, Tiefbau

„An der HTBLuVA in Salzburg erwartet den Schüler eine einzigartige Kombination aus Theorie und Praxis. Durch das Arbeiten mit der eigenen Hand prägt man sich die Vorgänge ein und versteht weshalb Umständlichkeit manchmal leichter zum Ziel führen kann. Auch die umfangreiche Erfahrung der Lehrer ist im Unterreicht zu spüren. Ob als witzige Anekdote aus den Jahren auf der Baustelle oder als Einblick in Verfahren aus der Praxis kann der Stoff besser verknüpft werden und lockert manch trockene Materie.

Wir freuen uns besonders in Zeiten wie diesen darüber, dass die teilhabenden Firmen und die Wirtschaftskammer Salzburg trotz allem in die Ingenieure und Ingenieurinnen von morgen investieren. Auf das Event der Stipendienvergabe, welches leider dieses Jahr ausfällt, freut man sich schon das ganze Jahr über, denn neben den Ehrungen und der köstlichen Verpflegung bietet es eine tolle Verknüpfungsmöglichkeit der verschiedenen technischen Schulen im Salzburger Raum. Nach einem Abschluss an der HTL Salzburg erwartet den Absolventen ein breites Berufsfeld, mit und ohne Studium. Man steht also immer mit einem Fuß fix im Leben und kann vollkommen nach seinen Interessen handeln.“



Holztechnikum Kuchl 

Aus der HTL Kuchl erhielten 28 Schülerinnen und Schüler ein Stipendium im Gesamtwert von
9.150 €. Der durchschnittliche Notendurchschnitt der Kuchler Stipendiaten liegt bei 1,19.

Isabella Wieland
© Privat

Isabella Wieland, 5. Klasse, Betriebsmanagement und Holzwirtschaft

„Neben der fachlichen Bildung wird auch auf allgemeine und soziale Qualifikationen Wert gelegt, die eine umfangreiche erfolgreiche Beschäftigungsfähigkeit möglich machen. Einen weiteren Schwerpunkt setzt dieser Schultyp auf die Vermittlung der notwendigen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse zur eigenständigen Führung eines Betriebes. Außerdem ist sie in ganz Österreich einzigartig, überaus vielfältig und familiär. Es hat mich von Anfang an sehr angesprochen, dass man Technik mit Wirtschaft und Sprachen so gut verbinden kann. Heuer erhalte ich dieses Stipendium bereits das zweite Mal und ich freue mich sehr darüber. Es motiviert, mich in der Schule weiterhin anzustrengen. Außerdem ist es ein Ansporn für mich, mein Bestes zu geben, um nach einem guten Schulabschluss in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Vielleicht bietet sich für mich die Chance, meine in der Schule erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Sparte Industrie bestmöglich einzusetzen. Nach meiner Ausbildung stehen mir viele Wege offen und ich bin mir noch nicht sicher, welchen davon ich einschlagen werde. Die Entscheidung, ob Einstieg in die Arbeitswelt oder ein Studium muss ich erst treffen.“ 


Martin Fassold, 4. Klasse, Betriebsmanagement und Holzwirtschaft

„Eine höhere technische Schule hebt sich vor allem durch die Breite der Ausbildung von anderen Schulen ab. In unserem Fall ist dies definitiv die Mischung zwischen der Praxis in den Werkstätten, der Theorie im Unterricht und den zahlreichen Weiterbildungsangeboten. Des Weiteren wird man bei uns nicht nur in einem gewissen Teilbereich der Holzwirtschaft ausgebildet, sondern man lernt alle Bereiche (ob Holzbau, Holztechnologie oder Wirtschaft) kennen. Auch die sprachliche Komponente ist zu berücksichtigen. Ob Italienisch, Englisch oder sogar Russisch, mit dieser Ausbildung kann man auch bei Firmen im Ausland um eine Arbeitsstelle anfragen! Durch die Breite der Ausbildung bin ich mir sicher, dass ich im Berufsleben einen großen Vorteil habe, um somit schnell in höhere Positionen in meiner zukünftigen Firma aufsteigen zu können. Des Weiteren hoffe ich, durch meine sprachlichen Kenntnisse, Kundenkontakte mit ausländischen Firmen schließen zu können und vielleicht sogar ein Auslandsjahr absolvieren zu können.“

Martin Fassold konnte ein Zeugnis mit einem Notendurchschnitt von 1,0 vorweisen.

Martin Fassold
© Privat

SPO Dr. Peter Unterkofler übergab die Stipendien an Direktor DI Johann Blinzer (Mitte) und Abteilungsvorstand Mag. Josef Essl, (links vorne) sowie Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs.
© WKS SPO Dr. Peter Unterkofler übergab die Stipendien an Direktor DI Johann Blinzer (Mitte) und Abteilungsvorstand Mag. Josef Essl, (links vorne) sowie Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs.


HTL Hallein

Bei der HTL Hallein freuten sich 38 Schülerinnen und Schüler über insgesamt 13.050 €. Der gemeinsame Notendurchschnitt der Stipendiaten lag bei 1,22.

Stv. für 38 SchülerInnen freuten sich Katrin Draxl (Innenarch. und Holztech. V) und Maximilian Stöger (Wirtsch.ingenieurwesen und BI V) über die Stipendien mit Direktor OStR Hermanseder (hinten li.), Mag. Anita Wautischer und Dr. Peter Unterkofler (re.)
© WKS Stv. für 38 SchülerInnen freuten sich Katrin Draxl (Innenarch. und Holztech. V) und Maximilian Stöger (Wirtsch.ingenieurwesen und BI V) über die Stipendien mit Direktor OStR Hermanseder (hinten li.), Mag. Anita Wautischer und Dr. Peter Unterkofler (re.)


Katrin Draxl, 5. Lehrgang Innenarchitektur und Holztechnologien 

Als großen Vorteil einer HTL – Ausbildung sehe ich den besonders praxisbezogenen Unterricht. Wir schließen unsere Ausbildung nicht nur mit der Matura ab, sondern auch mit sehr guten praktischen Kenntnissen, die in unserer weiteren Laufbahn, vor allem zu Beginn, sicher sehr von Vorteil sind. An unserer Schule schätze ich vor allem den Unterricht mit Lehrer/innen, die auch neben der Schule in unserer Branche berufstätig sind. Dadurch kann uns zeitgerechter Unterrichtsstoff anhand von aktuellen Beispielen sehr gut übermittelt werden.

Das Stipendium motiviert mich jedes Jahr aufs Neue gute Leistungen zu erbringen. Es ist großartig, dass wir bereits während unserer Ausbildung gefördert werden. Nach meiner Ausbildung erwarte ich mir super Berufschancen, in denen ich mein erlerntes Wissen praktizieren und weiterentwickeln kann.