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Energie und Nachhaltigkeit in der Hotellerie

Informationen zu Nachhaltigkeits- und Energiethemen für die österreichische Hotellerie 

1. Informationen zum Anspruch auf Grundversorgung Strom- und/oder Gas 

2. Voranmeldung für den Energiekostenzuschuss

3. Energiekostenzuschuss: Informationen zur Förderung

4. Blackout in der Hotellerie

5. WKÖ Energie-Monitor

6. Energiemanagement/-verbrauch 

7. Nachlese Webinar „Ökolabels im Tourismus“

8. Lebensmittel- und Abfallmanagement

9. Beratungs- und Förderaktionen für Betriebe

10. Nachhaltigkeits- und Green-Event-Fokus für Seminarhotels: Der brandaktuelle Leitfaden ist da


1. Informationen zum Anspruch auf Grundversorgung Strom- und/oder Gas  

Die Grundversorgung hilft Ihnen als Kleinunternehmen beispielsweise

  • wenn Sie Schwierigkeiten haben, einen Strom- oder Gaslieferanten zu finden, der bereit ist, einen Vertrag über die Belieferung mit Energie abzuschließen.
  • wenn die Abschaltung der Anlage angedroht wird oder bereits abgeschaltet wurde.  

Wie das genau funktioniert und was Sie tun müssen, wenn Sie die „Grundversorgung“ in Anspruch nehmen wollen/müssen, lesen Sie im Infoblatt


2. Voranmeldung für den Energiekostenzuschuss - Nachfrist vom 16. bis 20. Jänner 2023

In einer Nachfrist vom 16. bis 20. Jänner 2023 können Unternehmen (die noch nicht vorangemeldet sind) eine Voranmeldung über den aws Fördermanager (Förderbank des Bundes) vornehmen. Das Zeitfenster für den individuellen Antragszeitraum wird nach der Voranmeldung per Mail zugesendet! Die Voranmeldung ist für die spätere Antragstellung des Energiekostenzuschusses verpflichtend. Pro Unternehmen kann nur ein Antrag gestellt werden. Mit dem Energiekostenzuschuss werden energieintensive Unternehmen mit einer Förderung in der Höhe von 30 Prozent ihrer Mehrkosten für Strom, Erdgas und Treibstoffe unterstützt. Als energieintensiv gelten jene Unternehmen, deren jährliche Energiekosten sich auf mindestens 3 Prozent des Produktionswertes belaufen. Ausgenommen von diesem Eingangskriterium sind Betriebe bis max. 700.000 Euro Jahresumsatz. Die Förderung ist in einem Stufenprogramm geregelt – ab der Stufe 2 können nur Strom und Erdgas gefördert werden. Die Auszahlung erfolgt auf Basis der bei Antragstellung vorgelegten Unterlagen. Je nach Förderstufe werden Unternehmen mit 2.000 Euro bis zu 50 Millionen Euro unterstützt.

>> aws Richtlinie zum Energiekostenzuschuss
>> aws FAQ´s
>> aws Energiekostenzuschuss
>> aws Fördermanager 


3. Energiekostenzuschuss: Informationen zur Förderung

Wegen der hohen Energiekosten stehen viele heimische Betriebe vor enormen Herausforderungen.

Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde Ende September von der Regierung der Energiekostenzuschuss für Unternehmen präsentiert. 

Die Wirtschaftskammer Österreich hat deshalb gemeinsam mit Experten ein Webinar zum Thema „Energiekostenzuschuss“ abgehalten.

Es wurden unter anderem folgende Fragen beantwortet:

  • Wer kann den Energiekostenzuschuss beantragen?
  • Wann gilt ein Unternehmen als energieintensiv?
  • Wie berechnet sich der Zuschuss und wie hoch ist er? 

Die wichtigsten Informationen daraus finden Sie auf MARIEmehrwert 

Weitere Informationen finden Sie unter Webinar „Energiekostenzuschuss" am 02. Dezember  2022 - WKO.at sowie unter WKO Infopoint Energie für Unternehmen - WKO.at


4. Blackout in der Hotellerie

Mit der vorliegenden Checkliste zur Vermeidung und Minimierung von Schäden will der Fachverband Hotellerie zur Bewusstseinsbildung beitragen. Einfache Dinge wie Beleuchtung, Heizung, Kommunikation, Zahlungsmöglichkeiten, elektrische Zutrittssysteme (z.B. Zimmer, Garage, Aufzug, Parkhäuser), Verpflegung und die Betreuung von Gästen, die eventuell zusätzliche Hilfe aufgrund einer Behinderung benötigen, sind zu bedenken.

Ebenso stellen die Abwasserversorgung und ganz besonders die Trinkwasserversorgung in vielen Bereichen ebenfalls ein großes Problem dar. Nahversorger, Supermärkte und Tankstellen müssen den Betrieb einstellen, da nur in wenigen Fällen eine Notstromeinrichtung vorhanden ist. Ein bargeldloser Zahlungsverkehr ist höchstwahrscheinlich nicht möglich. Die Mobiltelefonie (Handy, Smartphone, SMS und Apps) fällt etwa 30 Minuten nach Beginn des Stromausfalles aus, weil die Mobilfunkstationen den Betrieb durch Batterien nur kurze Zeit aufrechterhalten können. Ein früherer Ausfall ist vor allem durch Mobilnetzüberforderung (hohes Telefonieaufkommen nach Eintritt des Blackouts) zu erwarten. Mit einer Überlastung des Netzes ist bereits kurz nach Störungseintritt zu rechnen. Die Folgen eines echten, großflächigen und länger andauernden Strom-Blackouts wären also gravierend. Von einem solchen Ereignis wäre auch die Tourismusindustrie generell massiv betroffen.

Gleichzeitig ist eine Hilfe durch Einsatzorganisationen kaum zu erwarten, da diese selbst betroffen sind, bzw. eine Vielzahl an Aufgaben zu bewältigen haben werden. Ein Tag Stromausfall würde einen Rattenschwanz an Problemen mit sich ziehen, die wiederum einen Zeitaufwand von geschätzten zwei Wochen benötigen würde, um die volle Funktionstätigkeit aller Anlagen sicherstellen zu können.

Mit der Checkliste zur Vermeidung und Minimierung von Schäden können erste innerbetriebliche Vorsichtsmaßnahmen angedacht werden. Diese bietet einen Anhaltspunkt für in vielen Unternehmen möglichen Maßnahmen. Dabei geht es gar nicht um große technische Absicherungsmaßnahmen, sondern in erster Linie einmal darum, die eigenen externen Abhängigkeiten und Verletzlichkeiten festzustellen und zu erkennen, bzw. die gröbsten Auswirkungen durch organisatorische Maßnahmen abzufangen.


5. WKÖ Energie-Monitor

Einen Überblick über die wichtigsten Energie-Kennzahlen liefert der interaktive WKÖ-Energie-Monitor.

Laufende Updates, Infos und Service-Angebote der Wirtschaftskammern zum Thema Energie finden Sie auf dem Energie-Infopoint für Unternehmen.


6. Energiemanagement/-verbrauch 

Sämtliche Informationen zum Energiemanagement/-verbrauch, wie zum Beispiel den brandaktuellen Leitfaden „Energiemanagement in der Hotellerie und Gastronomie“, sowie den Selbstcheck zur Ermittlung der aktuellen Energiesituation in Ihrem Betrieb und Daten/Fakten zum Energieverbrauch im Tourismus finden Sie hier.

Einsparungspotenziale aufzuspüren und umzusetzen – WKO Online-Ratgeber „Energie-Check für Betriebe“


7. Nachlese Webinar „Ökolabels im Tourismus“

Welche Nachhaltigkeitslabels sind für österreichische Beherbergungsbetriebe interessant und warum? Welches Umweltzeichen passt zu meinem Betrieb und interessiert sich der Gast überhaupt für eine nachhaltige Betriebsführung? Was muss ein Betrieb bei der Entscheidung für ein Nachhaltigkeitslabel beachten und welche Gründe sprechen überhaupt für eine Zertifizierung? Diese Fragen tauchen bei der Debatte um das richtige Label für einen Tourismusbetrieb immer wieder auf und wurden im Webinar „Ökolabels im Tourismus“ behandelt. Hier geht’s zur Nachlese


8. Lebensmittel- und Abfallmanagement

Hier finden Sie sämtliche Informationen zum nachhaltigen Umgang mit Getränken und Speisen, sowie Hinweise wie Lebensmittelabfälle vermieden werden können.


9. Beratungs- und Förderaktionen für Betriebe

Zur Steigerung der Energieeffizienz gibt es zahlreiche Förderungen, zB für Energieberatung, Umrüsten auf Alternativenergie oder Sanierung des Betriebsgebäudes. Weitere Informationen finden Sie hier.


10. Nachhaltigkeits- und Green-Event-Fokus für Seminarhotels: Der brandaktuelle Leitfaden ist da

Sie haben ein Seminarhotel und haben die Nachhaltigkeit im Fokus oder Sie brauchen Inspiration und Information um in Zukunft Green-Event fit zu sein!? Dann holen Sie sich den neuen Leitfaden Transformation für Seminarhotels mit Nachhaltigkeits- und Green-Event-Fokus und finden Sie Antworten auf viele Fragen!

  • Was bedeutet die Digitalisierung für Ihr Seminar- und Eventangebot?
  • Welche Services braucht es und welche Kooperationen empfehlen sich dafür?
  • Wie kann man sich deutlicher mit dem Thema Nachhaltigkeit positionieren oder darin neu positionieren?
  • Wie kann man Social Media und Influencer gezielt und sinnvoll für sich einsetzen?

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