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Vereinfachte Vergabeverfahren

Verlängerung der Schwellenwerteverordnung

Mit Verordnung des Bundesministers für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien BGBl. II 250/2016 wurde die Schwellenwerteverordnung um weitere zwei Jahre bis 31. Dezember 2018 verlängert. Bei Bauaufträgen gelten daher weiterhin folgende Obergrenzen für vereinfachte Vergabeverfahren:

§§ BVergG  2006 Verfahren
 
Subschwellenwert
41 Abs 2 Z 1 Direktvergabe € 100.000,-
177 Direktvergabe von Bau-
und Dienstleistungs-
konzessionsverträgen durch Sektorenauftraggeber
€ 100.000,-
201 Abs 2 Direktvergabe durch
Sektorenauftraggeber
€ 100.000,-
38 Abs 2 Z 1 Verhandlungsverfahren
ohne vorherige Bekanntmachung
bei Bauaufträgen
€ 100.000,-
37 Z 1 Nicht offenes Verfahren
ohne vorherige Bekanntmachung
bei Bauaufträgen
€ 1.000.000,-


Bei Bauaufträgen ist durch die Verordnung somit eine Direktvergabe oder ein Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung bis zu einem geschätzten Auftragswert von € 100.000,- und ein nicht offenes Verfahren ohne vorherige Bekanntmachung bis zu einem geschätzten Auftragswert von € 1.000.000,- möglich.
Ergänzend dazu besteht weiterhin auf rein gesetzlicher Basis (§§ 41a und 201a BVergG) die Möglichkeit, Bauvorhaben bis zu einem geschätzten Auftragswert von € 500.000,- im Wege der Direktvergabe mit vorheriger Bekanntmachung bzw. vorherigem Aufruf zum Wettbewerb zu beauftragen.  

Bei Bauaufträgen im Unterschwellenbereich gilt für die Wahl des Vergabeverfahrens der Wert des einzelnen Gewerks als geschätzter Auftragswert. Grundlage für die Berechnung des geschätzten Auftragswertes ist der Gesamtwert ohne Umsatzsteuer, der vom Auftraggeber voraussichtlich zu zahlen ist. Der geschätzte Auftragswert ist vom Auftraggeber vor der Durchführung des Vergabeverfahrens sachkundig zu ermitteln.



Rückfragen:
Wirtschaftskammer Steiermark
Landesinnung Bau
T
0316/601-487
E baugewerbe@wkstmk.at