th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Dietmar Lienbacher neuer Präsident des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft – IFPI Austria

Stand:


Dietmar Lienbacher
Dietmar Lienbacher

In seiner Generalversammlung vom 14.6.2016 stellte der Verband der österreichi-schen Musikwirtschaft - IFPI Austria personelle Weichen: Dietmar Lienbacher (Sony Music Austria) wurde zum IFPI-Präsidenten gewählt und wird dem Verband für die nächsten zwei Jahre vorstehen. Cornelius Ballin (Universal Music Austria) und Walter Gröbchen (Monkey Music) wurden neu in den Vorstand gewählt. Gerhard Fenz (BMS Music Service) und Franz Pleterski (Warner Music Austria) komplettieren den Vorstand des Verbandes.

Aktueller Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist das - auch internationale – Topthema der Modernisierung des Europäischen Urheberrechts. Vor allem geht es um die Lösung der so genannten „Wertschöpfungslücke“ („value gap“). YouTube und andere werbefinanzierte Internet-Plattformen profitieren durch Steigerungen bei Zugriffszahlen und Werbeerträgen massiv vom Musikstreaming-Boom, wollen aber Künstler und Labels nicht fair an diesem Wachstum teilhaben lassen. Rechtlich liegt die Verbesserung dieser auch wettbewerbswidrigen Schieflage in einer Reform der EU-Urheberrechtsrichtlinie, die gerade überarbeitet wird. Hier wird es neben den europäischen Institutionen Kommission und Parlament auch an den Mitgliedstaaten, wie eben auch an Österreich liegen, politischen Druck für eine rasche und faire Lösung des „value gap“-Problems zu erzeugen.

Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI-Austria: „Wir wollen die aktuellen Erfolge österreichischer Künstlerinnen und Künstler für eine nachhaltige Standortsicherung für den österreichischen Musikmarkt nützen. Dazu benötigen wir aber auch faire Rahmenbedingung. Internet-Giganten, die mit Musik Milliarden an Werbeumsätzen machen, müssen endlich faire Musiklizenzen bezahlen.“