th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Covid-19-Lockerungsverordnung

Mit Mai ist das Betreten des Kundenbereichs der meisten Betriebsstätten wieder zulässig. Wir haben wichtige Infos für Sie zusammengefasst!

Inhalte zur Covid-19-Lockerungsverordnung

 

Durch diese Verordnung tritt

  1. die Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19, BGBl. II Nr. 96/2020, und
  2. die Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 98/2020,
    außer Kraft. 

Die neue Verordnung ermöglicht die Öffnung aller FKM - Mitgliedsbetriebe:

  • Mit 1. Mai 2020 ist das Betreten des Kundenbereichs von den Betriebsstätten der Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure (inkl. aller in sich geschlossener Systeme), Piercer, Tätowierer, Permanent Makeup und Visagisten wieder erlaubt sein.
  • Die Bestimmungen sind auch dann anzuwenden, wenn Unternehmer und deren Mitarbeiter beim Kunden tätig werden.
  • Heilmasseure können ebenfalls wie bisher tätig sein.

 

Konkret finden folgende Bestimmungen Anwendung:

Allgemeingültige Verhaltensregeln

Beim Betreten des Kundenbereiches von Betriebsstätten gilt:

  • Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, müssen einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  •  Kunden haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Der Betreiber hat sicherzustellen, dass er und seine Mitarbeiter bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • gleichzeitiger Aufenthalt von maximal so vielen Kunden in den Kundenbereichen von Betriebsstätten, dass pro Kunde 10 m2 zur Verfügung stehen 

Sonderregelungen wegen Eigenart der Dienstleistung

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung

  1. der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister und/oder
  2. vom Kunden das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,
  3. ist diese nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimiert werden kann
  4. Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Ausnahmen:

  • Das Tragen von den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtungen gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und für Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen der Vorrichtung nicht zugemutet werden kann.
  • Sofern zwischen den Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind, muss ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden.
  • Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme der Ausnahme glaubhaft zu machen. 

Veranstaltungen:

Die meisten Veranstaltungen mit bis zu 10 Personen (nur bei Begräbnissen maximal 30 Personen) sind wieder zulässig, wobei bei Veranstaltungen außerhalb privater Wohnung jedenfalls ein 1-Meter-Abstand eingehalten werden muss. Bei zulässigen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist zusätzlich auch eine den Mund-Nasen-Bereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung (z. B. Masken) zu tragen sowie pro Person eine Fläche von 10 m2 zur Verfügung stellen. 

Zur Klärung weiterer Abgrenzungs- und Auslegungsfragen sind wir ständig mit den zuständigen Behörden in Kontakt und veröffentlichen entsprechende Informationen zeitnahe in FAQs unter www.wko.at/corona 

Empfehlungen für ergänzende Maßnahmen:

Ergänzend zu den in der Verordnung enthaltenen Vorgaben empfehlen wir vorübergehend diese Maßnahmen in den Betrieben einzuhalten.

Beachten Sie auch weiterhin die Ausübungsregeln für Ihre Branchen: 

Handlungsempfehlungen für Heilmasseure

Sie finden auf der Übersichtsseite die Handlungsempfehlungen für niedergelassene Gesundheitsberufe, zu denen auch die freiberuflichen Heilmasseure zählen. Der aktuelle Stand der Handlungsempfehlungen für niedergelassene Gesundheitsberufe ist vom 9. April 2020, es wird eine aktueller Version in den kommenden Tagen erwartet. 

Musteraushang

Zur Information der Kunden und Patienten über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in unseren Betrieben stellen wir entsprechende Aushänge zur Verfügung: 

HM (A4) und HM (A3)

FKM (A4) und FKM (A3)

Arbeiten an Sonn- und Feiertagen

Wann dürfen Ihre Geschäfte für die Erbringung von Dienstleistungen offenhalten? Wann und wie lange dürfen Arbeitnehmer beschäftigt werden und wie werden die Arbeitszeiten entlohnt? Weiterführende Informationen finden Sie hier im Infoblatt sowie auf der WKO-Seite. Ob Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, liegt allein in der Überlegung des jeweiligen Betriebes. Zur Information die Presseaussendung der WKÖ.  

Mustervereinbarungen 

Bestellmöglichkeiten zur Sicherstellung geeigneter Schutzmaßnahmen: Mund-Nasen-Schutz

Besonderes Augenmerk müssen wir weiterhin dem Schutz der Gesundheit schenken. Das gilt jetzt umso mehr, als in absehbarer Zukunft durch die schrittweise Zurücknahme der Betriebsschließungen die Intensität des wirtschaftlichen Lebens und damit die Häufigkeit von Kontakten wieder zunehmen wird. Ein wesentlicher Baustein bei der Sicherstellung geeigneter Schutzmaßnahmen ist der Mund-Nasen-Schutz.

Eine Auflistung regionaler Anbieter ist hier zu finden.

Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre  Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen.

Hochqualitative, EN14683-zertifizierten MNS-Masken können ab sofort und solange der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis von 0,99 Euro pro Stück (bereits inkl. Versandkosten, es wird keine USt. verrechnet) bestellt werden. Die Lieferung erfolgt innerhalb von fünf Werktagen frei Haus im Gebinde zu jeweils 50 Stück.

Bestellungen werden jederzeit via wko.at/schutzmasken entgegengenommen.

Weitere Infos:

Plattform „steirischeinkaufen“: www.wko.at/steirischeinkaufen