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Gewerbeordnung neu: Argumente gegen das Ende der Qualität!

Sehr geehrte Unternehmerin, sehr geehrter Unternehmer,

die Diskussionen über die Reform der Gewerbeordnung werden immer lauter, und immer größer wird die Sorge, dass sie eine Entwicklung einläuten könnte, die zum Verlust von Qualität und Vertrauen führt und am Ende sogar das Ende der dualen Ausbildung in der Form, in der wir sie kennen, bedeuten könnte. 

Die politischen Prozesse verlaufen in dieser Angelegenheit leider sehr intransparent, sodass wir aus heutiger Sicht nicht genau sagen können, wer davon letzten Endes betroffen sein könnte. Wir müssen uns allerdings darauf einstellen, dass auch unsere Berufe zu jenen Gewerben zählen könnten, die in Zukunft dereguliert sein werden. 

Obwohl wir damit in keiner guten Position sind, so tun wir doch alles, was in unserer Macht steht, um Fehlentwicklungen, die sich aus dieser Novellierung ergeben, zu verhindern. Wir haben beispielsweise ein Argumentarium erstellt, das die essenzielle Bedeutung der Meisterprüfung für alle 80 Gewerbe unterstreicht. Wir stellen dies Entscheidungsträgerinnen innerhalb der politischen Parteien sowie in den betroffenen Ministerien zur Verfügung, um auf die drohenden Schäden und Gefahren für die Unternehmen, aber selbstverständlich auch für die Konsumentinnen und Konsumenten hinzuweisen.

Wir wenden uns damit ganz entschieden gegen das Ende der Qualität in Gewerbe und Handwerk! Die geplanten Veränderungen lehnen wir dezidiert ab, nicht zuletzt aus der Sorge heraus, dass das hohe Niveau der dualen Ausbildung für unsere Jugend nicht mehr dauerhaft und lückenlos gesichert sein wird. Es entbehrt jedweder Logik, sich anlässlich der Erfolge bei den EuroSkills und WorldSkills mit einem exzellent funktionierenden System zu brüsten und dieses gleichzeitig im Namen einer nicht notwendigen "Liberalisierung" in Frage zu stellen! 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Mit besten Grüßen

KommR Ing. Johann Hackl
Landesinnungsmeister