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Geänderte Bestimmungen für Festbrennstoffheizungen

Wir klären Sie auf, welche neuen Gebiete von den Beschränkungszonen für die Raumheizung betroffen sind und informieren Sie über Festbrennstoff-Kombikessel.

Durch die Auflage des 4.0-Flächenwidmungsplanentwurfs in Graz haben sich die Bestimmungen für die Genehmigung von Festbrennstoffheizungen geändert. Dabei wurden die Deckplan-2-Beschränkungszonen für die Raumheizung massiv ausgeweitet, sodass nun auch Gebiete, die vorher nicht betroffen waren, jetzt in der Beschränkungszone sind.

 

Folgende Änderungen gelten seit Mai 2015 für neu eingereichte Genehmigungsverfahren:

  • Es sind für das Genehmigungsverfahren die Deckplan-2-Beschränkungszonen für die Raumheizung des 4.0-Flächenwidmungsplanentwurfs heranzuziehen.
  • In den Deckplan-2-Beschränkungszonen sind nur mehr Festbrennstoffheizungen mit automatischer Beschickung genehmigungsfähig.
  • Für die (rechnerische) Beurteilung der Einhaltung des Grenzwertes der Anlagen (Staubemission von 4 Gramm je Quadratmeter Bruttogeschoßfläche) ist zugrunde zu legen, dass die Nennwärmeleistung/Heizlast in kW bzw. der Jahresheizwärmebedarf in kWh der Gebäude, für sämtliche konditionierte Bruttogrundflächen an allen Heiztagen (HT12/20) eines Jahres durch die Heizungsanlagen gedeckt werden. Zusatzheizungen auf Basis anderer Energieträger sind bei der Beurteilung nicht zu berücksichtigen.
 

Es können daher von der Baubehörde ab Mai 2015 bei Neuerrichtung oder Austausch anzeigepflichtiger Festbrennstoffheizungen über 8 kW Nennheizleistung nur mehr solche genehmigt werden, die den neuen Vorgaben entsprechen (ausgenommen sind schon laufende Genehmigungsverfahren).

Hier gelangen Sie zu einem Plan von Graz, in welchem der Deckplan ersichtlich ist.  


Festbrennstoff-Kombikessel  

Laut § 10 Abs. 3 des Entwurfes des Grazer Flächenwidmungsplanes 4.0 werden für im Bereich des Deckplan 2 (Beschränkungszonen für die Raumheizung) liegende Baulandflächen, bei Neuerrichtung oder Austausch anzeigepflichtiger Heizanlagen (über 8 kW Nennheizleistung) zur Sicherstellung eines ausreichenden Schutzes vor Immissionen generell Heizungen mit festen Brennstoffen ausgeschlossen.

Diese Brennstoffe können ausnahmsweise zugelassen werden, wenn es sich um automatisch beschickte Feuerungsanlagen mit festen Brennstoffen handelt, die den Grenzwert für die Staubemission von 4,0 g je m² Bruttogeschoßfläche des Gebäudes pro Jahr nicht überschreiten.

Da diese Bestimmung durch die Bausperre-Verordnung zum Entwurf des 4.0 Grazer Flächenwidmungsplanes bereits Gültigkeit hat, ist jede Genehmigung von händisch beschickbaren Festbrennstoffheizungen in Deckplan-2-Zonen ausgeschlossen, auch wenn der Kessel nur der Ausfallsicherung dienen soll.