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Steirische Tischler glänzen mit kleinem ökologischen Fußabdruck

Die Fertigung beim Tischler ist in fast in allen Bereichen ökologisch besser und der große Vorteil der Dezentralität wird erkennbar.

Die Steirischen Tischler sind eine steirische Wirtschaftsmacht. Sie sorgen für regionale Wertschöpfung, bieten Arbeitsplätze in nächster Nähe und gelten als Lehrlingsausbilder in nahezu jedem Ort. Die Branche gilt als Top-Facharbeiterausbildner und ist Kooperationspartner für die Festkultur oder für Vereine. 

Tischler als Weltretter

Doch sind die Steirischen Tischler auch Weltretter? Diese Frage ist Dr. Christian Krotscheck auf den Grund gegangen. Der Steirer hat auf der TU Graz mit Nachhaltigkeitsprofessor Dr. Michael Narodoslawsky den SPI (Sustainable Process Index), zu Deutsch den "ökologischen Fußabdruck", entwickelt.

Der Vergleich

Als Referenz und Beispiel für Tischlerhandwerk dient ein massiver Eichen-Tisch, Format 180 mal 100cm (1,8 m²), dreischichtverleimt, mit zwei Füßen. Die zentrale Bezugsgröße der Bewertung ist ein gefertigter, ausgelieferter und beim Kunden montierter Tisch. Referenzbetrieb: Tischlerei Zach in Straden.

Als Vergleichsprodukt aus der industriellen Möbelfertigung wurde ein Tisch aus MDF-Platten, Format 180 mal 100cm (1,8 m²), mit Dekor-Folie, mit zwei Füßen abgeschätzt. Hier ist die zentrale Bezugsgröße des Vergleichs wieder ein gefertigter, ausgelieferter und vom Kunden montierter Tisch.

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist überraschend! Denn die Fertigung beim Tischler ist in fast in allen Bereichen ökologisch besser und der große Vorteil der Dezentralität wird erkennbar. Wobei in der industriellen Fertigung kostenschonende aber umweltintensive gegen umweltschonende aber investitionsintensive Bereiche beim Tischler getauscht werden.

Zur Studie im Detail