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Wichtige Hinweise zum Pyrotechnikgesetz 2010

Altersbeschränkungen

Pyrotechnische Gegenstände und Sätze dürfen nur von Personen besessen und verwendet werden, die das folgende Lebensjahr vollendet haben – gem § 15:

  • Kategorie F1 – 12 Jahre
  • Kategorie F2 und S1 – 16 Jahre
  • Kategorie F3,F4,T1,T2,P1,P2 und S2 – 18 Jahre
 

Kennzeichnung pyrotechnischer Gegenstände und Sätze

Pyrotechnische Gegenstände müssen wie folgt gekennzeichnet sein (hat auch der Händler zu prüfen) – gem § 24:

  • CE-Kennzeichen (sichtbar, lesbar und dauerhaft auf dem Gegenstand selbst, falls nicht möglich auf Verpackung UND Gebrauchsanleitung)
  • Name/Adresse des Herstellers/Importeurs
  • Name und Typ des Gegenstandes
  • Registrierungsnummer
  • Produkt-, Chargen-oder Seriennummer
  • Altersgrenze
  • Kategorie
  • Gebrauchsanleitung und Sicherheitsinformation
  • Nettoexplosivstoffmasse
  • Herstellungsjahr bei Feuerwerkskörpern der Kategorie F3 und F4
  • Mindestinformationen je Kategorie (zB F1 gegebenenfalls „nur zur Verwendung im Freien“ und einen Mindestsicherheitsabstand; F2 „nur zur Verwendung im Freien“ und gegebenenfalls einen Mindestsicherheitsabstand)
 

Verbote

Pyrotechnische Gegenstände und Sätze dürfen nur besessen und verwendet werden, wenn diese den allgemeinen Grundsätzen entsprechen (zB CE-Kennzeichen aufweisen) – gem § 32.

 

Besitz, Verwendung, Überlassung, Inverkehrbringen und auf dem Markt bereitstellen von

zur Knallerzeugung bestimmten pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2

sind verboten, es sei denn, der Knallsatz enthält ausschließlich Schwarzpulver – gem § 34.

 

Sämtliche Blitzknallkörper der Kategorie F2 (zB Schweizer Kracher) dürfen seit 4. Juli 2013 nicht mehr verkauft werden. Besitz und Verwendung sind seit 4. Jänner 2016 verboten.

Herstellung, Delaborierung und Manipulation von pyrotechnischen Gegenständen ohne

Gewerbeberechtigung für die Erzeugung von pyrotechnischen Gegenständen sind verboten – gem § 35.

 

Verwendung an bestimmten Orten – gem § 38

Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 dürfen im Ortsgebiet nicht verwendet werden;

Ausnahmen durch Verordnung des Bürgermeisters möglich.

 

Weiters nicht innerhalb oder in unmittelbarer Nähe größerer Menschenansammlungen (ausgenommen bei zulässiger Mitverwendung).

 

Pyrotechnische Gegenstände und Sätze dürfen nicht innerhalb und in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Gotteshäusern, Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten verwendet werden.

Ausnahme, wenn die Hauptwirkung keinen akustischen Effekt aufweist, der über die Einrichtung Verfügungsberechtigte nachweislich seine Zustimmung zur Verwendung erteilt hat und gewährleistet ist, dass Gefährdungen von Leben, Gesundheit und Eigentum von Menschen oder der öffentlichen Sicherheit nicht entstehen.

 

Weiters dürfen pyrotechnische Gegenstände/Sätze nicht in der Nähe von leicht entzündlichen oder explosionsgefährdeten Gegenständen, Anlagen und Orten, wie insbesondere Tankstellen.