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Tracking und Tracing von Explosivstoffen: ab 5. April 2015

Gewerblich genutzte Explosivstoffe müssen elektronisch lesbare Kennzeichnung tragen!

Personen, die gemäß den Bestimmungen des Bundesgesetzes,

  • Schieß- und Sprengmittel herstellen / verarbeiten / nach Österreich verbringen / einführen oder damit handeln,
  • wie: Hersteller / Importeure / Beförderer / Händler und gewerbliche Verwender von Schieß und Sprengmitteln und weiteren explosionsgefährlichen Stoffen sowie Gegenständen in der Europäischen Union 

müssen seit 5. April 2015 gewerblich genutzte Explosivstoffe mit einer elektronischen lesbaren Kennzeichnung versehen.


Welche Pflichten haben Fachhändler ab 5. April 2015?
  • Dokumentation im Lagerbuch: Zugang / Abgang / Bestand (Verzeichnisführung gem § 33 Abs 1 SprG 2010)
  • Dokumentation des Strich- oder Matrixcode
  • Das Verzeichnis kann handschriftlich geführt werden, dieses muss jedoch inhaltlich dem Muster H des SprG 2010 entsprechen
  • Bitte klären Sie alle Details bei handschriftlicher Führung mit Ihrer Behörde ab
  • Eine elektronische Führung des Verzeichnisses ist natürlich zulässig
  • Einfache Erfassung auch von umfangreichen Zu- und Abgängen per Scanner und wenigen Mausklicks
  • Das Verzeichnis und die Belege sind mindestens 10 Jahre nach der letzten Eintragung aufzubewahren
  • Permanente Auskunftsfähigkeit (24 Stunden, 7 Tage pro Woche) aller Partner der Lieferkette
  • Auskunftserteilung auf Nachfrage der zuständigen Behörde über die Herkunft und den Standort aller Schieß- und Sprengmittel während ihres Lebenszyklus und im Verlauf der Lieferkette
  • Munition und Zündhütchen für Sportschützen und Jäger sind von dieser Richtlinie nicht erfasst.


ACHTUNG:
Händler, die weder Schieß- und Sprengmitteln verarbeiten, nach Österreich verbringen oder einführen und auch keine Umverpackung von Schieß- und Sprengmitteln vornehmen, sondern nur mit diesen handeln, trifft nur die Verpflichtung ein Kennzeichnungsverzeichnis zu führen.


Anforderungen an eine eindeutige Kennzeichnung (gem § 1 Abs 1 SprKennzV)

Ziffer 1 den Namen des Herstellers
Ziffer 2

die Buchstaben AT zur Kennzeichnung Österreichs als Herstellungs- oder

Einfuhrmitgliedstaat

Ziffer 3 drei Ziffern zur Bezeichnung der Produktionsstätte (§ 11 Abs 4 SprG 2010)
Ziffer 4

den eindeutigen Produktcode und logistische Informationen,

die vom Hersteller anzugeben sind


eine elektronisch lesbare Kennzeichnung als Strichcode oder Matrixcode, die sich unmittelbar auf den alphanumerischen Code (Ziffer 2 bis 4) bezieht siehe nachfolgendes Beispiel:


alphanumerische Code



Eine detaillierte Brancheninformation des Landesgremiums Baustoff-, Eisen-, Hartwaren und Holzhandels Steiermark steht zum Download zur Verfügung.


 

Stand: