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Dienstautos werden teurer

Dies wurde im 29. Bundesgesetzblatt vom 19. Februar 2014 bekannt gegeben.
Teil II der 29. Verordnung zur "Änderung der Sachbezugswerteverordnung" wurde mit 19. Februar 2014 im Bundesgesetzblatt verlautbart. Eine offizielle Begutachtung dazu hat es nicht gegeben.

Hintergrund
Ein Sachbezug ist etwa dann anzusetzen, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer ein Kraftfahrzeug (Kfz) zur privaten Nutzung überlässt. Der Sachbezugswert beträgt 1,5 Prozent der Anschaffungskosten monatlich - jedoch maximal 600 Euro im Monat (bisher). Mit der neuen Verordnung wird dieser Wert nunmehr auf 720 Euro pro Monat erhöht.

Berechnung
Wird das firmeneigene Kfz nachweislich (Führung von lückenlosen Nachweisen durch den Arbeitnehmer erforderlich) im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 500 km monatlich privat benutzt, so ist der Sachbezugswert mit dem halben Hinzurechnungsbetrag in Höhe von 0,75 Prozent der Anschaffungskosten (maximal 300 Euro pro Monat bisher) - durch die neue Regelung 360 Euro pro Monat - anzusetzen. Der Prozentsatz 1,5 Prozent der Anschaffungskosten monatlich wurde nicht erhöht.

Nicht erhöht wurde auch die Luxustangente, welche derzeit 40.000 Euro beträgt. Anwendbar ist die neue Regelung für Zeiträume, welche nach dem 28. Februar 2014 enden (Zeiträume für die Veranlagung der Einkommensteuer oder die Einkommensteuer (Lohnsteuer), welche durch Abzug eingehoben wird).