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Industrie Aktuell - Arbeit und Personal - Folge 01 vom 22.01.2016

Aktuelles, Infos und Tipps der Sparte Industrie
Stand:

1.          Änderung der betrieblichen Lehrlingsförderung

 

Mit Jahreswechsel gelten für einzelne Förderarten der betrieblichen Lehrlingsförderung neue Förderhöhen. Die zugehörige Richtlinie wurde vom Förderausschuss der Bundesberufsausbildungsbeirates erarbeitet und vom BMWFW freigegeben. Demnach sind die Vergütungssätze für Zwischen- und Überbetriebliche Ausbildungen auf € 2.000.- verdoppelt und die „Deckelung“ für Lehrbetriebe mit größerer Anzahl von Lehrlingen angehoben worden. Die Weiterbildung von Ausbildern wird auch mit dem doppelten Betrag (€ 2.000.-) gegenüber früher gefördert. Kosten von Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten können nun bis zu € 3.000.- refundiert werden (vorher € 1.000.-).

 

Für Industrieunternehmen positiv wirkt sich besonders die Anhebung der Maximalbeträge pro Unternehmen (Deckelung) aus.

 

Details zu den einzelnen Förderkriterien und Förderhöhen finden Sie unter dem Link.

    



2.          Änderungen im Arbeits- und Sozialrecht 2016

 

Wir haben für Sie nochmals etwas ausführlicher die Änderungen im Arbeits- und Sozialrecht 2016 in einem Informationsblatt zusammengefasst, welches Sie im Anhang finden.

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

    



3.          hokn – Eine Job-App für die Zielgruppe zwischen 15 und 35 Jahren

 

Die Jobsuche per Smartphone ist für Jugendliche mittlerweile alltäglich. Eine im Februar 2016 startende mobile Plattform könnte Ihrem Unternehmen möglicherweise bei der Rekrutierung von Arbeitskräften in der Zielgruppe zwischen 15 und 35 Jahren helfen, denn die Applikation hokn von JobSwipr vernetzt Jobsuchende und Arbeitgeber mittels Smartphone.

 

Detaillierte Auskünfte zu dieser App entnehmen Sie bitte folgendem Infoblatt

   



4.          Evaluierungsstudie zum BEinstG

 

Die Bundessparte Industrie informiert, dass in naher Zukunft eine „Evaluierungsstudie“ erarbeitet werden soll, die klassische sensible Kapitel des Behindertenrechtes anschneiden und die politisch-fachliche Diskussion eher vehement eröffnen wird.

Die Kernaussagen dieser Evaluierungsstudie werden lt. BSI unter anderem sein:

  • Die jüngsten Novellierungen des Behinderteneinstellungsrechtes und die Lockerung des Kündigungsschutzes haben keinen verbesserten Zugang von Behinderten am Arbeitsmarkt gebracht.
  • Von der Zahl der Arbeitgeberbetrieben fallen nur 5,8 Prozent in die sog. Beschäftigungspflicht nach Behinderteneinstellungsgesetz (die ebenfalls erwähnte Zahl von lediglich 2,9 Prozent der Betriebe beinhaltet auch EPU, in diesem Zusammenhang wohl ein nicht weiter zu verfolgender statistischer Ansatz).
  • Es gäbe zu wenig Service-Betreuung für Unternehmen rund um das Thema „Behinderung und Rechtsfolgen“?
  • Offene Stellen in Firmen und potenzielle KandidatInnen würden oft zu wenig „zusammenpassen“.
  • Die Evaluierungsstudie möchte der Politik vorschlagen, es möge die Ausgleichstaxe ein weiteres Mal angehoben werden oder die Rechenbasis für die Ausgleichstaxe möge erweitert werden oder es soll gar eine Beitragszahlung aller Unternehmen nach dem Modell des Insolvenz-Entgelt-Fonds in Österreich eingeführt werden.
  • Mittelfristig soll sogar eine Abkehr vom Status des begünstigten Behinderten möglich sein.

Da sich die Politik – sobald es um Fragen der Behindertenbeschäftigung geht – meist an größere ArbeitgeberInnen wendet, rechnet die BSI damit, dass die Industrie durchaus in den Sog dieser kommenden Studie geraten wird. Die Reaktionen werden einerseits in Frageform so ausfallen, wie mehr Arbeitsplätze auf Unternehmensebene möglich sein könnten, andererseits wird interessenpolitisch der Fragenkomplex bewältigt werden müssen, ob das „System der Taxen“ seitens der Wirtschaft weiter als tauglich angesehen wird oder ob eine generelle solidarische Lösung, die alle Unternehmen und nicht nur 5,8 Prozent betrifft, eines Tages als wirtschaftsverträglich anerkannt werden kann.

    



5.          Normengesetz 2106 kundgemacht

 

In der Anlage übermitteln wir Ihnen das noch am 28.12.2015 veröffentlichte Normengesetz 2016.

 Link zur Kurzinfo aus dem USP.


Sparte Industrie, industrie@wkstmk.at