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Industrie Aktuell - Forschung und Technologie - Folge 01 vom 22.01.2016

Aktuelle Informationen der Sparte zu den Themen Forschung und Technologie
Stand:

1.          INDUSTRIE 4.0: Digitaler Wandel - Neue Arbeitswelten

 

Das Top Thema im Industriebereich ist „Industrie 4.0“, die vierte Stufe der industriellen Revolution. Die Vernetzung der Produktion steht im Fokus. Durch die Kommunikation der Maschinen untereinander werden die Produktionsprozesse optimiert und beschleunigt, Fehler behoben sowie die Kosten gesenkt (z.B. durch Verbesserung der „Just-in-Time“- Produktion).

 

Auch der Bereich „Internet der Dinge“ soll nicht übersehen werden. Er verändert die Wirtschaft grundlegend. Darunter versteht man, dass alle Gegenstände des Alltags vom Auto bis zur Heizung im Haus einen Internetanschluss besitzen und unter Umständen vernetzt sind.

 

Ökonomen debattieren heftig, welche Folgen die zunehmende Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt haben könnte. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) fehlen derzeit mehr als 137.000 Arbeitskräfte mit technischem, IT-, naturwissenschaftlichem oder mathematischem Abschluss. Bis zum Jahre 2020 tut sich eine Lücke von 1,8 Millionen Arbeitskräften in Deutschland auf (FAZ, 21.5.15 S. 18).

 

Die Digitalisierung fordert in Zukunft andere Arbeitsweisen und damit deutlich veränderte Berufsbilder in der Produktion. Der Umgang mit Robotern und selbstorganisierenden Systemen erfordert ein höheres Automatisierungs- und Informatikverständnis aller Beteiligten. Man spricht von „Arbeit 4.0“ in Anlehnung an Industrie 4.0.

 

Wie sieht nun die Zukunft der Arbeitswelt aus, wenn die Wirtschaft immer mehr digitalisiert wird? Welche Berufe fallen weg, welche neuen Berufe entstehen, welche Berufsinhalte unterliegen einem Wandel, wie werden die Menschen in den Unternehmen zusammenarbeiten?

 

Es zeichnen sich folgende Entwicklungen ab:

  • Der IT Bereich erfährt eine enorme Aufwertung. Es entstehen neue Berufsbilder, wie z.B. Chief Digital Officer (CDO), Web-Designer, Social-Media-Manager, Data-Scientists, Data Architects, IT–Sicherheitsexperten, IT–Servicemanager, Softwareentwickler mit Kompetenzen in den Bereichen Cloud Computing und Big Data.
  • Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern immer öfter an, die Aufgaben zeitlich und örtlich flexibel zu erledigen. Home-Office-Angebote nehmen sprunghaft zu und verdrängen die gute alte Präsenzkultur mit Stechuhren usw.
  • Auch die Firmengrenzen werden mehr und mehr geöffnet: Aufgabenpakete werden an Crowdworker - eine anonyme Masse von Freiberuflern -  die auf spezifischen Plattformen ihre Dienste online anbieten, vergeben. Externe Spezialisten werden immer mehr eine bedeutende Rolle spielen.
  • Durch die Einbindung von Externen und durch die Flexibilität der Arbeitsorte werden sich auch die Formen der Zusammenarbeit in den Teams ändern. An Stelle der klassischen Präsenztreffen in Konferenzräumen werden virtuelle Meetings, Videokonferenzen, 3-D-Virtual-Reality-Konferenzen mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, die den Teilnehmern tatsächlich den Eindruck vermitteln, gemeinsam in einem Raum versammelt zu sein.

Der digitale Wandel ist längst im Gange. Die Herausforderung vor der wir stehen heißt:

Ist unsere Veränderungsbereitschaft, unser Veränderungswille im globalen Wettbewerb groß genug?

 

Autor: Prof. Dr. Christian Freilinger

        



2.           FFG: Programm „Beyond Europe“ des BMWFW - 1. Call geöffnet

 

Mit dem Programm „Beyond Europe“ fördert das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) die Erhöhung der internationalen FTI-Aktivitäten und -Kooperationen bei österreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Partnern außerhalb Europas.

 

Das Programm ist themenoffen, im Rahmen der ersten Ausschreibung werden Forschungsprojekte in Form von Sondierungen und Kooperativen F&E Projekten der Forschungskategorie „Experimentelle Entwicklung“ erwartet. Die Einreichfrist für die 1. Ausschreibung endet am 30. März 2016, 12:00 MEZ, es steht ein Budget von 4,6 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Alle Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter der Homepage

 

Am 13. Jänner 2016 wird das Programm bei einer Auftaktveranstaltung im BMWFW vorgestellt. Anmeldung unter dem Link.

   



3.            FFG: Horizon 2020 - Future and Emerging Technologies

 

Future and Emerging Technologies (FET) ermöglicht die Förderung von exzellenzorientierter,

visionärer und risikobehafteter Forschung zur langfristigen Umsetzung radikal neuer Technologiekonzepte, zum Teil ohne enge thematische Vorgabe. FET hat ein Budget 2016/17 von ca. 570 Millionen Euro, zuzüglich 57,5 Millionen Euro aus dem Budget 2018.

 

Die aktuelle Ausschreibung im Bereich Future and Emerging Technologies (FET) umfasst drei Programmlinien:

 

Ende der Einreichfrist: 12. April 2016

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage

 

Diesbezügliche Veranstaltungshinweise:

Fet_Infoday_2016-01-14

FFG-Akademie_2016-02-18

        


           

4.          TIM-Sprechtage: Patentberatung & Recherche

 

Vier-Augen-Gespräche mit Patent-Experten

 

Sie wollen einfach und kostengünstig klären, ob eine Entwicklung schutzfähig ist, welche rechtlichen Schutzmöglichkeiten es gibt oder wie viel ein Patent, ein Gebrauchsmuster kostet?

 

TIM bietet monatlich einen Sprechtag zum Thema Patentberatung und Patentrecherche an. In der 1-stündigen Beratung stehen gemeinsam als Ansprechpartner zur Verfügung:

  • Patentanwalt (bzw. Expertin Technisches Büro)
  • Recherche-Experte
  • TIM Berater
 

>> Termine Patentberatung & Recherche

Sitzungsdauer: 1 Stunde/Teilnehmer

Kosten: EUR 48,--/Stunde

Anmeldung: TIM – Technologie- und Innovations-Management, Sabine Kobler, T 05-90909-3548,

E-Mail 


Sparte Industrie, industrie@wkstmk.at