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Industrie Aktuell - Steuern und Finanzen - Folge 03 vom 23.02.2016

Aktuelle Informationen der Sparte zu den Themen Steuern und Finanzen
Stand:

1.          Wertschöpfungsabgabe verhindert Investitionen in Österreich

 

Rechtzeitig für den Pensionsgipfel am 29. Februar zaubert der Pensionistenverband Österreichs den alten Hut „Wertschöpfungsabgabe“ als Wundermittel für eine Pensionsreform hervor. Statt über langfristig wirkende kostendämpfende Maßnahmen im Zuge einer echten Pensionsreform nachzudenken, wird wieder einmal versucht, durch die Erfindung neuer Steuern die dringend notwendige ausgabenseitige Reform des Pensionssystems aufzuschieben.

 

Besonders ärgerlich: man versucht offensichtlich, die Öffentlichkeit falsch zu informieren. Einerseits führt man in der Presseaussendung vom 14. Februar 2016 an, dass beim Modell der additiven Wertschöpfungsabgabe betriebliche Investitionen explizit ausgenommen sind. Andererseits soll die Wertschöpfungsabgabe Mieten und Pachten, Gewinne, Fremdkapitalzinsen und Abschreibungen betreffen. Durch Einbeziehung der Abschreibungen sind nicht nur die gegenwärtigen sondern auch betriebliche Investitionen aus der Vergangenheit betroffen.

 

„Eine Abgabe auf Abschreibungen von Anlagen, die international unüblich ist schädigt speziell auch bei ausländischen Investoren das Vertrauen in die Kontinuität des Wirtschaftsstandortes Österreich nachhaltig. Eine Wertschöpfungsabgabe bremst durch eine Erhöhung der Kapitalkosten langfristig den technischen Fortschritt und wirkt sich daher ungünstig auf Produktivität, Reallöhne und die Investitionstätigkeit aus“, zeigt sich Anette Klinger, Steuersprecherin der sparte.industrie äußerst besorgt.

 

Sparte Industrie, industrie@wkstmk.at