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Industrie Aktuell - EU und Aussenhandel - Folge 04 vom 08.03.2016

Aktuelle Informationen der Sparte Industrie zu den Themen EU und Aussenhandel
Stand:

1.         E x p o r t p r e i s 2 0 1 6 – Bewerbung bis 15. MÄRZ 2016 verlängert

 

Der von der WKÖ gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium BMWFW seit 1994 verliehene "Österreichische Exportpreis" wird auch im Jahr 2016 fortgesetzt. Er ist die Auszeichnung und Würdigung überdurchschnittlichen Engagements und Erfolges österreichischer Unternehmer auf den Auslandsmärkten. Die Verleihung des Österreichischen Exportpreises – in Gold, Silber und Bronze – jeweils in den Kategorien Handel, Gewerbe und Handwerk, Industrie, Tourismus, Information und Consulting und Verkehr sowie begleitet vom „Global Player Award“ findet am 21. Juni 2016 im Wiener MuseumsQuartier statt.

 

Alle exportorientierten österreichischen Industrieunternehmen sind eingeladen, sich online mit dem Ausfüllen des Fragebogens für die Kategorie INDUSTRIE des „EXPORTPREISES 2016" zu bewerben. Die Ausschreibungsfrist endet am 15. März 2016. Die Exportpreis - Kriterien sind:

 
  • Vorliegen einer gezielten Exportmarketingstrategie
  • Wesentlicher Anteil des Exports an den gesamten Unternehmensaktivitäten
  • Steigerung des Exportanteils, zumindest aber seine Erhaltung in schwierigen Märkten
  • Risikobereitschaft und Innovationsfreudigkeit im Exportmarketing
  • Überwindung besonderer Probleme in der Marktbearbeitung (die sich aus der Konkurrenz oder der Nachfragesituation bzw. aus dem Produkt oder aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld ergeben)
  • Erfolgreiche Marktnischenpolitik oder Vermarktung besonders Österreich spezifischer Erzeugnisse

Die Exportpreis-Sieger in der Kategorie „Industrie“ in den letzten Jahren waren die Zizala Lichtsysteme GmbH (2011), im Jahr 2012 nach einer fünfjährigen Pause zum zweiten Mal die Fa. Starlinger & Co GmbH, 2013 die Bertsch Holding aus Vorarlberg, 2014 die Doppelmayr Seilbahnen GmbH aus Wolfurt und im Vorjahr die Doka GmbH aus Amstetten.

 

Die Außenwirtschaft Austria hat ein kurzes Teaser-Video produziert.

Der Film ist auch auf dem youtube-channel der Außenwirtschaft Austria hinterlegt.




2.          Antidumpingverfahren: Verbindungselemente Eisen oder Stahl, China, Malaysia

 

Gegen Einfuhren von Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in China, ausgeweitet auf Malaysia bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen, zuletzt im März 2015 verlängert.

 

Dieses Antidumpingverfahren war Gegenstand eines von China angestrengten Untersuchungsverfahrens bei der WTO. Die WTO-Berufungsbehörde hat nun festgestellt, dass das von der Europäischen Kommission durchgeführte Verfahren mit verschiedenen Bestimmungen des Antidumpingübereinkommens nicht in Einklang zu bringen ist.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/278, Amtsblatt L 52 vom 27.2.2016 die Aufhebung der endgültigen Antidumpingzölle auf Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl, ausgenommen aus nicht rostendem Stahl, d. h. Holzschrauben (ausgenommen Schwellenschrauben), gewindeformende Schrauben, andere Schrauben und Bolzen mit Kopf (auch mit dazugehörenden Muttern oder Unterlegscheiben, aber ohne aus vollem Material gedrehte Schrauben mit einer Stiftdicke von 6 mm oder weniger und ohne Schrauben und Bolzen zum Befestigen von Oberbaumaterial für Bahnen), und Unterlegscheiben , eingereiht unter den Tarifnummern 7318 12 90, 7318 14 91, 7318 14 99, 7318 15 59, 7318 15 69, 7318 15 81, 7318 15 89, ex 7318 15 90, ex 7318 21 00 und ex 7318 22 mit Ursprung in China, ausgeweitet auf aus Malaysia, bekannt. Das betreffende Antidumpingverfahren wird eingestellt.

 

Die Verordnung trat am 27.2.2016 in Kraft. Bereits erhobene Antidumpingzölle werden nicht erstattet.


Sparte Industrie, industrie@wkstmk.at