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Industrie Aktuell - EU und Aussenhandel - Folge 06 vom 06.04.2016

Aktuelle Informationen der Sparte Industrie zu den Themen EU und Aussenhandel
Stand:



1.          Antidumpingverfahren: Beton(stab)stahl, Belarus

 

Beton(stab)stahl aus Belarus

EU leitet Antidumpingverfahren ein

 

Der Europäischen Kommission liegt eine Klage von EUROFER im Namen von EU-Herstellern aus Frankreich, Spanien, Deutschland, Polen, Italien und Österreich) auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von bestimmtem Beton(stab)stahl der Tarifnummern ex 7214 10 00, ex 7214 20 00, ex 7214 30 00, ex 7214 91 10, ex 7214 91 90, 7214 99 10, ex 7214 99 71, ex 7214 99 79 und ex 7214 99 95 mit Ursprung in Belarus vor.

 

Bei der Ware handelt es sich um Stahl der für Betonarmierung verwendeten Art, aus Eisen oder nicht legiertem Stahl, nur geschmiedet, nur warmgewalzt, nur warmgezogen oder nur warmstranggepresst, auch nach dem Walzen verwunden; mit vom Walzen herrührenden Einschnitten, Rippen (Wülsten), Vertiefungen oder Erhöhungen oder nach dem Walzen verwunden. Die zu untersuchende Ware umfasst nicht hochdauerfesten Betonstabstahl aus Eisen oder Stahl (mit Ursprung in China; hier sind seit 30.1.2016 vorläufige Antidumpingmaßnahmen in Kraft).

 

Der Antragsteller legte Informationen vor, dass der Marktanteil der betreffenden Ware aus Belarus gestiegen ist. Die Mengen und gedumpten Preise wirken sich negativ auf die Gesamtergebnisse und die finanzielle Lage der Unionsindustrie aus.

Da Belarus kein Marktwirtschaftsland ist, ermittelte der Antragsteller den Normalwert für Belarus auf der Grundlage der Preise zweier Drittländer mit Marktwirtschaft, nämlich Südafrika und die USA.

 

Die Europäische Kommission gibt mit Bekanntmachung 2016/C 114/04 vom 31.3.2016 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von bestimmtem Beton(stab)stahl mit Ursprung in Belarus bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel, E-Mail, E-Mail).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (Juni 2017) abzuschließen. Binnen neun Monaten nach dieser Veröffentlichung können vorläufige Antidumpingmaßnahmen verhängt werden (Dezember 2016).


Sparte Industrie, industrie@wkstmk.at