th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Industrie Aktuell - Wirtschaftsrecht, Betrieb und Umwelt - Folge 06 vom 07.04.2016

Aktuelle Informationen der Sparte Industrie zu den Themen Wirtschaftsrecht, Betrieb und Umwelt
Stand:



1.         Elektroaltgeräteverordnung: Anpassung an geänderte ROHS-Bestimmungen -

               Änderung der Elektroaltgeräteverordnung

 

Mit BGBl. II Nr. 71/2016 wurde die Elektroaltgeräteverordnung-Novelle 2016 verlautbart. Inhalt der Novelle ist die Umsetzung von delegierten Richtlinien der EU-Kommission zu Ergänzungen der ROHS-Richtlinie 2011/65/EU (Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) in der Elektroaltgeräteverordnung (BGBl. II Nr. 121/2005 idgF).

 

Die Änderungen betreffen folgende Punkte:

  • Aufnahme von Stoffverboten und Übergangsbestimmungen für 4 neue Flammschutzmittel (DEHP, BBP, DBP und DIBP) aufgrund der EU- Richtlinie (2015/863/EU)
  • Klarstellungen hinsichtlich der Verpflichtungen für Importeure, die Geräte aus Drittstaaten importieren und Exporteure.
  • Die Einstellung der Tätigkeit eines Herstellers/Importeurs ist über das EDM-Portal zu melden.
  • Ergänzung bei den Ausnahmen in Anhang 2a

Die Anpassungen sind mit 26. März 2016 in Kraft getreten, wobei jedoch die Vorgaben für die Stoffverbote gestaffelt nach Einsatzbereiche ab 22. Juli 2019 zur Anwendung kommen.

             



2.          Veranstaltung am 27.4.2016: Rechtsänderungen im Umwelt-, Anlagen- und

                  Arbeitsschutzrecht

 

Am 27.4.2016 organisiert der Umwelttechnik-Cluster bei TRUMPF Maschinen (Pasching) eine Informationsveranstaltung über Rechtsänderungen im Umwelt-, Anlagen- und Arbeitsschutzrecht. In einem Workshop werden individuelle Spezialthemen und Schwerpunkte behandelt. Mit einer Unternehmensbesichtigung und anschließendem Networking findet diese Veranstaltung ihren Ausklang.

 

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite des Umwelttechnik-Clusters.

            



3.          Workshop zur Einführung in die Registrierung von Stoffen unter REACH – „REACH

                 Registrierung Teil 1“

 

Termin: 19. Mai 2016, 10:00 bis 17:00 Uhr

 

Ort: Austria Trend Hotel Savoyen, Rennweg 16, 1030 Wien

 

Dieser Workshop besteht aus drei Modulen, die getrennt oder gemeinsam besucht werden können.

  • Modul 1 – Einführung – Neueinsteiger erhalten die notwendigen Grundlagen für die beiden folgenden Module
  • Modul 2 – Vertiefung – konzentriert sich auf die vertiefenden Aspekte besonders zum technischen Dossier und zur Stoffsicherheitsbeurteilung
  • Modul 3 – Praxis – dient der praktischen Umsetzung und der Diskussion konkreter Problemstellungen.

 

Zielgruppen sind Mitarbeiter aus Unternehmen die Chemikalien herstellen und importieren und die sich mit dem Thema REACH-Registrierung befassen müssen sowie Mitarbeiter von Interessensvertretungen, Technischen Büros und Beratungsunternehmen.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, jedoch begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldefrist 12. Mai 2016.

 

Programminformationen und Anmeldemöglichkeit

      



4.          Sicherheit und Kriminalprävention - IT-Security - Thema: Ransomware

 

Aufgrund aktueller Fälle, bei denen auch Mitgliedsbetriebe betroffen sind, übermitteln wir Ihnen eine Info des Fachverbandes UBIT zum ThemaRansomware - Daten gegen Lösegeld.

 

Hintergrund:

  • Es ist eine neue, stark anwachsende Methode von Kriminellen, im Internet an Geld zu gelangen: Mit sogenannter „Ransomware“ werden Rechner angegriffen und vorübergehend außer Gefecht gesetzt - der entstandene Schaden für die Betroffenen ist oft extrem hoch.
  • Ransomware sind gezielt eingesetzte „Erpressungstrojaner“, die angeben, alle Daten des Opfers verschlüsselt oder gesperrt zu haben.
  • Den Opfern wird angeboten, gegen eine Bezahlung von „Lösegeld“ ihre Daten wieder freizugeben. Obwohl es keinerlei Garantie gibt, nach Bezahlung des Lösegeldes wieder Zugriff auf seine Daten zu bekommen, und die Behörden von einer Lösegeldzahlung abraten, werden jährlich gezahlte Lösegelder in Millionenhöhe geschätzt.

 

Weitere Infos:

Merkblatt BM.I CyberCrime Competence Center

Neuerliche Datenverschlüsselungs-Welle durch Ransomware


Sparte Industrie, industrie@wkstmk.at