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Neue Regeln für Prüfungen von Stoffen auf reizende, ätzende oder giftige Eigenschaften

Mit der Verordnung (EU) 2016/863 werden die Anhänge VII und VIII der REACH-Verordnung geändert. Die Änderungen treten am 21. Juni 2016 in Kraft.
Bei der Untersuchung von Stoffen auf gefährliche Eigenschaften sollte soweit als möglich auf Tierversuche (In-vivo-Prüfungen) verzichtet werden. In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung alternativer Methoden für die Prüfung auf ätzende und reizende Wirkung gemacht (In-vitro-Prüfungen).

Im Anhang VIII werden die Voraussetzungen (Datenanforderung für die Registrierung von Stoffen, die in Mengen ab 10 Tonnen hergestellt oder eingeführt werden) der REACH-Verordnung geändert, unter denen In-vivo-Prüfungen auf ätzende bzw. reizende Wirkung erforderlich sind. Entsprechende Anpassungen werden auch im Anhang VII vorgenommen (Standarddatenanforderungen für die Registrierung von Stoffen, die in Mengen ab einer Tonne hergestellt oder eingeführt werden).

Schließlich gibt es im Anhang VIII auch Änderungen bei den Kriterien für die Untersuchung auf akute dermale Toxizität. Von den Änderungen sind Unternehmen betroffen, die für die Registrierung von Stoffen nach der REACH-Verordnung Untersuchungen auf ätzende bzw. reizende Wirkung oder akute Toxizität durchführen (lassen). Die Änderungen treten am 21. Juni 2016 in Kraft.


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
T 0316 601-552
E bernhard.pammer@wkstmk.at