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Wirtschaftspolitik und Energiewende müssen nicht im Widerspruch stehen

Beschäftigungs- und Standortpolitik und Energie- und Klimapolitik sollen einander verstärken, nicht behindern.
Eine aktive nationale Energie- und Klimapolitik muss im Einklang stehen mit einer aktiven Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik - das hat die Wirtschaftskammer in ihrem Input dazu bekräftigt. Jetzt ist es wichtig, dass die Ergebnisse objektiv und unter Betrachtung des im Grünbuch vorgegebenen Zielquartetts Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Leistbarkeit analysiert und aufbereitet werden.

Prosperierende Wirtschaft ist Voraussetzung für aktiven Klimaschutz
"Im Sinne des Zielquartetts muss für alle Stakeholder gelten, dass auf Extrempositionen verzichtet und konstruktiv an der österreichischen Energie- und Klimazukunft gearbeitet wird", so Dr. Stefan Pilz, Geschäftsführer und Energieexperte der Sparte Industrie. Für die Wirtschaftskammer ist eine prosperierende Wirtschaft wesentlich, um aktiv und glaubwürdig Klimaschutz zu betreiben und gleichzeitig den Standort aufzuwerten. "Alles andere könnte zum Eigentor für ökologische Zielsetzungen werden, da abgewanderte Betriebe an ihren neuen Standorten mehr Treibhausgase emittieren als an den energietechnisch bereits optimierten Standorten in Österreich", warnt Pilz.

"Alle Wirtschaftsräume müssen an einem Strang ziehen"
Der Prozess zur Erstellung der integrierten Energie- und Klimastrategie umfasst noch weitere Elemente, wie beispielsweise Expertenarbeitsgruppen, die vergangene Woche ihre Arbeit aufgenommen haben. Den Rahmen bilden die EU-Klima- und Energieziele 2030 und das Klimaschutzabkommen von Paris. "Im gesamten Prozess gilt es daher immer, den europäischen und globalen Kontext im Auge zu behalten. Dekarbonisierung kann nur gelingen, wenn alle wichtigen Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen", so Pilz.

Ganzheitliche Strategie gefordert
Ergebnis soll eine ganzheitliche Strategie sein, die einerseits den energie- und klimapolitischen Vorgaben bzw. Zielen gerecht wird und andererseits die Wirtschaft stärkt und Beschäftigung schafft. "Diese Liaison muss gelingen, dann werden auch außereuropäische Länder den Vorreitern folgen."


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
T 0316 601-552
E bernhard.pammer@wkstmk.at