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Energiewende kostet bis zu 520 Milliarden Euro

Die Energiewende kostet Milliarden. Wird am derzeitigen Umlagesystem nichts geändert, summieren sich bis 2025 die Kosten in Deutschland auf 520 Milliarden Euro, rechnet das Institut für Wettbewerbsökonomik vor.
Von 2000 bis 2025 summieren sich die Kosten für die Energiewende in Deutschland auf 520 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer neuen Studie des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik (DICE) im Auftrag der wirtschaftsliberalen Denkfabrik Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

EEG-Umlage laut Studie größter Kostentreiber
Vor allem die hohen Kosten für die EEG-Umlage mit der die erneuerbaren Energien gefördert werden, bemängeln die Autoren der Studie. Die Umlage sei mit rund 400 Milliarden Euro der größte Kostentreiber. "Wir wollen, dass die Energiewende ein Erfolg wird", betont Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer des INSM. Damit die Energiewende nicht nur effektiv, sondern auch wirtschaftlich von statten ginge, müsse der Ausbau von Ökostrom kosteneffizient erfolgen. Und das funktioniere nur mit marktwirtschaftlichen Prinzipien.

Parteipolitische Entscheidungen treiben Kosten in die Höhe
Aber in der stark von der Politik beeinflussten Energiewelt ist das leider nicht so einfach umzusetzen. Und zwar vor allem deshalb nicht, weil immer wieder parteipolitische Entscheidungen die Kosten für die Energiewende in die Höhe treiben.

Beispiel Erdkabel: Neue Stromkabel werden in der Erde vergraben, anstatt überirdisch ausgebaut. Ein Tribut an Bayern. Die CSU dort hat sich erfolgreich gegen neue Stromleitungen über Land zur Wehr gesetzt.  Die Erdkabel kosten zusätzliche Milliarden.

Beispiel Klimareserve für Braunkohlekraftwerke: Um die Stromversorgung zu sichern, wären Gaskraftwerke als Reserve sicherlich die bessere Wahl als klimaschädliche Kohlemeiler. Doch nun erhalten ausgerechnet einige Braunkohlekraftwerke jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag dafür, dass sie noch für einige Jahre als Reserve vorgehalten werden.


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
T 0316 601-552
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