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European Innovation Scoreboard 2016: Platz 10 für Österreich

Die Alpenrepublik liegt weiterhin klar hinter den "Innovation Leaders" in der Verfolgergruppe der "Strong Innovators".
Kürzlich wurde das "European Innovation Scoreboard 2016 (EIS)" der EU-Kommission veröffentlicht. Nach stetigen Positionsverlusten in den Vorjahren konnte Österreicht einen Platz gut machen und belegt jetzt vor Frankreich Platz 10. Weiterhin befindet sich das Land allerdings hinter den "Innovation Leaders" in der Verfolgergruppe der "Strong Innovators". Der Anschluss an die Spitze erfordere weitere Anstrengungen und Ausdauer bei der Umsetzung von FTI-Strategien, so der Bericht.

Österreich rangiert weiterhin im EU-Durchschnitt
Das Ziel Österreichs, in die Gruppe der europäischen "Innovation Leader" vorzustoßen, war und ist ambitioniert. Es wurde erneut verfehlt und muss trotzdem Ziel bleiben. Das aktuelle European Innovation Scoreboard 2016 zeigt, in welchen Bereichen Österreich über bzw. unter dem EU-Durchschnitt liegt und wo es im Jahres- und Ländervergleich Terrain gut machen konnte oder
verlor. Österreicht rangiert zwar über dem EU-Durchschnitt, der aber im weltweiten Vergleich unter dem Niveau innovationsstarker Konkurrenzländer wie z. B. Südkorea und Israel liegt. Die europäischen Innovation Leader sind Schweden (1.), Dänemark (2.), Finnland (3.), Deutschland
(4.), aber auch die Niederlande (5.), die sich über die Jahre mit konsequent umgesetzten Maßnahmen von Position 11 im Jahr 2009 erstmals in die Spitzengruppe vorarbeiten konnten.

Stärken und Schwächen Österreichs im EU-Vergleich
Österreichs Stärken liegen laut Kommissionsanalyse in den hohen F&E-Ausgaben der Unternehmen, bei Nutzung und Schutz des geistigen Eigentums, bei Ko-Publikationen und bei Patentanmeldungen. Hier liegt Österreich klar über dem EU-Durchschnitt. Erfreuliche Steigerungsraten im Vergleich zum Vorjahr sind bei Ko-Publikationen, bei der Beschäftigung in schnellwachsenden innovativen Unternehmen sowie - dank Alternativfinanzierungsgesetz - bei Venture Capital feststellbar. Dennoch liegt Österreich hier im EU-Vergleich weit zurück. Rückstand weist Österreich im EU-Vergleich auch bei Doktorats-Studierenden aus Nicht-EU-Ländern auf. Das spricht für eine Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte. Bei der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, die erheblich zur Effizienz- und Outputsteigerung bei Innovationen beitragen kann, sieht die Kommission ebenfalls Verbesserungspotenzial.

>> Einen umfassenden Überblick über die Ergebnisse finden Sie hier.


AmCham Business Barometer: US-Firmen in Österreich nehmen die Politik in die Pflicht
Kritisch setzt sich auch das AmCham Business Barometer mit dem Standort Österreich auseinander. US-Unternehmen geben Österreich erneut schlechte Attraktivitätsnoten. Die Hoffnung liegt auf einem Anziehen der Wirtschaft im kommenden Halbjahr. Das könne aber nur funktionieren, wenn die neue Regierung mitspielt. So fordert mehr als die Hälfte der Befragten eine Reduktion der Lohnnebenkosten, 35 Prozent fordern eine Flexibilisierung der Arbeitsmarktregulierung. Weitere wichtige Maßnahmen sind zudem eine Verminderung der Unternehmensbesteuerung sowie Erleichterungen für Unternehmensgründungen.

>> Weiterführende Informationen zum AmCham Business Barometer finden Sie hier.


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
T 0316 601-552
E bernhard.pammer@wkstmk.at