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Industrie fordert Entlastungsmaßnahmen bei Einführung des Anti-Missbrauchspaketes der EU

Am 21. Juni haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf die Einführung eines Anti-Missbrauchspakets geeinigt. Dies bedeutet eine massive Veränderung des Konzernsteuerrechts aller EU-Länder. WK-Präsident Christoph Leitl: "Administrationsaufwand muss so gering wie möglich gehalten werden."
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl begrüßt die vom EU-Finanzministerrat kürzlich erzielte politische Einigung auf das "Anti-Missbrauchspaket", mit dem bestehende Steuerschlupflöcher für multinationale Konzerne geschlossen werden sollen. "Die Wirtschaftskammer steht voll hinter dem Anliegen der EU, Steuerschlupflöcher zu beseitigen. Faire Steuerbedingungen für alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe sind eine wichtige Voraussetzung für mehr Steuergerechtigkeit", so Leitl.

"switch-over-Klausel" wurde aus dem Paket gestrichen
Mit dem nun vereinbarten Maßnahmenpaket werden harmonisierte Mindeststandards festgelegt. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Empfehlungen der OECD zur Bekämpfung von Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung. Positiv ist aus Sicht der Wirtschaft, dass von den sechs ursprünglich geplanten Maßnahmen die sogenannte switch-over-Klausel, eine äußerst aufwändige Methode zur Berechnung von im Ausland bezahlten Steuern, aus dem Paket gestrichen wurde.

Sparte fordert Steuerentlastungspaket für die Industrie

"Es ist jedoch auch zu befürchten, dass durch dieses Maßnahmenpaket zusätzlicher administrativer und finanzieller Aufwand auf die Betriebe zukommt. Die Bundesregierung muss daher besonders darauf achten, dass zur Erreichung der Ziele dieser Richtlinie der Administrationsaufwand so gering wie möglich gehalten wird. Bei, durch das Maßnahmenpaket notwendigen Steuererhöhungen, muss gleichzeitig für ein Steuerentlastungspaket für die Industrie gesorgt werden." fordert Anette Klinger, Steuersprecherin der sparte.industrie.


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
T 0316 601-552
E bernhard.pammer@wkstmk.at