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Metalltechnische Industrie - Steiermark

Ohne HTL zum Ingenieur

Herbert Tretnjak zeigt am eigenen Beispiel, wie Sie zur Ingenieurzertifizierung kommen.
Dass Herbert Tretnjak bis vor kurzem kein Ingenieur war, hat man nicht gemerkt. Seit 2007 führt er beim Leibnitzer Unternehmen Karl Fink GmbH rund 70 Mitarbeiter. Und wickelt ein technisches Projekt nach dem anderen erfolgreich ab. "Für meine jetzige Tätigkeit ist der Ingenieurstitel nicht relevant. Kommen aber neue Aufgabenbereiche hinzu, kann er sehr wohl von Bedeutung sein", meint er und verweist auf in der Wirtschaft übliche Anforderungsprofile, bei denen der Ingenieur erforderlich ist. Deshalb hat er sich auch entschlossen, um die Ingenieurzertifizierung anzusuchen.
Herbert Tretnjak
© KK Herbert Tretnjak

Berufsreifeprüfung und technische Qualifikationen sind Grundvoraussetzung.
"Das funktioniert ganz unbürokratisch, in meinem Fall habe ich ja mit der AHS-Matura und mit der Lehrabschlussprüfung für Zerspanungstechnik und Schlosser sowie der Werkmeisterschule für Maschinenbau und Betriebstechnik die formalen fachlichen Kriterien erfüllt." Und auch beim beruflichen Praxisnachweis gab es keine Einwände. Tretnjak arbeitet seit 1999 im Ingenieur-relevanten Bereich, erforderlich sind mindestens sechs Jahre nach Absolvierung des Bildungsabschlusses. Übrigens: Für das Zertifizierungsverfahren hat sich Tretnjak einfach online angemeldet.

Mit diesem Onlineformular können Sie Ihren Ingenieurstitel gleich beantragen. 

Fachgespräch brachte den Titel

Neben dem Antrag ist das Fachgespräch der zweite Teil im Zertifizierungsverfahren. Zwei Experten haben vorab die Tätigkeitsbeschreibung von Herbert Tretnjak erhalten und konnten sich schon vorab ein Bild machen. Im Fachgespräch stellte dann der Leibnitzer ein aktuelles Projekt aus seiner Arbeit vor, dass Ingenieurstätigkeiten beinhaltet. "Nachdem in meinem Job fast alle Tätigkeiten Ingenieurswissen erfordern, haben die Fachexperten schon bald grünes Licht gegeben." Eine Gehaltserhöhung oder auch eine Beförderung brachte der neugewonnene Titel zwar nicht. Dafür hat Herbert Tretnjak aber ab sofort eine bessere offizielle Qualifikation für künftige Herausforderungen.

Hier erfahren Sie die Details zur Ingenieurzertifizierung.

Hier lernen Sie die formale Voraussetzungen für die Ingenieurzertifizierung kennen.

Zahlen und Fakten zur Ingenieurzertifizierung:

  • Bisherige Fachgespräche seit IngGesetz neu: 242 
  • Anteil der Zugänge mit Meisterprüfung, Werkmeisterprüfung oder Befähigungsprüfung (Status 1.5.2017 bis 6.11.2018): 12 %

Die Vorteile:

  • Kurzes Verfahren - geringe Wartezeiten: Eine rasche Abwicklung vom Antrag bis zum Fachgespräch ist in maximal drei Monaten möglich.
  • Einfache Abwicklung durch Antragstellung per Online-Formular
  • Große Erfahrung - umfassende Beratung

Ihr Kontakt zum Ingenieurstitel:

WKO Steiermark

Ingenieur-Zertifizierungsstelle

Tanja Fuchs

+43 316/601-8800 
E  ingzert@wkstmk.at

www.ingenieurtitel.at



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