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Heiße Neuigkeiten für Grazer Fernwärme

Am 2. Juni 2016 erfolgte der Spatenstich für die "Fernwärmelieferung Sappi-Graz", ein Kooperationsprojekt von Energie Graz, Sappi und Bioenergie.

Startschuss für das neue Fernwärmeprojekt für die Stadt Graz: Am 2. Juni 2016 luden die Projektpartner Energie Graz, Sappi und Bioenergie Fernwärme BWS zum gemeinsamen Spatenstich im Mündungsbereich des Andritzerbaches ein, um den Beginn der Bauphase gebührend zu feiern. 

Innovatives Energieprojekt für Stadt Graz
Sappi Austria-Geschäftsführer DI Dr. Max Oberhumer, Bioenergie Fernwärme BWS-Geschäftsführer Mag. Jakob Edler und Energie Graz-Geschäftsführer MMag. Werner Ressi und DI Boris Papousek begrüßten zahlreiche Gäste und Ehrengäste wie Landesrat Anton Lang und Bürgermeister Siegfried Nagl. Damit wurde die wichtige Bedeutung des neuen Projekts unterstrichen. So können in naher Zukunft rund 15 Prozent des jährlichen Bedarfs an Fernwärme im Raum Graz durch die Nutzung der Abwärme der Papierfabrik Sappi gedeckt werden. Des Weiteren sollen bis zu 20.000 Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart werden. 

Wichtiger Wirtschaftsimpuls und Sicherung von Arbeitsplätzen
Der Investitionsbedarf der benötigten elf Kilometer langen Fernwärmeleitung beträgt 23 Millionen Euro und wird von der Steiermärkischen Sparkasse finanziert. Zu 30 Prozent wird das Großprojekt durch Land, Bund und Europäische Union gefördert. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, wird in der Bauphase auf heimisches Know-how von Firmen wie Bioenergie Fernwärme BWS GmbH, Firma Andritz, Firma IMRO sowie Firma Isoplus gesetzt. Damit ist es ein wichtiger Impuls für die Steirische Wirtschaft und trägt zur Sicherung von regionalen Arbeitsplätzen bei.

Sparte Industrie ist erfreut über positive Entwicklung

"Besonders erfreulich ist der Umstand, dass in der Steiermark die Nutzung der industriellen Abwärme bereits vielfach umgesetzt werden konnte. Dies ist ein wichtiger Beitrag für eine vernünftige und ökologisch richtige Energieversorgung in der Steiermark.", erklärt Spartengeschäftsführer Dr. Stefan Pilz. Wichtige Beispiele für diesen sinnvollen Beitrag zur Wärmeversorgung tausender Haushalte seien z. B. in der Stadt Graz die Abwärme der Marienhütte, in Bruck an der Mur die Abwärme von Norske Skog, in Kapfenberg die Abwärme der Böhler Edelstahl oder in Leoben die Abwärme der Voest Alpine. Zudem gebe es in der Region Aichfeld-Murboden eine 13 Kilometer lange Fernwärmeleitung, welche mit Abwärme der Zellstoff Pöls gespeist werde, so Pilz.


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
T 0316 601-552
E bernhard.pammer@wkstmk.at