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Weisungsgebundenheit ist ausschlaggebend

Verwaltungsgerichtshof: Kein Dienstverhältnis bei vertraglich weisungsfrei gestelltem Fremdgeschäftsführer.
In einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) wurde klargestellt, dass für die Frage, ob ein steuerrechtliches Dienstverhältnis vorliegt oder nicht, es auf die persönliche Weisungsgebundenheit ankommt (§ 47 Abs 2 EStG). Eine Bindung des Geschäftsführers an den Gesellschaftsvertrag und an die Gesellschafterbeschlüsse stellt dagegen lediglich eine sachliche Weisungsgebundenheit dar.

Ein persönlich weisungsfrei tätiger und nicht am Kapital der GmbH beteiligter Fremdgeschäftsführer erzielt daher keine Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit und daher sind für ihn weder Dienstgeberbeitrag noch Dienstgeberzuschlag zu entrichten.

(VwGH 21.04.2016, 2013/15/0202)


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
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