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Wirtschaft fordert Absicherung der deutsch-österreichischen Strompreiszone

Gespräche zwischen Mitterlehner und Gabriel wichtiges Signal. "Kurzschluss" würde Versorgungssicherheit gefährden und viel Geld kosten.
Die Wirtschaft begrüßt, dass sich Vizekanzler Reinhold Mitterlehner für die Erhaltung der gemeinsamen Strompreiszone Österreichs mit Deutschland ausgesprochen hat und dazu auch mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel das Gespräch suchen will. "Dieses klare Bekenntnis, den gemeinsamen Markt erhalten zu wollen, ist ein sehr wichtiges Signal", betont Dr. Stefan Pilz, Geschäftsführer und Energieexperte der Sparte Industrie. Denn im Sinne des Wirtschaftsstandortes Österreich brauche es jetzt rasch konstruktive Dialoge auf höchster politischer Ebene.

Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts gefährdet
Eine Trennung der Strompreiszonen würde dem Wirtschaftsstandort Österreich großen Schaden zufügen, warnt Pilz. Denn steigende Strompreise und eine geringere Versorgungssicherheit wären die Folge und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft würde massiv geschwächt. "Kurzschlussaktionen wären absolut kontraproduktiv. Vielmehr bedarf es einer Lösung auf dem Verhandlungstisch. Das Kappen von Leitungen kann im Rahmen eines Binnenmarkts wohl nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden", so Pilz.

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energieunion

"Wenn sich die Europäische Union wirklich zu einer Energieunion weiterentwickeln will, darf sie das zarte Pflänzchen eines funktionierenden grenzüberschreitenden Strommarkts nicht abwürgen", unterstreicht Pilz. Probleme die bestehen, sind dort zu lösen, wo sie auftreten, wobei Österreich schon aus eigenem Interesse, aber auch im Sinne der guten Nachbarschaft bei konstruktiven Ansätzen mitwirken wird.


Rückfragen:
WKO Steiermark
Sparte Industrie
Mag. Bernhard Pammer, LL.M.
T 0316 601-552
E bernhard.pammer@wkstmk.at