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Weniger Kosten, weniger Bürokratie: Auflösungsabgabe entfällt

Informationen der Bundessparte Industrie

Seit 2012 ist in Österreich die so genannte Auflösungsabgabe zu entrichten: Wenn ein Dienstgeber ein echtes oder freies Dienstverhältnis beendet, das der Arbeitslosenversicherungspflicht unterliegt, muss er bei einem Großteil der Beendigungen die Auflösungsabgabe von derzeit 124 Euro entrichten. Die Auflösungsabgabe sollte dem österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) laut Gesetz zusätzliche Mittel zur Vermittlung und Förderung arbeitssuchender Menschen zur Verfügung stellen, insbesondere für Eingliederungsbeihilfen an Unternehmen für die Eingliederung älterer Arbeitskräfte. Die einseitige Abgabe, die auch bei einer einvernehmlichen Auflösung zu entrichten ist, wurde von Anfang an von der Industrie scharf kritisiert.

Nun ist es gelungen, die ersatzlose Streichung der Abgabe durchzusetzen. Dies wird allerdings erst ab 1.1. 2020 in Kraft treten. Die Abgabe stellt vor allem für Unternehmen mit hoher Fluktuation eine bürokratische Belastung dar. Der arbeitsmarktpolitische Lenkungseffekt war aus Sicht der Industrie ohnehin nicht gegeben. Durch die Streichung werden unsere Unternehmen insgesamt um rund 60 Mio Euro entlastet.

Mag. Thomas Stegmüller
thomas.stegmueller@wko.at