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Zehn Jahre Service-Center für Leseförderung

Das "Servicecenter für Leseförderung" feierte den zehnten Geburtstag – und hat eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen.

Erfolgsgeschichten liest man gerne. Das Schreiben ebensolcher ist jedoch mühsame Kleinarbeit und hängt immer am außergewöhnlichen Engagement handelnder Personen. So auch bei dieser, die 2003 in Graz ihren Lauf nahm. 

Der Obmann der Fachgruppe der Buch- und Medienwirtschaft in der WKO Steiermark, Friedrich Hinterschweiger, sorgte sich damals wie heute darum,  dass Tests immer schlechtere Lesekompetenzen bei Kindern und Jugendlichen zeigten und begründete das "Servicecenter für Leseförderung". Hinter- schweiger: "Es darf einfach nicht sein, dass jedes fünfte Kind nicht sinnerfassend lesen kann. Dafür müssen wir im Sinne unserer Kinder eine Lösung finden."

Leseerziehung ist ein Gemeinschaftsprojekt

Dass das kein Lippenbekenntnis ist, zeigt seine Initiative, die er gemeinsam mit dem österreichischen Buchhandel und Verlagswesen sowie dem Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich ins Leben gerufen hat.

Das "Servicecenter für Leseförderung" setzt seit 2003 österreichweit Lesungen, Lesereisen und Workshops mit Kinder- und Jugendbuchautoren um (wie das genau funktioniert, siehe Story unten). Aktuell stellen sich beachtliche 60 Autoren in den Dienst der Leseförderung und begeistern bei ihren Lesungen Kinder von der Vorschule bis zur Oberstufe.

400.000 Kinder mit Lesestoff versorgt

Im November 2013 feierte das Servicecenter seinen zehnten Geburtstag und kann auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken: Bei rund 5.000 Lesungen konnten mehr als 400.000 Kinder und Jugendliche ihre Buchautoren bei den Veranstaltungen in Schulen quer durch Österreich (etwa in der Volksschule Stattegg, siehe Video auf wko.tv) hautnah erleben.

Für Hinterschweiger ist das ein zentrales Thema: "Leseförderung für nachkommende Generationen ist eine Investition in die Zukunft. Und man muss klar sagen: Leseerziehung ist nicht alleine Aufgabe der Schule." Auch Eltern, Großeltern und die Wirtschaft seien gefragt – damit Kinder die Erfolgsgeschichten auch morgen noch lesen können.

So funktioniert das Servicecenter

Das "Servicecenter für Leseförderung" hat sich die Organisation von "Lesereisen" zur Hauptaufgabe gemacht. So funktioniert’s:

  • In Zusammenarbeit mit Buchhändlern, Verlagen und Autoren werden "Lesereisen" von Kinder- und Jugendbuchautoren in Schulen, Kindergärten oder Buchhandlungen veranstaltet. 
  • Sie werden jeweils im Frühjahr und Herbst eines Jahres den Buchhändlern mit Autoren aus dem Autorenpool angeboten. Danach wählen Buchhändler in Abstimmung mit den Schulen Wunschtermin und -autor. 
  • Das Center plant danach mit den Autoren die ideale "Reiseroute" und informiert die Händler. 
  • Die Kosten teilen sich Buchhändler, Servicecenter und die Fachgruppen in den Ländern auf.
  • Weiters unterstützt das Servicecenter den Kinder- und Jugendbuchpreis, die Buchwochen sowie verschiedene Projekte zur Leseförderung.

(Quelle: Artikel aus der Steirischen Wirtschaft, Ausgabe 37 vom 15. November 2013).

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