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R wie Rechtliche Änderung bis Ruhend-Meldung

UBIT von A-Z 

Rechtliche Änderungen bei den Bilanzbuchhaltungsberufen

Seit Inkrafttreten des Bilanzbuchhaltungsgesetzes am 1.1.2007 unterscheidet man zwischen PersonalverrechnerIn, BuchhalterIn und BilanzbuchhalterIn nach dem Bilanzbuchhaltungsgesetz (BiBuG). 

Die Möglichkeit des Erwerbs der Berechtigung „Gewerblicher Buchhalter“ und „Selbständiger Buchhalter“ endete mit 30. Juni 2008, per 1.1.2013 wurden alle Berechtigungen „Gewerblicher Buchhalter“ nach der Novelle des BibuG in die Berechtigungen „Buchhaltung nach BibuG“ und „Personalverrechnung nach BibuG“ umgewandelt. Die Berechtigung „Selbstständiger Buchhalter“ wurde zum „Buchhaltung nach BibuG“ umgewandelt.

Die selbständige Ausübung und das Anbieten von Tätigkeiten der Bilanzbuchhaltungsberufe (BilanzbuchhalterIn, BuchhalterIn, PersonalverrechnerIn) durch natürliche Personen sind nur nach öffentlicher Bestellung und bei Gesellschaften nur nach Anerkennung durch den Präsidenten der WKO als Bilanzbuchhaltungsbehörde zulässig. Dabei sind allgemeine und besondere Voraussetzungen nachzuweisen.

Ruhend-Meldung

Bilanzbuchhaltungsberufe:
Alle Meldungen sind der Geschäftsstelle der Bilanzbuchhaltungsbehörde in der Wirtschaftskammer Österreich zu erklären. 

Unternehmensberater und Informationstechnologen:
Hier genügt eine schriftliche Mitteilung per E-Mail an die Fachgruppe, dass Sie Ihr Gewerbe ab einem gewissen Datum „Ruhend“ bzw. „wieder in Betrieb“ melden wollen. Alle relevanten Stellen - wie die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, Bezirksverwaltungsbehörde etc. - werden von der Fachgruppe verständigt. Bitte beachten Sie, dass die Wiederinbetriebnahme innerhalb von 3 Wochen, gerechnet vom Tage der Wiederinbetriebnahme, der Fachgruppe anzuzeigen ist. 

Bei Ruhen Ihres Gewerbebetriebes ruht auch Ihre Pflichtversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA). Sie genießen daher im Krankheitsfall keinen Versicherungsschutz! Um aber den Krankenversicherungsschutz für Sie und Ihre Familie zu erhalten, ist eine freiwillige Weiterversicherung, die binnen 6 Monaten bei der SVA beantragt werden muss, dringend zu empfehlen. 

Bei Ruhen Ihrer Gewerbeberechtigung - gemäß § 123 Abs. 14 WKG für ruhende Berechtigungen - ist die Grundumlage in halber Höhe zu entrichten, wenn diese Voraussetzung für das ganze Kalenderjahr zutrifft.