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Tipps und Tricks zur Barrierefreiheit

Am 30. November 2016 lud der Arbeitskreis "Ecobility - barrierefreie Wirtschaft" zur Veranstaltung "2016 was nun? Schon barrierefrei?". Hochkarätige Vortragende erklärten, was dabei zu beachten ist.
Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk wies auf die Wichtigkeit der Barrierefreiheit hin. In seinem Betrieb gebe es sogar einen eigenen Geschäftszweig, der sich mit barrierefreien Umbauten von Kraftfahrzeugen beschäftigt. Fachgruppenobmann Dominic Neumann bedankte sich beim Arbeitskreis "Ecobility - barrierefreie Wirtschaft" für das unermüdliche Engagement. Besonders betonte er die Wichtigkeit der Barrierefreiheit im Web. Arbeitskreissprecher Klaus Tolliner führte durchs Programm. 

Erfolglose Schlichtungen

Im ersten Vortrag referierte Andrea Ludwig vom Klagsverband über die Rechtsfolgen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGStG). Sie machte darauf aufmerksam, dass nur wenige Klagen nach einer erfolglosen Schlichtung eingebracht werden, da der Ausgang oft ungewiss ist. Die diskriminierten Personen bleiben auf den Prozesskosten sitzen und es gibt keinen Anspruch auf die Beseitigung von Barrieren. Deshalb unterstützt der Klagsverband diskriminierte Menschen bei der Durchsetzung ihrer Rechte und das mit Erfolg, wie Ludwig an Beispielen demonstrierte.

Barbara Sima-Ruml zeigte, dass sich Barrierefreiheit und Denkmalschutz gut vereinen lässt und nicht als Ausrede dient. Sie veranschaulichte das mit zahlreichen Beispielen aus dem In- und Ausland. Die Rollstuhlfahrerin Sima-Ruml ärgert besonders die Arroganz, die ihr oft entgegengebracht wird, wenn Geschäfte nicht barrierefrei sind.

Barrierefreie Homepage

Wie man auch ohne IT-Kenntnisse seinen Webauftritt barrierefrei gestalten kann, erklärte Johanna Hirschmugl von miraconsult e.U. Dabei verriet sie Tipps und Tricks rund um die barrierefreie Homepage. In einigen Beispielen zeigte Hirschmugl, was der technische Standard für barrierefreie Homepages - die Web Content Accessibility Guideline (WCAG) 2.0 - bedeutet und welche Tools es zur Überprüfung gibt. Wie wichtig eine barrierefreie Kommunikation ist, zeigte Eva Bucht mit vielen Beispielen und beeindruckenden Zahlen. Demnach können in Österreich über die zwei Millionen Menschen nicht sinnerfassend lesen.

Potenziale aufzeigen

Zum Schluss präsentierten Monika Hirschmugl-Fuchs und Klaus Tolliner den Arbeitskreis "Ecobility - barrierefreie Wirtschaft", der ein unabhängiger und eigenständiger Arbeitskreis ist, verankert in der steirischen Wirtschaftskammer. Ziel ist es, das Thema Mobilitätseinschränkung und Zugänglichkeit für Unternehmer verständlich darzustellen und die damit verbundenen Chancen, Risiken und Potenziale aufzuzeigen.

Networking und weiteren interessanten Austausch gab es noch im Zukunftszimmer beim Netzwerkbuffet.

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