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Aktuelle Erfolge und Forderungen der Fachgruppe Hotellerie

Hier finden Sie eine Zusammenfassung unserer Erfolge und Forderungen

Für unsere Mitglieder erreicht:

  • 10 % STATT 13 % UMSATZSTEUER
    Durch unermüdlichen Hinweis darauf, dass die Einführung der 13 % Umsatzsteuer für Beherbergung für die Betriebe einen enormen Wettbewerbsnachteil darstellt, konnten wir die Rücknahme auf 10 % erreichen.

  • BESEITIGUNG DER RATENPARITÄT
    Dank unserem Drängen können Betriebe ihre Preise wieder weitgehend ohne Einschränkungen selbst gestalten, da die Bestpreisklauseln in Verträgen mit Buchungsplattformen für ungültig erklärt werden.

  • ATTRAKTIVE FÖRDERUNGEN
    Mit den starken steirischen Landesförderungen bei Investitionen im Zuge von Betriebsübernahmen bzw. in Mitarbeiterunterkünfte haben wir österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen.

  • KOCH AUF MANGELBERUFSLISTE
    Durch die Aufnahme des Berufs Koch auf die Mangelberufsliste konnten wir sicherstellen, dass die Beschäftigung von ausgebildeten Köchen aus Nicht-EU-Ländern wesentlich erleichtert wird.

  • SONDERLÖSUNG BEI ANGLEICHUNG ARBEITER/ANGESTELLTE
    Ab 1.1.2021 gelten die langen Angestelltenkündigungsfristen auch für Arbei­ter. Nur in Saisonbranchen wie dem Tourismus kann es bei einer kurzen Kün­digungsfrist bleiben.

  • BERATEN STATT STRAFEN
    Teure Geldstrafen für kleine Verstöße sind Geschichte: Bei geringfügigen Ver­waltungsübertretungen wird der Beschuldigte von der Behörde aufgefordert, innerhalb einer angemessenen Frist den vorschriftsmäßigen Zustand herzu­stellen. Entspricht man dieser Aufforderung, gibt es kein Verwaltungsstrafver­fahren.

  • ENTFALL DER GENEHMIGUNGSPFLICHT
    Die Genehmigungsfreistellungs-VO befreit eine große Zahl von kleinen Be­triebsanlagen (Eissalons, Beherbergungsbetriebe mit max. 30 Betten) von der Genehmigungspflicht.

  • MEHR RECHTSSICHERHEIT DURCH NEUE SPERRSTUNDENREGELUNG
    Wir konnten eine Entschärfung der Regelung zur Sperrstundenvorverlegung wegen Lärmbelästigung durch Gäste vor dem Lokal erreichen.

  • ERLEICHTERUNG BEI DER ALLERGENKENNZEICHNUNG
    Dank unserem Drängen entfällt die verpflichtende Nachschulung (alle 3 Jahre bei mündlicher Information).

  • ERLEICHTERUNGEN BEI DEN NEBENRECHTEN
    Hotelbetriebe können nun Massage-, Kosmetik- oder Friseurleistungen bis zu 15 % der gesamten Leistung (oder Zeitaufwand: bei Aufenthalt von 24 Stun­den sind Leistungen aus dem Nebenrecht bis zu 3,5 Stunden möglich) als Ne­benrecht erbringen.

  • KEINE VERPFLICHTENDE NÄHRWERTKENNZEICHNUNG
    Wir haben uns dafür eingesetzt, dass für unverpackte Lebensmittel, die im Lokal verabreicht werden, keine ver­pflichtende Nährwertinformation vorgesehen ist.

  • MELDEGESETZ UND PREISAUSZEICHNUNG ENTSCHÄRFT
    Die Erfassung des Reiseleiters bzw. eines erwachsenen Familienmitgliedes ist ausreichend. Eine Preisliste in den Zimmern ist nicht mehr verpflichtend, es genügen Standardzimmerpreiskategorien im Eingangsbereich.

  • KEINE KASSENPFLICHT FÜR UMSÄTZE IM FREIEN UND IN HÜTTEN
    Die Registrierkassenpflicht für Umsätze im Freien und in Hütten (insb. Alm-, Berg-, Schi- und Schutzhütten) entfällt, wenn diese Umsätze 30.000 Euro/Jahr nicht überschreiten.

  • NEUES FESTLOHNSYSTEM
    Wir konnten erreichen, dass die Verpflichtung, den Mitarbeiter im Service und in der Beherber­gung einen sogenannten Garantielohn mit Umsatzbeteiligung auszuzahlen, entfällt.

  • DIGITALISIERUNGSOFFENSIVE
    Mit dieser Förderaktion unterstützen wir steirische Hotel- und Gastronomiebetriebe bei Maßnahmen zur Professionalisierung und Qualitätsverbesserung ihres digitalen Auftritts, zum Schutz vor Cyberkriminalität und zur Verbes­serung ihres Datenschutzes.

  • FLEXIBLE ARBEITSZEITEN
    Mit der Ausweitung der Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden, der Abschaffung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze und mit der Ausnahme der Familienangehörigen vom Arbeitszeitgesetz konnten wir maßgebliche Erleichterungen bei der Beschäftigung erzielen.

  • VERANSTALTUNGSSICHERUNGS-VO ENTSCHÄRFT
    Wir konnten erreichen, dass Wirte von den Bestimmungen weitgehend ausgenommen sind.

  • RAUCHERRAUM IN DER HOTELLERIE
    In Hotels kann ein Nebenraum als Raucherraum eingerichtet werden, allerdings ohne Service und ohne Konsumationsmöglichkeit.

  • ABSCHAFFUNG DER TÄGLICHEN GERINGFÜGIGKEITSGRENZE
    Dank unserer Bemühungen konnten wir die Kosten und den Verwaltungsaufwand für Unternehmer senken und „Mehr netto vom brutto“ für Dienstnehmer erzielen.

  • KLARSTELLUNG DER MITTÄTIGKEIT VON FAMILIENMITGLIEDERN
    Bei unentgeltlicher Beschäftigung von (Ehe-, Lebens-) Partnern und Kindern entsteht kein sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis.

  • ABSCHAFFUNG DER AUFLÖSUNGSABGABE ERREICHT
    Die Abgabe für die Beendigungen von Dienstverhältnissen ist entfallen. Die Abgabe verursachte nicht nur Kosten, sondern war auch eine bürokratische Belastung vor allem für Unternehmen mit hoher Fluktuation.

  • FAIRES JUGENDSCHUTZGESETZ VERHANDELT
    Wir konnten Belastungen für Wirte (z.B. durch Nachschulungen bei Verstößen) ver­hindern.

  • GÜNSTIGE AKM-TARIFE
    Im europaweiten Vergleich können wir sehr günstige AKM-Tarife vorweisen sowie die Übertragung von Großveranstaltungen ohne Zusatzkosten.

  • QUALITÄTSSCHUB DURCH QUALITÄTSBETTENFÖRDERUNG
    Durch eine Qualitätsbettenförderung konnten wir in der steirischen Hotellerie einen deutlichen Qualitätsschub erreichen.

  • PERSONALZIMMER STEUERLICH BESSER GESTELLT
    Unterkünfte bis 30 m2 pro Person sind unabhängig von der Ausstattung ab­gabenfrei.

  • PAUSCHALE ENDBESTEUERUNG VON AUSHILFSKRÄFTEN
    Das Entgelt für geringfügige Aushilfskräfte, die bereits einer anderen Be­schäftigung nachgehen, ist lohnsteuerfrei und Nachzahlungen entfallen. Die Lohnnebenkosten wurden gesenkt.

  • KERNKOMPETENZ KLASSIFIZIERUNG
    Mittlerweile klassifizieren 14 europäische Staaten nach denselben Richtlini­en und bieten den Gästen dadurch eine klare Orientierung.

  • GRATIS-INTERNAT FÜR LEHRLINGE
    Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament unserer Branche. Daher haben wir dafür gekämpft, dass die gesamten Internatskosten von der Lehrlingsstelle refundiert werden und auch die Vorbereitungskurse auf die LAP zur Gänze gefördert werden.

  • KEINE GENEHMIGUNGSPFLICHT FÜR VORÜBERGEHENDE TÄTIGKEITEN
    Wir konnten erreichen, dass bei Public Viewing zu bedeutenden Sport- und Kulturereignissen sowie bei sonstigen vorübergehenden Tätigkeiten außerhalb der Gaststätte keine Betriebsanlagengenehmigungen mehr erforderlich sind.

  • ERHÖHUNG DES ZUSCHUSSES ZUR ENTGELTFORTZAHLUNG
    Durch die Erhöhung des Zuschusses zur Entgeltfortzahlung beim krankheitsbe­dingten Ausfall von Mitarbeitern von 50 % auf 75 % konnten wir Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern entlasten.

  • KRANKENGELD FÜR SELBSTÄNDIGE
    Das Krankengeld für Selbständige wird statt wie bisher ab dem 43. Tag der Erkrankung bereits ab dem 4. Tag rückwirkend ausbezahlt. Voraussetzung ist eine Krankenstandsdauer von mindestens 43 Tagen. 

Für unsere Mitglieder gefordert:

  • ANPASSUNG DER ABSCHREIBUNGSDAUER
    Die geltenden Regelungen für die Abschreibung sind investitionsfeindlich und schädigen die Wettbewerbsfähigkeit. Wir setzen uns daher dafür ein, dass die Abschreibungszeiten (AfA) auf bestimmte Investitionen (z.B. Sanitärbereich, Klimaanlagen) verkürzt und auf die tatsächliche Lebensdauer angepasst werden.

  • LOHNNEBENKOSTEN
    Wir fordern eine Lohnnebenkostensenkung. Mit dieser Maßnahme wird Arbeit und Leistung attraktiver gemacht und dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.

  • ABGABELASTEN REDUZIEREN
    Wir fordern die Entlastung der Hotellerie von Abgaben und Steuern, damit diese wettbewerbsfähig bleiben kann.

  • ZUMUTBARE KONTROLLEN
    Die Anzahl und der Ablauf von behördlichen Überprüfungen haben ein unvorstellbares Ausmaß erreicht. Aus diesem Grund fordern wir zumutbare Kontrollen!

  • KEINE HAFTUNG DES GASTWIRTES FÜR GÄSTE VOR DEM LOKAL
    Durch das Rauchverbot lassen sich Konflikte mit Anrainern nicht vermeiden. Daher kämpfen wir dafür, dass Gastwirte nicht für Gäste vor dem Lokal haften.

  • KEINE BELEGERTEILUNGSPFLICHT
    Hotelbetriebe haben hohe Investitionen in Schank- und Kassensysteme getätigt, um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen und mit der Finanzbehörde korrekt abzurechnen. Die zusätzliche Verpflichtung, zu jedem Getränk einen Bon auszudrucken und diesen den Gästen auszuhändigen, ist völlig nutzlos, kaum durchzuführen und verursacht laufende Mehrkosten. Wir fordern, dass die Belegerteilungspflicht zumindest für Bagatellbeträge entfällt.

  • VOLLE STEUERLICHE ABSETZBARKEIT VON GESCHÄFTSESSEN
    Derzeit ist die steuerliche Absetzbarkeit von geschäftlichen Repräsentationsaufwendungen nur im Ausmaß von maximal 50% möglich. Wir setzen uns für eine volle Absetzbarkeit ein, denn dies wäre eine Win-Win Situation für alle Beteiligten: Mögliche Steuereinbußen würden durch höhere Konsumationen ausgeglichen werden.

  • KEINE ENTGELTFORTZAHLUNG BEI EINVERNEHMLICHER KÜNDIGUNG
    Auch bei einer einvernehmlichen Auflösung hat der Arbeitgeber die Krankenentgeltfortzahlung über das Ende des Dienstverhältnisses hinaus fertig zu leisten. Dies gilt nicht nur bei einvernehmlicher Auflösung „während“ des Krankenstandes, sondern auch „im Hinblick auf einen (noch nicht bestehenden) Krankenstand“. Wir setzen uns dafür ein, dass diese, äußerst unklare Regelung, die viele Rechtsstreitigkeiten verursachen kann, aufgehoben wird.

  • FAMILIENHAFTE MITARBEIT AUCH FÜR KAPITALGESELLSCHAFTEN
    Durch die weitgehende Klarstellung, dass bei unentgeltlicher Beschäftigung von (Ehe- bzw. Lebens-) Partnern, Eltern und Kindern kein sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis entsteht, ist die Aushilfe im Betrieb für Familienmitglieder einfach und unkompliziert möglich. In Kapitalgesellschaften wie der GmbH ist eine familienhafte Tätigkeit jedoch grundsätzlich ausgeschlossen. Wir wollen, dass dieser Nachteil repariert wird.

  • EINFACHE ANSTELLUNG VON AUSHILFEN MÖGLICH
    Die Steuerbefreiung von Aushilfen ist im Grunde zu befürworten, doch ist das Gesetz nur schwer zu vollziehen. Wir fordern daher einen Dienstleistungs-Scheck für Aushilfen, der alle Abgaben beinhalten sollte und als einfaches Zahlungsmittel für die Entlohnung für befristete Arbeitsverhältnisse in Gastronomiebetrieben dient.

  • BÜROKRATISCHE ENTLASTUNG
    Vor allem Klein- und Mittelbetriebe können mit der gestiegenen Bürokratielast kaum mehr umgehen. Überbordende Prüfpflichten müssen auf ein absolut notwendiges Maß reduziert, bürokratische Auflagen verringert und Mehrfachprüfungen beseitigt werden.

  • GLEICHES RECHT FÜR ALLE – FAIR PLAY
    Wir kämpfen u.a. mit der „Aktion Scharf“ bei den touristischen Privatzimmervermietern (z.B. Airbnb) gegen unlauteren Wettbewerb. Ebenso müssen geltende Regelungen auch gleichermaßen kontrolliert und gegebenenfalls geahndet werden.

  • FÖRDERUNGEN ZUM ERHALT DER STEIRISCHEN WIRTSHAUSKULTUR
    Die Zahl der Gasthäuser hat sich in 20 Jahren fast halbiert. Das Gasthaus ist aber als „Kommunikationszentrum“ ein unverzichtbarer Bestandteil des örtlichen Zusammenlebens. Wenn Landwirte Förderungen von der öffentlichen Hand erhalten, weil sie als „Landschaftspfleger“ eine wichtige Funktion für den Erhalt der Kulturlandschaft leisten, muss dies analog auch für Gastgewerbebetriebe gelten, die als „Kommunikationspfleger“ eine wichtige Funktion für die Dorfgemeinschaft erfüllen.

  • ENTSCHÄRFUNG DES LOHN- UND SOZIALDUMPINGBEKÄMPFUNGSGESETZES
    Die richtige Einstufung eines Dienstnehmers ist oft eine diffizile Rechtsfrage. Eine möglicherweise falsche Einstufung ist in den seltensten Fällen bewusstes Lohndumping, da aufgrund der Komplexität der Lohnverrechnung Fehler unvermeidbar sind. Da hohe Strafen in diesen Fällen nicht gerechtfertigt sind, plädieren wir hier für eine Entschärfung.