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Neue Anforderungen bei Drittlandverkehren (Ungarn - Drittstaaten)

Information des AWC Budapest im Hinblick auf Drittlandtransporte (Ungarn - Drittstaaten/Nicht-EU-Staaten) im Rahmen der Verwendung der CEMT Lizenz bzw. Drittlandgenehmigung.
Diese neue Regelung gelten ab 4. Mai 2014:

"Hiermit möchten wir Sie bzw. Ihre Mitgliedsunternehmen über neue Kontrollerfordernisse, welche am 4. Mai 2014 in Ungarn in Kraft treten, informieren:

Die Regierungsverordnung 261/2011. (XII.7.) über die gewerbsmäßige Güterbeförderung, Werkverkehr sowie die gewerbliche Personenbeförderung mit Autobus und die Personenbeförderung auf eigene Rechnung wurde novelliert.

Den Änderungen zu Folge ist der Fahrer einer gewerblichen Güterbeförderung oder eines Werkverkehrs beim Übertritt der Staatsgrenze dazu verpflichtet, im zur CEMT-Genehmigung gehörigen Fahrtenbuch oder im Rahmen der Drittlandgenehmigung bzw. der Fahrtengenehmigung den Ort des Grenzübertritts nach bzw. aus  Ungarn, genaues Datum und genaue Uhrzeit (Tag, Stunde, Minute) und den Kilometerzählerstand anführen, oder dies mit dem für diesen Zweck verwendeten technischen Gerät zu vermerken, falls so ein Gerät zur Verfügung steht und in der entsprechenden Spalte der Genehmigung den Kilometerstand des LKW anzugeben.

Die CEMT Genehmigung oder die Drittlandgenehmigung ist vom internationalen Güterbeförderungsunternehmen am Ort der Beladung dem Absender, am Ort der Entladung dem Adressat vorzuweisen. Der Absender und der Adressat haben das Vorhandensein der Genehmigung, deren Gültigkeit und Konformität zur Abwicklung des gegebenen Transportauftrags zu kontrollieren. Sollte die erforderliche Genehmigung nicht vorhanden oder nicht gültig, fehlerhaft sein oder zur Abwicklung der Güterbeförderung ungeeignet sein, so ist der Absender,  der Adressat dazu verpflichtet, dies der Verkehrsbehörde oder der Zollbehörde bzw. der Polizei zu melden. Die angerufene Behörde ist dazu berechtigt, am Ort der Auf- oder Entladung zu erscheinen und entsprechende Maßnahmen zu treffen bzw. Verfahren einzuleiten. Stellt sich die Ermangelung, Ungültigkeit, Mangelhaftigkeit der Genehmigung bei der Beladung heraus, ist der Absender berechtigt, die Beladung der Ware zu verweigern.

Der Absender ist am Ort der Beladung in Ungarn, der Adressat am Ort der Entladung in Ungarn dazu verpflichtet, im Fahrtenbuch als Bestandteil der CEMT Genehmigung oder auf der entsprechenden Genehmigung den Ort, Zeitpunkt der Be- oder Entladung   und den Kilometerstand des die Güterbeförderung durchführenden LKW anzuführen.  Der Absender oder der Adressat muss darüber Fotoaufnahme  anfertigen und diese zum Frachtbrief geklemmt ein Jahr lang am Ort der Be- oder Entladung in Ungarn oder am Firmensitz des Adressaten  aufzubewahren und auf Aufforderung der Behörde vorzuweisen."