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Österreichs Seilbahnen brechen erneut Rekorde und bleiben Österreichs „Winterturbo“

Winter ist und bleibt das touristische Zugpferd Österreichs und die heimischen Seilbahnen sind damit untrennbar verbunden

Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs, blickt positiv auf die nahende Wintersaison: „Die heimischen Seilbahnen setzen ihre Modernisierung intensiv fort und bleiben damit in Sicherheit, Komfort und Qualität an der Weltspitze!“

Auch für die kommende Saison zeigte sich die Branche von ihrer investitionsfreudigen Seite und unterstreicht damit, dass Österreich weiter konsequent seine Spitzenposition sichern und langfristig festigen möchte. „Das bedeutet: modernste Anlagen, innovativste Neuerungen und beste Pisten. Damit tragen die Seilbahnen auch wesentlich dazu bei, dass das erwirtschaftete Geld in den Regionen bleibt, sichere Arbeitsplätze geschaffen werden und die Wertschöpfung in den ländlichen Regionen steigt“, betont Hörl.

Rückenwind verleiht dabei auch die erneut starke Saison 2014/15. „Trotz schleppenden Beginns wurde die vergangene Saison – auch dank eines perfekten Monats Februar – erneut zu einer besonders erfolgreichen für die österreichischen Seilbahnen“, berichtet Hörl. Dabei konnte auch ein neuer Rekord bei den Ersteintritten pro Betriebstag erreicht werden. Ein Plus gegenüber der Vorsaison gab es auch beim Kassenumsatz (+ 7,5%) und bei den Beförderungen (+ 3,9%), dies jedoch bei weniger Betriebstagen (- 7,8%).

Für kommenden Winter wurden 570 Millionen Euro investiert, davon allein 230 Millionen Euro in Bahnen und Lifte sowie 154 Millionen Euro in die Beschneiung. „Im Wissen, dass laut Gästebefragung der Zustand der Pisten sowie Schneesicherheit bzw. –verhältnisse zu den wichtigsten Gründe für die Destinationsentscheidung sind, zählen diese Investitionen zu den wirkungsvollsten, wobei hier seitens unserer Betriebe besondere Aufmerksamkeit auf dem Bereich Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz liegt“, berichtet Österreichs Seilbahnobmann von den aktuellsten Umfrageergebnissen.

Positionierung als hochwertiger Wintersportstandort zum besten Preis-Leistungsverhältnis

Die Seilbahnen haben sich bereits seit langem als Innovationstreiber in fast allen Bereichen positioniert und gelten damit weltweit als Vorbild. „Für den Standort Österreich ist dies von entscheidender Bedeutung, da Skifahren in unserem Land mit großem Abstand Wintersportaktivität Nr. 1 ist und von vielen Gästen als besonders vielseitig und hochwertig erlebt wird. Die Ticketpreise spielen bei der Entscheidung für oder gegen einen Urlaubsort eine unverändert untergeordnete Rolle“, betont Fachverbands-Geschäftsführer Dr. Erik Wolf. Das zeigt auch die aktuelle MANOVA-Befragung, deren Ergebnisse dies erneut eindrucksvoll bestätigen:

Österreich ist und bleibt beliebt: 29% der Gäste geben an, (fast) jährlich in Österreich zu sein, 21% sogar mehrmals pro Jahr. Auch in Sachen Aufenthaltsdauer sind Skifahrer ein besonders wichtiges und somit zugleich wirtschaftlich interessantes Segment: 52% der Befragten geben an, 6 bis 7 Tage in Österreich zu verbringen. „Auch das wahrgenommene Preis-Leistungs-Verhältnis vom Skipassangebot in Österreich befindet sich seit Jahren auf konstant gutem Niveau“, ist Wolf erfreut.

Für Wolf liegt dies auch an Österreichs klarer Positionierung als hochwertiger Wintersportstandort mit modernster und sicherster Infrastruktur und mit hoher Vielfalt. „Österreich bietet vom kleinen Skigebiet bis zu den weltweiten Top-Locations wie Arlberg für jeden Geschmack und jede Brieftasche das richtige Angebot!“

Damit sei man in Österreich für eine erfolgreiche Wintersport-Zukunft bestens gerüstet. Keinen Zweifel an einer solchen hat Wolf auch mit Blick auf die Gästestruktur: Das Durchschnittsalter liegt bei 39 Jahren und bleibt damit seit Jahren auf konstantem Niveau. Fast ein Drittel der Gäste ist mit ihren Kindern bis 18 Jahren auf der Piste unterwegs.