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Salzburgs Seilbahnchef Ferdinand Eder: „Österreichs Seilbahnen sind weiter am Weg nach oben und müssen zugleich neue Herausforderungen aktiv angehen!“

Presseinformation

Der Fachgruppenobmann der Salzburger Seilbahnen in der WKO, KR Ferdinand Eder, betont heute im Rahmen des Zusammentreffens der „Allianz Zukunft Winter“ in Kaprun, dass die heimischen Seilbahnen nach einem nicht einfachen, aber dennoch erfolgreichen Winter zuversichtlich in die neue Saison gehen. „Konstant hohe Ersteintritte von 52,1 Millionen im vergangenen Winter und steigende Beförderungszahlen belegen, dass Österreich als Destination für Wintersportler und -urlauber hoch im Kurs und Skifahren unverändert beliebt ist“, so Eder.

Wichtig werde es sein, auf veränderte Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu reagieren, Angebote entsprechend neu aufzusetzen und die Potenziale optimal zu nützen. „Österreich macht schon jetzt vieles richtig, um Gäste anzusprechen und Bedürfnisse abzudecken – das wissen wir aus unseren jährlichen Gästebefragungen mit über 30.000 Befragten pro Jahr. So zählen Pistenqualität, Schneesicherheit und die Größe des Skigebietes zu den wichtigsten Faktoren. In allen drei Bereichen spielen die heimischen Seilbahnen in der obersten Liga“, so Eder.

Skisportinteressierte auf die Pisten bringen!

Eine aktuelle Potenzialstudie, die von den Seilbahnverbänden in A, D und CH in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass weiterhin Potenzial an interessierten Menschen vorhanden ist. Etwa jeder dritte Bewohner aus dem D-A-CH-Raum im Alter zwischen 14 und 70 Jahren ist alpiner Wintersportler, das sind ca. 19,4 Millionen. Zwei von drei Bewohnern zählen aktuell nicht zu den alpinen Wintersportlern, doch zeigen stolze 11,6 Millionen Personen (rund 20% der Bevölkerung) Interesse am Skisport und können sich vorstellen, mit dem Skifahren zu beginnen.
„Das bringt gerade für Österreich, das unter den Befragten in zahlreichen Kategorien als am höchsten bewertete Destination gilt, große Chancen mit sich“, ist Eder überzeugt. Die Nachfrage nach alpinem Wintersport ist seit Jahren etwa konstant, wie die Ersteintritte in den Skigebieten zeigen. Entscheidend wird sein, wie neue Skifahrer nicht nur auf die Piste gebracht, sondern dort auch gehalten werden. Dafür braucht es zuerst die richtigen "Einstiegsreize". So zeigt die Analyse der Gründe ganz deutlich, dass (Schul-)Skikurse und die Familie die wichtigsten Gründe sind, um mit dem Skisport zu beginnen.

Bessere Rahmenbedingungen für Schulskikurse

„Gerade bei den Schulskikursen beobachten wir einen mittlerweile untragbaren Zustand an schlechten Rahmenbedingungen, die eine gute und zielführende Umsetzung für alle Beteiligten - Familien, Lehrer und Schüler - behindern. Als Skifahrernation müssen hier dringend Verbesserungen erreicht werden. Nicht nur wegen der gesamthaften Bedeutung des Skisports für Österreich –in der Geschichte des Landes, in Wirtschaft und für die Prägung ländlicher alpiner Regionen – sondern auch als Beitrag zur Förderung einer gesunden Lebensweise junger Menschen in unserem Land“, so Eder. Aus diesem Grund haben die drei Verbände vor kurzem eine Resolution verabschiedet, die eine klare Ansage zum Ziel hat: in Zukunft sollte wieder jedes Kind während seiner Schulzeit zumindest einmal auf der Piste sein und damit früheren Kontakt mit dem Wintersport aufnehmen können.

„Aus Sicht der Seilbahnen erscheint dahingehend eine Offensive bei Einsteiger- und Wiedereinsteigerangeboten als zentrale Chance. Im Idealfall geschieht dies im Einklang mit den Tourismusverbänden, die hier in Vermarktung und Kommunikation wichtige Partner sein können und müssen“, betont Eder. Auch die Förderung des Fahrkönnens durch gute Ausbildung ist ein wichtiger Beitrag dazu, Menschen motiviert und auf der Piste zu halten. Daher bleibt für Eder auch die hohe Qualität in Ausbildung und in der beruflichen Praxis der Skilehrerinnen und Skilehrer ein absolutes Muss!

Chancen für Österreichs Seilbahn-Zukunft

Neben dem Erfolgsfaktor „Gastfreundschaft“ werden Österreich große und moderne Skigebiete zugeschrieben und man differenziert sich gegenüber den anderen Ländern auch mit dem Après-Ski- und Partyangebot. Insgesamt liegen damit der Spaß und die Unterhaltung im Ländervergleich vorne. Zusätzlich wird das Preis-Leistungs-Verhältnis in Österreich als passend gesehen. Damit punktet Österreich im gesamten D-A-CH-Raum: Etwa die Hälfte aller Personen, die im D-A-CH-Raum eines der drei Länder gegenüber den anderen bevorzugen, nennt dabei Österreich als bevorzugte Destination.

„Somit lässt sich feststellen, dass Österreichs Tourismuskultur und der konsequente Innovations- und Modernisierungskurs der heimischen Seilbahnen nach wie vor ein Erfolgskurs sind. Gemeinsam mit dem noch bestehenden Potenzial an neuen oder wieder zum Skisport zurückkehrenden Kunden ist diese Spitzenposition auch eine mit Zukunft“, so Eder.