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Meister sein hat einen Wert

136 neue Meister: Tiroler Wirtschaft ehrt Nachwuchs im Gewerbe und Handwerk

„Prüfung exzellent gemeistert“ hieß es kürzlich für 136 Damen und Herren. Nach intensiver Vorbereitung haben sie ihre Ausbildung mit dem Meistertitel erfolgreich abgeschlossen. Als Lohn für diese außerordentliche Leistung erhielten sie im Rahmen eines festlichen Galaabends im Kurhaus Hall aus den Händen von Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, WK-Präsident Jürgen Bodenseer und Gewerbeobmann Georg Steixner die wohlverdienten Meisterbriefe überreicht.

136 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus 22 Berufsgruppen

Mit dem Abschluss der Meisterprüfung haben die 136 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus 22 Berufsgruppen die höchste Ausbildungsstufe im Beruf erreicht. Mit der Verleihung der Meisterbriefe geht für viele ein langer Weg zu Ende, wie auch Georg Steixner weiß: „Ihr habt einen Ehrgeiz entwickelt und Durchhaltevermögen gezeigt, darauf könnt ihr stolz sein. Mit der Meisterausbildung seid ihr jene Fachkräfte, die die Wirtschaft heute mehr denn je braucht“, freute sich der Gewerbeobmann.

Tiroler Meisterbetrieb steht für Können, Qualtiät und Vertrauen

Einen sicheren Weg eingeschlagen haben die vielen Jungmeisterinnen und Jungmeister auch für Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer: „Handwerk hat goldenen Boden – das gilt heute sogar mehr denn je - und sorgt für sichere Jobs und regionale Wertschöpfung. Mit den Tiroler Meisterbetrieben verbindet der Konsument Können, Qualität und Vertrauen.“ Dies aufs Spiel zu setzen sei leichtfertig und nicht nachhaltig gedacht, warnte Bodenseer im Hinblick auf das Thema Gewerbe-Liberalisierung. Ein Blick nach Deutschland zeige die unliebsamen Folgen: „Die Qualität ist massiv gesunken, die Preise sind abgestürzt und das Vertrauen in die Branche ist verloren gegangen“, so Bodenseer.

Ausbildungssystem nicht aufs Spiel setzen

Die „Befreiung“ von vielen Gewerben bei unseren deutschen Nachbarn im Jahr 2004 haben auch das dortige Ausbildungssystem auf den Kopf gestellt, wie Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf betonte. „98 Prozent der Lehrabschlüsse in Österreich finden in reglementierten Gewerben statt. Bei den Fliesenlegern in Deutschland sind die Lehrabschlüsse um 77 Prozent eingebrochen, nachdem der Zugang zu diesem Gewerbe frei wurde. Das sollte uns als deutliches Warnsignal reichen“, so die Landesrätin. 


Galaabend der Meister