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Coronavirus: Informationen für Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure und Heilmasseure

Alle Infos rund um COVID-19 für die Bereiche Fußpflege, Kosmetik, Massage und Heilmassage, Piercen, Tätowieren und Nagelstudios

Stand: 10.6.2021 

Für die Mitgliedsbetriebe der Innungen FKM gilt ab 10. Juni 2021 durch die Öffnungsverordnung, somit: 

  • Mindestabstand 1 Meter gegenüber von Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  • Kunden haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen
  • pro Kunde 10 Quadratmeter
  • keine Konsumation von Speisen und Getränken 

Für Inhaber, Betreiber und Mitarbeiter/innen mit Kundenkontakt gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Inhaber, Betreiber und Mitarbeiter/innen mit Kundenkontakt, die sich im Rahmen der Berufsgruppentestungen testen lassen, können statt einer FFP2-Maske einen einfachen Mund-Nasen-Schutz tragen.

  • Der Testnachweis ist alle sieben Tage zu erneuern.
    Nachweise in Form von Bestätigungen über eine Genesung, eines Impfnachweises, eines Nachweises über neutralisierende Antikörper, eines Absonderungsbescheides sind für die jeweilige Geltungsdauer bereitzuhalten.

Kunden müssen den Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbringen. 

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    1. Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf, oder
    2. Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    3. Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    4. Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,
  6. ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf.

Ausnahmsweise können auch Eigentests unter Aufsicht des Betreibers der Betriebsstätte vorgenommen werden. Die Regierung hat solche Tests für die Betriebe kostenlos in Aussicht gestellt. Details sind zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt.

Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten und gilt nur für diese Dauer.

Dies soll einen erleichterten Zugang für jene Personen (speziell im ländlichen Bereich) ermöglichen, die ein Testangebot (z.B. in Teststraßen, Apotheken etc.) mangels Verfügbarkeit nicht problemlos in Anspruch nehmen können.

Der Betreiber oder eine von diesem beauftragte Person zur Aufsicht hat aber jedenfalls dafür Sorge zu tragen, dass eine Testung unmittelbar vor oder unmittelbar nach dem Betreten der Betriebsstätte bzw. des Ortes der Zusammenkunft erfolgt. Dabei ist ein Infektionsrisiko bestmöglich zu minimieren.

Eine Vervielfältigung oder Aufbewahrung der Nachweise ist unzulässig.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr sowie Kinder, die eine Primarschule (Volksschule) besuchen.

Die Schultests (mit Ausnahme jener in den Volksschulen) werden als Nachweis einer befugten Stelle anerkannt und können somit überall dort vorgelegt werden, wo der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbracht werden muss.

Patienten von Heilmasseuren sind nicht verpflichtet einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne der Öffnungsverordnung zu erbringen.

Erbringer körpernaher Dienstleistungen dürfen auswärtige Arbeitsstellen (mobile Dienstleister) nur betreten, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen können. Auch hier gelten die oben angeführten Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung.

Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unter anderem nicht für folgende Personen:

  1. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, wobei Kinder zwischen dem vollendeten sechsten und dem vollendeten 14. Lebensjahr stattdessen eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen haben;
  2. Schwangere, wobei diese stattdessen eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen haben;

Bereits vor Inkrafttreten dieser Verordnung (19.5.2021) ausgestellte ärztliche Bestätigungen über eine in den letzten sechs Monaten erfolgte und aktuell abgelaufene Infektion und Nachweise über neutralisierende Antikörper behalten für die jeweilige Dauer ihre Gültigkeit.


Weitere Informationen zu (zusätzlichen) regionalen Maßnahmen und Gesundheitsschutzauflagen finden Sie auf corona-ampel.gv.at

» Die aktuelle Empfehlung für die Gesundheitsbehörden zur Entlassung von COVID-19-Fällen aus der Absonderung für die einzelnen Konstellationen.

Für die meisten Absonderungen gilt diese Regelung:

  • Frühestens 10 Tage nach Symptombeginn und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit
  • Bei Verdacht auf oder nachgewiesener neuartiger Variante von SARS-CoV-22:
    • Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn bzw. nach Probenahme bzgl. labordiagnostischem Erstnachweis des Erregers und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit
      oder
    • Frühestens 10 Tage nach Symptombeginn bzw. nach Probenahme bzgl. labordiagnostischem Erstnachweis des Erregers und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit
      und
      • ein negativer Antigentest ab Tag 10
        oder
      • negative PCR-Untersuchung oder ein Ct-Wert >30 ab Tag 10

» Eine Empfehlung der Bundesinnung zu ergänzenden Maßnahmen für die Betriebsöffnung am dem 8.2.2021

Einen aktuellen Überblick über die staat­lichen und bran­chen­über­grei­fen­den Unter­stützungs­maß­nahmen für Unternehmen finden Sie unter Corona-Unternehmenshilfen - WKO.at

Zusatzkollektivvertrag: Gewährung der Corona-Zulage

Der Zusatzkollektivvertrag wurde am 18.12.2020 abgeschlossen.

» Handlungsempfehlungen der Bundesinnung

  • Alle ArbeitnehmerInnen, welche dem Anwendungsbereich dieses Kollektivvertrages unterliegen und im Monat November 2020 und/oder Dezember 2020 oder in beiden Monaten in Kurzarbeit beschäftigt sind, haben in den jeweiligen Monaten, unabhängig vom Beschäftigungsausmaß, Anspruch auf eine Corona-Zulage.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat November 2020 beträgt 50 Euro netto.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat Dezember 2020 beträgt 40 Euro netto.
  • Die Auszahlung der Corona-Zulagen ist derart vorzunehmen, dass die ArbeitnehmerInnen, spätestens am 31.12.2020 (Wertstellung) über die Corona-Zulagen verfügen können.
  • Für ArbeitnehmerInnen, die nicht in Kurzarbeit sind, empfehlen die Sozialpartner die Corona - Zulagen ebenfalls zu gewähren, sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse des Betriebes dies ermöglichen.

» Alle Informationen zum Umsatzersatz finden Sie unter Umsatzersatz - Corona Hilfs-Fonds

» Informationen zum erweiterten Umsatzersatz finden sich auch auf der Website des BMF.

» Informationen zum Thema Verlustersatz


Aktuelle Regelung im Zusammenhang mit Veranstaltungen finden Sie so rasch wie möglich aktualisiert in den FAQs der Wirtschaftskammer aufbereitet.


Durchführung von Abstrichen aus Nase und Rachen durch die Berufsgruppe der Heilmasseure

Durch eine Novelle des Epidemiegesetz 1950 (EpiG) wurde in § 28 d eine Ermächtigungen zur Durchführung von Abstrichen aus Nase und Rachen zu diagnostischen Zwecken im Rahmen der Bekämpfung der Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) für diverse Berufsgruppen getroffen.

Details sind in §28d Epidemiegesetz geregelt.

Regelung seit 27.2.2021 für die Berufsgruppe der Heilmasseure:

Im Rahmen von Screenings zur Bekämpfung der Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) sind Medizinische Masseure und Heilmasseure gemäß Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz (MMHmG), soweit sie nicht ohnedies auf Grund ihres gesetzlich festgelegten Tätigkeitsbereichs hierzu befugt sind, berechtigt, Abstriche aus Nase und Rachen einschließlich Point-of-Care-Covid-19-Antigen-Tests zu diagnostischen Zwecken auf Anordnung und unter Aufsicht durchzuführen.

Vor der erstmaligen Durchführung einer Abstrichnahme hat eine entsprechende Einschulung zu erfolgen.

Die Anordnung, Aufsicht und Einschulung hat durch einen Arzt, einen Zahnarzt, einen Biomedizinischen Analytiker oder einen diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger zu erfolgen.


Weitere Informationen

Weitere Infos zum Thema Verdachtsfall im Betrieb findet ihr hier:


Handlungsempfehlungen für Heilmasseure

Auf der Homepage des Sozialministeriums finden Sie auf der Übersichtsseite die Handlungsempfehlungen für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe, zu denen auch die freiberuflichen Heilmasseure zählen.

Musteraushang

Zur Information der KundInnen und PatientInnen über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in unseren Betrieben stellen wir entsprechende Aushänge zur Verfügung:


Arbeiten an Sonn- und Feiertagen

Wann dürfen Ihre Geschäfte für die Erbringung von Dienstleistungen offenhalten? Wann und wie lange dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden und wie werden die Arbeitszeiten entlohnt?

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Ob Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, liegt allein in der Überlegung des jeweiligen Betriebes.


Bestellmöglichkeiten für Schutzausrüstung

Sicherstellung der Versorgung: MNS-Masken über WKÖ beziehbar 

Im WKO Firmen A-Z finden Sie eine Auflistung der österreichischen Bezugsquellen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie Produzent oder Händler von solchen Produkten sein, können Sie sich gerne eintragen

Sollten Sie weiterhin zertifizierte Masken über die WKÖ beziehen wollen, wenden Sie sich bitte an webshop.service@wko.at (Ansprechperson: Mag. Martin Wachter). Ein Mitarbeiter der WKÖ wird sich bei Ihnen zeitnah melden um Ihre Bestellung abzuwickeln.

Eine Auflistung regionaler Anbieter ist finden sie hier:

Infopoint der Wirtschaftskammer

Info-Service zu Covid-19/Corona für betroffene Firmen

Finden Sie die wichtigsten Updates für Unternehmen rund um Corona: Hier laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zusammen.

Coronavirus: Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für Unternehmen

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Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

Weitere Infos 

Sozialministerium

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Bezeichnung der Erkrankung: COVID-19 / Bezeichnung des Erregers: SARS-CoV-2) finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums.