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Neue Regelungen für Handelsangestellte im Kollektivvertrag 2017

Unabhängig vom Kollektivvertragsabschluss für 2017 wurden in den Verträgen zusätzlich zwei Passagen geändert. Betroffen sind die Samstagsbeschäftigung und die Regelung für Angestellte mit Fixum und Provision. 
Regelung für Samstagsbeschäftigung
Die bereits 2013 abgeschlossene Regelung für die Samstagsbeschäftigung (Blockfreizeitmodell) wurde adaptiert und im Sinne der Arbeitgeber angepasst. Diese Regelung gilt vom 1.1.2017 bis 31.12.2018. Die Durchrechnungsdauer wurde auf 52 Wochen erhöht, wobei sowohl in den ersten 6 Monaten der Durchrechnung fünf Blockfreizeiten verbraucht werden sollen, ebenso in der zweiten Hälfte der Durchrechnung. Pro Monat soll der Mitarbeiter eine Blockfreizeit konsumieren, an den übrigen Samstagen darf er ganztags beschäftigt werden. Insgesamt sind daher im 52-wöchigen Durchrechnungszeitraum zehn Blockfreizeiten zu konsumieren. Eine Möglichkeit zur Übertragung einer Blockfreizeit in die darauffolgenden drei Monate ist laut Kollektivvertrag möglich. Die KC-Merkblätter bzw. Mustervereinbarungen werden noch entsprechend angepasst.

Regelung für Angestellte mit Fixum und Provision
Laut dem Kollektivvertrag für Handelsangestellte ist es nun generell für alle Handelsangestellte möglich, eine Vereinbarung mit Fixum und Provision abzuschließen. Allerdings ist die Höhe des Fixums mit 75 Prozent des kollektivvertraglichen Mindestgehalts festgelegt. Weiters muss der Angestellte am Ende des Kalendermonats mit Fixum und Provision mindestens 100 Prozent des kollektivvertraglichen Mindestgehalts erhalten. Die Regelungen für die Berechnung der Sonderzahlungen wurden entsprechend abgeändert.


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