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Arbeitsgruppe mineralische Baurestmassen

Nachlese: Dienstag, 22.11.2016, Wirtschaftskammer Tirol

Am 22.11.2016 fand die Herbstsitzung des Arbeitskreises Baurestmassen in der Wirtschaftskammer Tirol statt. Bevor es zur Vorstellung der Novelle der Recyclingbaustoffverordnung kam, referierte Ing. Markus Kuntner vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung ESA, zu den Motoremissionen von mobilen Anlagen und dem Stand der Technik. Die neue EU (VO) 2016/1628 tritt ab 1.1.2017 in Kraft und ist vor allem für die Hersteller wichtig. Beim Kauf einer mobilen Anlage sollte man darauf achten, ob die Anlage bereits eine § 52 AWG-Genehmigung besitzt, oder es sich um eine Stufe IIIa/b Anlage mit konstanter/variabler Drehzahl oder Stufe IV Anlage handelt. 

Anschließend referierten Dr. Karl-Heinz Löderle, projekt partner og und DI Rudolf Neurauter, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz, zu den Änderungen aufgrund der Novelle der Recycling-Baustoffverordnung. Die Mengenschwelle für den schad- und störstofforientierten Rückbau wurde von 100 Tonnen auf zukünftig 750 Tonnen angehoben, was vor allem eine Erleichterung für kleine Bauvorhaben darstellt. Die Schad- und Störstoffstofferkundungen für Linienbauwerke und Verkehrsflächen fällt ganz weg.

Es gibt keine Einschränkung mehr für Recycling-Baustoffe der Qualitätsklasse U-A. Verwendungsverbote gibt es nach wie vor für Recycling-Baustoffe der Qualitätsklasse U-B. Neu ist die bautechnische Verwertung vor Ort (§ 10a): Mineralische Abfälle aus einem Abbruch (weniger als 750 Tonnen Abbruchabfälle) können auf derselben Baustelle bautechnisch verwertet werden, sofern durch ein alternatives Qualitätssicherungssystem sichergestellt ist, dass diese weitgehend frei von Schad- und Störstoffen sind und auch keine sonstigen Verunreinigungen enthalten.

Außerdem kam es zu einer deutliche Reduzierung diverser Parameter für die Analytik von Recycling-Baustoffen und einer Anpassung der Grenzwerte. Eine Übersicht über die Änderungen finden Sie in der Präsentation anbei. Alle Änderungen wurden auch bereits in unseren Leitfaden eingearbeitet, der unter www.wko.at/tirol/baurestmassen kostenlos zur Verfügung steht. 

Schließlich stellte der Vorsitzende auch noch die neuen FAQ´s zum AlSAG vor, die von der Bundesinnung Bau und dem Fachverband der Bauindustrie herausgegeben wurden und auch auf der Seite des Finanzministeriums zu finden sind. Auch diese Dokumente finden Sie auf unserer Homepage. 

Rückfragen an:
Wirtschaftskammer Tirol
Sparte Industrie
Dr. Désirée Stofner
T 05 90 90 5-1231
E desiree.stofner@wktirol.at