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Arbeitsgruppe Baurestmassen

Nachlese: Dienstag, 12.12. 2017, Tiroler Wirtschaftskammer
Am 12.12.2017 fand die letzte Sitzung der Arbeitsgruppe Baurestmassen im Jahr 2017 im Festsaal der Tiroler Wirtschaftskammer statt. Als Einstieg referierte Mag. Thomas Figl, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Allgemeine Bauangelegenheiten zum Thema Bodenaushubdeponie.
Welche Voraussetzungen müssen aus Sicht der Geologie gegeben sein und auf welche Dinge wird besonders geachtet?

Anschließend referierte DI Rudolf Neurauter, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz zu den gegenwärtigen Entwicklungen und Trends betreffend der Behandlung
von Geschieberäummaterial. In diesem Zusammenhang möchten wir auf das Merkblatt des Landes Tirol hinweisen (2. Auflage, Stand Oktober 2015), welches Sie auch auf unserer Homepage
www.wko.at/tirol/baurestmassen finden! Das aktuelle Merkblatt wird nach Veröffentlichung des neuen BAWP wieder überarbeitet werden.

Ebenfalls diskutiert wurden die Mobilen Abfallbehandlungsanlagen und ihre Registrierungsmöglichkeiten im EDM-Portal. Zunächst stellte Dr. Heinz Löderle die gesetzlichen
Vorschriften nach Abfallbilanzverordnung vor und die Möglichkeiten für Vermieter/Verpächter derartige Anlagen anzulegen und wie sie der Vertragspartner dann bei sich hinzufügt, um über diese Anlage zu bilanzieren. Neu im EDM ist, dass bei der Registerabfrage
nun auch die registrierten mobilen Anlagen aufscheinen. Eine Erleichterung ist, dass die AnlagenGLN nicht mehr extra angegeben werden muss, weil sie nun öffentlich ist. Unbedingt unterschieden werden muss hier zwischen dem Lohnbrechen und der zeitlich eingeschränkten
Überlassung der Anlage an einen anderen Anlagenbetreiber. Für Lohnbrecher bleibt alles beim Alten. Nur wer die Anlage eines anderen betreibt, muss dies dem Landeshauptmann mitteilen und registriert das im EDM.

Einige Hinweise zur Jahresabfallbilanz 2017 gab es von DI Rudolf Neurauter. Für die Bilanzierung von Mietanlagen gibt es im Downloadbereich ein Übersichtsblatt. Ist beispielsweise
eine Kundschaft im System nicht mehr auffindbar, gab es vielleicht eine Umfirmierung. Hier hilft ein Update im eADok, damit die aktuellen Daten wieder ins EDM-Portal gespielt werden. Neben der Bitte die Bilanz zeitgerecht einzugeben lobte er die grundsätzlich
gute und hohe Qualität der Bilanzierungen in Tirol.
Abschließend stellte der Vorsitzende Dr. Heinz Löderle die Neuerungen im Abfallrecht aus der Fachtagung des ÖWAV am 30.11.2017 vor. Beherrschendes Thema war das neue
„HP 14-Kriterium“ aus der Abfallendeverordnung der EU. Hier geht es darum, dass bestimmte Abfälle zukünftig aufgrund von ökotoxischen Kriterien als gefährliche Abfälle einzustufen sind.


Rückfragen:
Tiroler Wirtschaftskammer
Sparte Industrie
Dr. Désirée Stofner
T 05 90 90 5-1231
E desiree.stofner@wktirol.at

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