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Trend zu Teilzeit bringt neue Herausforderung für Pensionsvorsorge

Lücke könne mit Kapitaleinkünften ausgeglichen werden

Was bei Frauen gang und gäbe ist, kommt nun auch beim männlichen Geschlecht in Mode. Immer mehr Männer arbeiten nur mehr Teilzeit. Ihre Zahl wird sich bis 2030 nahezu verdoppeln, so eine aktuelle Statistik. Was für viele im Sinne einer Work Life Balance durchaus erstrebenswert ist, birgt aber auch eine Herausforderung, wenn es in Richtung Pension geht. Dort wirken sich die durch das niedrigere Einkommen geringeren Beiträge nämlich negativ auf die gesetzliche Altersrente aus. Die dadurch entstehende Kapitallücke könne aber mit Kapitaleinkünften ausgeglichen werden, so Michael Posselt, gewerblicher Vermögensberater und Fachgruppenobmann in der Wirtschaftskammer Tirol. Dabei gelte es in den aktiven Jahren mit entsprechendem Arbeitseinkommen einen Kapitalstock aufzubauen, von dem man dann zehren kann, so Posselt.

Risiko gering durch Langfristigkeit der Geldanlage

Was auf den ersten Blick nur schwer möglich erscheint, erläutert der Vermögensberater anhand eines einfachen Beispiels. Wer 20 Jahre lang 200,00 Euro in Aktien investiert, kann sich damit bereits eine ansehnliche Summe aufbauen (bei einer durchschnittlichen Rendite von sechs Prozent 75.000,00 Euro nach Steuern), von der man dann ein Leben lang zehren kann (z.B. 250,00 Euro- pro Monat ewige Rente bei einer angenommenen Rendite von vier Prozent). Auf das mit der Veranlagung verbundene Risiko angesprochen, wirft der Vermögensberater die Langfristigkeit der Geldanlage ins Treffen. So gleichen sich ― aufgrund der extrem langen (eigentlich ewigen) Laufzeit und der regelmäßigen Ein- beziehungsweise Auszahlungen ― die Schwankungen über die Laufzeit aus und machen Verluste unrealistisch, so Posselt. (siehe dazu: Risiko-Rendite Radar)

Gewerblicher Vermögensberater informiert über Verrentung von Vermögensformen

Noch einfacher stellt sich die Situation dar, wenn man bereits über einen entsprechenden Kapitalstock verfügt, oder in Zukunft erhält. Wir befinden uns in einer Erbengeneration, wo unsere Eltern und Großeltern ein mehr oder weniger großes Vermögen aufgebaut haben, das sie in den nächsten Jahren weitergeben werden, so Posselt. Dabei gibt es je nach Vermögensform (Wertpapiere, Sachanlagen, Immobilien) verschiedene Möglichkeiten, wie diese kapitalisiert und verrentet werden können. Dabei sollte jedenfalls ein gewerblicher Vermögensberater konsultiert werden, so der Fachgruppenobmann.

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