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Tirolspezifische Tourismus FAQs

1) FAQs Sperrstunde

2) FAQs Gästeregistrierung

3) FAQs Veranstaltungen/Vereine


FAQs Sperrstunde:

Gilt die Sperrstunde nach 22.00 Uhr auch in Beherbergungsbetrieben?
Nach 22.00 Uhr besteht ein Betretungsverbot von Kunden auch in gastronomischen Einrichtungen von Beherbergungsbetrieben. Das sind zB. Restaurants, Bar, oä. Diese Sperrstunde gilt auch für Hausgäste. Das Verweilen von Hausgästen in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Aufenthaltsräume, Hotelhalle oä. ohne Verabreichung/Ausschank ist zulässig.

Dürfen Nachbereitungstätigkeiten wie Aufräumen, Putzen oä. auch nach 22.00 Uhr geschehen?
Das Betretungsverbot gilt explizit für Kunden. Somit dürfen Betreiber und Mitarbeiter derartige Tätigkeiten auch nach 22.00 Uhr ausführen. Es darf allerdings kein Gast mehr in der Betriebsstätte sein.

Ich betreibe ein Wettlokal mit Gastronomie. Gilt die Sperrzeit auch für mich? Darf ich nach 22.00 Uhr noch einen Getränkeautomat betreiben?
Die zeitliche Einschränkung des Gastgewerbebetriebes gilt explizit auch für Wettannahmestellen. Nach 22.00 Uhr darf kein Ausschank von Getränken mehr erfolgen, auch nicht mittels eines Automaten. Die Wettannahmestelle darf nach 22.00 Uhr grundsätzlich weiter betrieben werden.

FAQs Gästeregistrierung:

Wozu müssen Gästedaten erhoben werden?
Im Falle vom Aufenthalt eines infizierten Gastes in Ihrem Betrieb erleichtert dieses System massiv das s.g. Contact-Tracing der Gesundheitsbehörde und vermeidet einen öffentlichen Aufruf des Betriebes.

Welche Daten müssen erfasst werden?
Es müssen Vorname, Nachname, Telefonnummer und Eintrittszeit erfasst werden. Eine E-Mail-Adresse, die Tischnummer und eine Austrittszeit sind optional und erleichtern den Gesundheitsbehörden das Contact-Tracing.

Ich bin ein Beherbergungsbetrieb. Benötigen wir eine zusätzliche Datenerhebung unserer Hausgäste im Restaurant?
In Beherbergungsbetrieben sind die Gästedaten grundsätzlich bereits erfasst und es wird keine gesonderte Erhebung dieser Daten von Hausgästen zwingend verlangt. Allerdings erleichtert auch hier eine optionale Erfassung der Gästedaten der Gesundheitsbehörde das Contact-Tracing und schränkt den möglichen Kontaktpersonenkreis massiv ein.
Für „Walk-in-Gäste“ in Bar oder Restaurant, die nicht beherbergt werden, ist die Gästedatenregistrierung allerdings notwendig.

Wie reagiere ich wenn ein Gast seine Daten nicht bekannt geben will?
Zur Konsumation dürfen nur Gäste eingelassen werden, die ihre Daten bekannt geben.

Sind Gästedaten auch bei Speisenabholung, Drive-In oä. zu erfassen?
Gem. der Verordnung müssen die Daten der Gäste erhoben werden, sofern Speisen und Getränke verabreicht werden. Ein reine Abholung ist keine verabreichende Tätigkeit (=zum unmittelbaren Verzehr), folglich besteht für diese Kunden keine Registrierungspflicht.

Ich betreibe eine Bäckerei mit angeschlossenem gastgewerblichen Café. Müssen auch Daten von Kunden, die nur Brot kaufen oder belegte Brote mitnehmen ihre Daten registrieren?
Nein, es sind nur die Daten der Kunden zu erheben, an die im Lokal Speisen und/oder Getränke verabreicht werden. Selbige Regelung gilt auch für Tankstellen.

Ich betreibe einen Kiosk mit Gastgewerbeberechtigung. Muss ich auch Daten von Kunden erfassen, die nur eine Zeitung, Süßigkeiten oä. kaufen?
Nein, auch hier zielt die Registrierungspflicht nur auf gastgewerbliche Kunden ab. Der Kunde, der aber auch einen Kaffee im Kiosk trinkt, ist von der Registrierungspflicht umfasst.

Muss sich jeder Gast einzeln registrieren oder gibt es eine Gruppenregistrierung?
Sofern eine Gästegruppe aus im selben Haushalt lebenden Personen (=Familie) besteht, genügt die Datenerfassung einer erwachsenen Person dieser Gruppe. Bei nicht aus demselben Haushalt stammenden Gästen gilt die Datenerfassungspflicht für jeden einzelnen Gast.

Wie lange muss ich die Daten aufbewahren bzw. was kann ich damit machen?
Die Gästedaten dürfen nur zum Zwecke eine Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsbehörden verwendet werden. Die Verwendung zu eigenen Marketingzwecken ist nicht gestattet. Die Daten müssen 4 Wochen aufbewahrt werden und sind nach Ablauf dieser Zeit zu vernichten.

Wie muss ich die Daten den Gesundheitsbehörden zur Verfügung stellen?
Die Gästedaten sind im Falle einer Kontaktdatennachverfolgung den Gesundheitsbehörden verpflichtend zur Verfügung zu stellen. Bei elektronischer Datenerfassung (QR-Code-Systeme) sind diese in elektronischer Form zur Verfügung zu stellen. Bei analoger Erfassung („Zettel“) können diese auch in Papierform zur Verfügung gestellt werden.

Wie schütze ich die persönlichen Daten meiner Gäste bei analoger Datenregistrierung („Zettel“)?
Stellen Sie jedem Gast bzw. jeder Gästegruppe ein gesondertes Erhebungsblatt zur Verfügung. Eine „Sammelliste“, bei welcher für jeden Gast die Daten anderer Gäste ersichtlich sind, ist nicht zulässig. Bewahren Sie die Daten an einem nur Ihnen zugänglichen Ort auf.

Bin ich zu einer Überwachung der Richtigkeit der Gästeangaben verantwortlich?
Nein, sehr wohl aber besteht eine Verantwortung, dass die Daten angegeben werden. Bei offensichtlichen Falschangaben (z.B. Donald Duck oä.) müssen Sie die Gäste auf die Verpflichtung zur Angabe korrekter Daten hinweisen.

Ich habe bereits ein elektronisches Datenerfassungstool mit einem QR-Code. Wie kann ich die Vorlagen nun verwenden?
Kopieren Sie Ihren betrieblichen QR-Code in das dafür vorgesehene Feld bei den Vorlagen und drucken Sie dieses aus.

Können wir die Vorlagen auch in gedruckter Form erhalten?
Wir arbeiten mit Hochdruck an hochwertigem Kommunikationsmaterial, auf welches Sie Ihre QR-Codes dann auch noch ergänzend aufdrucken können. Sobald dieses verfügbar ist informieren wir Sie.

FAQs Veranstaltungen/Vereine:

Ich habe in meinem Gastronomiebetrieb Themenwochen (z.B. Wildwoche, Törggelen, Ganslessen, oä.). Ist das eine Veranstaltung?
Nein, das ist im Regelfall keine explizite Veranstaltung und kann im Rahmen eines normalen à la carte Betriebes ausgeübt werden.

Ich biete in meinem Lokal Live-Musik an. Ist das eine Veranstaltung und ab Montag nicht mehr zulässig?
Hier muss ganz genau hingeschaut werden. Bewerbe ich diese Abende als explizite Musikveranstaltungen, haben diese Konzertcharakter od. animieren diese durch entsprechende Stimmung zu Tanz uä., liegt sicherlich eine Veranstaltung nach der COVID-19-Maßnahmenverordnung vor und ist so nicht möglich. Eine Livemusik - wie ein Pianospieler od. eine andere Hintergrundmusik - auch wenn diese live aufgeführt wird und vergleichbar zu einer Musikunterhaltung aus der Musikanlage ist - wird das im Regelfall kein Problem darstellen. Bei dieser Frage ist aber mit Augenmaß und Eigenverantwortung vorzugehen.

Ich betreibe einen gastgewerblichen Betrieb bei einer Sportanlage, welche von einem Verein betrieben wird. Muss ich meinen Betrieb jetzt einstellen?
Nein. Die Regelung, dass ein Vereinsleben nur zum Zwecke der eigentlichen Vereinstätigkeit und nicht zum geselligen Beisammensein stattfinden darf, schränkt einen gastgewerblichen Betrieb an einem solchen Ort nicht ein. Das Restaurant bei einer Vereinstennishalle, welches zudem auch noch für Nichtvereinsmitglieder zugänglich ist, darf weiterbetrieben werden und die Spieler dürfen auch nach einem Spiel selbstverständlich dieses Lokal aufsuchen. Mit dieser Regelung wird darauf abgezielt, dass zB. der Feuerwehr od. Musikkapelle nach ihrer Probe im Vereinsheim ein geselliges Beisammensein untersagt ist.

Ich betreibe die Gastronomie in einem Fußballstadion. Darf ich ab Montag 19. Oktober bei einem Fußballspiel die Gastronomie nicht mehr betreiben?
Ab diesem Tag dürfen Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen von max. 250 Personen besucht werden. Darunter ist auch ein Fußballspiel, ein Theater oä. zu verstehen. Bei diesen Veranstaltungen darf kein gastronomischer Betrieb stattfinden.

WEITERE FRAGEN?
Wir informieren Sie laufend auf unserer Homepage wko.at/corona
Informationen zu Ihrer Sparte finden Sie auf wko.at/tirol/tourismus bzw.
www.sichere-gastfreundschaft.at