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Tiroler Verkehrswirtschaft in Zahlen 2021

Fact-Sheet der Sparte Transport und Verkehr und ihrer Fachgruppen und Fachvertretungen

2021 war für die Tiroler Verkehrswirtschaft ein Jahr des Aufschwungs, nachdem das Vorjahr mit den zahlreichen Covid-19-Maßnahmen für viele Branchen Stillstand bedeutete. Dies gilt insbesondere für die touristischen Bereiche der Verkehrswirtschaft. Angefangen beim Flugverkehr, hin zu den Reisebussen und Seilbahnen – alle konnten wieder Gäste begrüßen und blicken 2021 auf eine gute Saison zurück, auch wenn die Ergebnisse noch deutlich hinter jenen des Vorkrisenjahres 2019 liegen.

Die boomende Industrie und die hohe Nachfrage in allen Bereichen der Wirtschaft führten dazu, dass die Unternehmen des Güterverkehrs auch 2021 gut ausgelastet waren. Daran änderten auch gewisse Probleme im internationalen Warenverkehr wenig. Das gilt ebenso für die verkehrsnahen Dienstleister, wie Tankstellen und Transportbegleiter, die im Jahr zuvor erhebliche Umsatzverluste in Kauf nehmen mussten.

Durch das im März 2021 festgefahrene Frachtschiff der Reederei Evergreen kam es in der zweiten Jahreshälfte bei vielen Rohstoffen und Produkten zu erheblichen Lieferengpässen bzw. -verzögerungen. Der durch dieses Schiff verursachte Stau im internationalen Warenhandel wirkt noch bis heute nach und hat einmal mehr gezeigt, wie fragil die internationalen Warenströme heutzutage sind. Die bisherige Praxis der Just-in-Time-Lieferung führte in vielen Bereichen dazu, dass es zu Lieferengpässen bzw. temporär stillstehenden Fließbändern gekommen ist.

Die Straße spielt in Tirol beim Verkehr seit jeher eine zentrale Rolle. Wirft man einen Blick auf die internationalen Warenbewegungen, wird aber deutlich, dass die Straße als Verkehrsträger im Gesamtbild eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Für die Feinverteilung der Güter wird sie aber auch weiterhin die zentrale Rolle spielen.