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83. HOTREC-Generalversammlung in Lyon

Zukunft und Chancen der Gastronomie

Am 2. und 3. Dezember trafen sich die europäischen Gastgewerbeverbände und prominente Redner zur 83. HOTREC-Generalversammlung, um sich über aktuelle und zukünftige Themen auszutauschen. Auch die Fachverbände Gastronomie und Hotellerie der WKÖ vertraten in diesem Jahr in Lyon das österreichische Gastgewerbe. Die internationalen Branchenvertreter äußerten ihre große Sorge um die Zukunft des Sektors und forderten die politischen Entscheidungsträger auf, die Unterstützungsmaßnahmen zu verstärken.  

Aufgrund der Besorgnis betreffend neuer Infektionen und Schließungsmaßnahmen war ein weiteres Mal die Pandemie das beherrschende Thema der HOTREC-Generalversammlung. Die Diskussionen konzentrierten sich daher auf die Frage, wie weitere Verluste vermieden werden können und wie die Unternehmen überleben und lebensfähig bleiben können. In den vergangenen zwei Jahren hat der Sektor beträchtliche Widerstandsfähigkeit bewiesen und die Beschränkungen sowie die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen vollständig eingehalten, um weiterhin Gäste empfangen zu können. Dennoch ist das Gastgewerbe auch im 20. Monat der Covid-Krise immer noch die am stärksten betroffene Branche Europas. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, und für viele Betriebe, die von ausländischen Touristen abhängig sind, wird es noch für einen unbekannten Zeitraum herausfordernd. Die Teilnehmer der Generalversammlung waren sich einig, dass der Sektor dringend europäische Mittel benötigt, um eine neue Welle von Einschränkungen zu überstehen. Darüber hinaus ist es von entscheidender Bedeutung, die Maßnahmen und Bemühungen gegen Covid-19 auf europäischer Ebene mit vollem Engagement und der Unterstützung der EU-Mitgliedstaaten weiter zu koordinieren. 

"Das Treffen der Branchenvertreter fand zu einem heiklen, aber wichtigen Zeitpunkt statt: Seit fast zwei Jahren befindet sich die Gastronomie nun in einer ununterbrochenen Herausforderung", kommentiert Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie. "Bis es zu einem Ende der Pandemie kommt brauchen unsere Mitgliedsbetriebe daher Planungssicherheit, effektive Unterstützungsmaßnahmen sowie eine klare Kommunikation der Entscheidungsträger.“

Abseits des beherrschenden Themas Covid setzten sich die Branchenvertreter auch mit den langfristigen Zielen intensiv auseinander. Besonders Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Bindung von Arbeitskräften sind Themen der Zukunft und bieten damit für Betriebe eine Chance zu wachsen und sich zu positionieren. Europäische Mittel können hier den digitalen und nachhaltigen Übergang erleichtern.

Der Mitarbeitermangel im Tourismus ist nicht nur auf Österreich begrenzt, sondern betrifft ganz Europa. Hier ist es daher notwendig, auch auf europäischer Ebene Lösungsansätze zu finden und interessierten Menschen wieder Lust auf einen Job im Gastgewerbe zu machen.