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Neue COVID - Maßnahmenverordnung - Infos für die Gastronomie

Schutzmaßnahmen und Informationen rund um Corona für das Gastgewerbe ab 15. September 2021

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Eckpunkte der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung für die Gastronomie:

  • Die 3-G Regel gilt dabei weiterhin: Gäste haben nach wie vor ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorzuweisen – zudem sind weiterhin auch Tests vor Ort (Ausnahme Nachtgastronomie siehe unten) möglich.
  • Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer mit direktem Kundenkontakt benötigen einen 3G-Nachweis oder sind ansonsten zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet. 
  • Die Erstimpfung für den Zutritt in die Gastronomie reicht nicht mehr aus. Als „geimpft“ gilt man somit nur mehr ab dem Tag der zweiten Impfung (bei Impfstoffen, die nur eine Impfung vorsehen (Johnson & Johnson) gilt diese ab dem 22. Tag als Nachweis).
  • Testnachweise braucht es nunmehr erst ab Vollendung des 12. Lebensjahres (Achtung! Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern möglich).
  • Die Gästeregistrierungspflicht bleibt weiterhin aufrecht
  • Der Betreiber hat wie bisher einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Sonderregelung Nachtgastronomie: Betreiber von Betriebsstätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist (Einrichtungen der „Nachtgastronomie“), wie insbesondere Diskotheken, Clubs und Tanzlokale, dürfen Kunden zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nur einlassen, wenn diese einen gültigen PCR-Test (72 Stunden gültig ab Probennahme), einen Impfnachweis oder einen Nachweis der Genesung vorweisen können. Der Gast hat den Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten. 

Veranstaltungen

  • Keine Teilnehmerobergrenzen bei Veranstaltungen mit oder ohne zugewiesenen Sitzplätzen
  • Kapazitätsbeschränkung fällt bei Fach- und Publikumsmessen: Pro Kunde müssen nicht mehr 10 m² zur Verfügung stehen
  • Bei Zusammenkünfte mit mehr als 25 Teilnehmern, benötigen die Teilnehmer einen 3G-Nachweis
  • Anzeigepflicht: ab 100 Personen
  • Genehmigungspflicht: ab 500 Personen


Seit dem 15. September hat die Regierung einen Stufenplan für zusätzliche Maßnahmen verordnet, alle Informationen zu diesen Zusatzregelungen finden Sie HIER.

(Aktuell -  Stufe 1)

 

Die Regelungen für Gastronomie, Mitarbeiter:innen, Veranstaltungen etc. im Detail:

1.    EINTRITT: GETESTET, GENESEN, GEIMPFT

2.    PRÄVENTIONSKONZEPT UND COVID-BEAUFTRAGTER

3.    ERHEBUNG VON KONTAKTDATEN

4.    GASTRONOMIE

5.    VERANSTALTUNGEN

6.    MITARBEITER


1. EINTRITT: GETESTET, GENESEN, GEIMPFT

Auch die aktuelle Maßnahmenverordnung hält an der bereits bekannten 3 G-Regel fest, derzufolge eine „geringe epidemiologische Gefahr“ nachzuweisen ist.

Damit sind alle getesteten, genesenen oder geimpften Personen gemeint, die mit Testung, überwundener Erkrankung oder Impfung diesen Nachweis erfüllen.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr.

Folgendermaßen sieht die Regelung im Detail aus:

1.1.Getestet:

  • Negativer PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt – Gültigkeit 3 Tage)
  • Antigen-Tests (maximal 24 Stunden alt – Gültigkeit 1 Tag)
  • Antigen-Selbsttests in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst (maximal 24 Stunden alt – Gültigkeit 1 Tag)
  • Ausnahmsweise Antigen- Selbsttest unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte oder einer von ihm beauftragten Person vor Ort: dieser Test gilt nur für diesen einen Besuch der Betriebsstätte. Der Test muss unmittelbar vor oder nach Betreten der Betriebsstätte vorgenommen werden.
  • Ausnahme Nachtgastronomie siehe unten

1.2.Genesen

  • Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde
  • Ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2  erkrankte Person ausgestellt wurde,
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf -> gilt nicht für die Nachtgastronomie

1.3.Geimpft

  • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen, oder
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, oder
  • weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der lit. a, b oder c mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen

1.4.Datenschutz

 Sofern ein Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr vorzuweisen ist, ist der Inhaber einer Betriebsstätte zur Ermittlung folgender personenbezogener Daten der betroffenen Person ermächtigt:

1.    Name,

2.    Geburtsdatum,

3.    Gültigkeitsdauer des Nachweises und

4.    Barcode bzw. QR-Code.

Darüber hinaus ist er berechtigt, Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln. D. h., der Gastwirt oder Hotelier darf auch einen Ausweis zur Identitätskontrolle verlangen.


2. COVID-BEAUFTRAGTER UND COVID-PRÄVENTIONSKONZEPT

Seit 19. Mai 2021 ist unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten für Betriebsstätten der Gastronomie und Hotellerie ein COVID-19-Beauftragter und ein COVID-19-Präventionskonzept vorzusehen.

2.1.COVID-BEAUFTRAGTER

Voraussetzung für die Eignung als COVID-19-Beauftragter sind zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Der COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

2.2.COVID PRÄVENTIONSKONZEPT

Ein COVID-19-Präventionskonzept hat jedenfalls zu enthalten: spezifische Hygienemaßnahmen, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen, Entzerrungsmaßnahmen, Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen, gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken sowie eine Risikoanalyse.

Um Sie bei der Prävention und Umsetzung der Risikoanalyse zu unterstützen, wurde für die Hotellerie und Gastronomie eigens ein Muster-Präventionskonzept erstellt:

Basierend auf einem Vorschlag für die vorgeschriebene Risikoanalyse enthält das Muster auch eine Checkliste für die oben genannten COVID-19 Präventionsmaßnahmen. Darüber hinaus finden Sie für die Gastronomie und Hotellerie zentrale Inhalte, die bei gastronomischen Tätigkeiten, bei zulässigen Veranstaltungen und bei der Schulung von Mitarbeiter*innen zu beachten sind.

Das Muster dient als Vorlage zur Erarbeitung des betriebseigenen Präventionskonzeptes, d.h. es muss jedenfalls noch – mit Hilfe der Anlagen – an die Gegebenheiten des eigenen Unternehmens angepasst werden.

3. ERHEBUNG VON KONTAKTDATEN

Die Betreiber von Betriebsstätten der Gastronomie und Hotellerie sind verpflichtet, von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten, zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung den

  • Vor- und Familiennamen und
  • die Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse
  • sowie Tischnummer bzw. Bereich des konkreten Aufenthalts zu erheben

Die Daten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens zu versehen

Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend. Auf Verlangen sind die Daten der Bezirksverwaltungsbehörde zur Verfügung zu stellen. Die Daten sind für die Dauer von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung und bei Zusammenkünften ab dem Zeitpunkt der Zusammenkunft aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen.

Ein Muster für die Kontaktdatenerhebung, inklusive Datenschutzhinweis, steht zum Download 
bereit.

Eine Liste von Anbieter für digitale Lösungen zu finden Sie hier.

(Hinweis: Der Fachverband hat die Apps nicht auf Funktionalität oder Datensicherheit geprüft. Jede Haftung der WKÖ oder des Fachverbandes wird ausgeschlossen. Interessenten werden ersucht, sich direkt mit den angeführten Anbietern in Verbindung zu setzen. Bitte prüfen Sie, ob die App, die Sie verwenden möchten, auch alle geltenden Vorgaben erfüllt.)

4. GASTRONOMIE

Zutritt in die Gastronomie

Folgende Auflagen bleiben unverändert bestehen:

  • Der Betreiber darf Gäste weiterhin nur einlassen, wenn diese einen 3G-Nachweis vorweisen können. Testnachweise braucht es nunmehr erst ab Vollendung des 12. Lebensjahres.
  • Der Betreiber hat wie bisher einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen (Details siehe oben).
  • Auch die Verpflichtung zur Registrierung von Kundendaten zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung bleibt bestehen (Details siehe oben).

Abholung von Speisen und Getränken:

  • Wie bisher keine 3 G-Regel, aber Maskenpflicht (FFP2) für beim Abholen in Innenräumen.

Imbiss- und Gastronomiestände:

  • Wie bisher keine 3 G-Regel, aber Maskenpflicht (FFP2) für Gäste in Innenräumen.

Selbstbedienung:

  • Selbstbedienung bleibt weiterhin zulässig, sofern geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden. Diese Maßnahmen sind im COVID-19-Präventionskonzept abzubilden.

Sonderregelung: Zutritt in die Nachtgastronomie

Zusätzlich zu den oben genannten Regelungen dürfen Betreiber von Betriebsstätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist (Einrichtungen der „Nachtgastronomie“), wie insbesondere Diskotheken, Clubs und Tanzlokale, Kunden zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nur einlassen, wenn diese einen gültigen PCR-Test (72 Stunden gültig), einen Impfnachweis oder einen Nachweis der Genesung vorweisen können. Der Gast hat den Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

5. VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungen mit mehr als 25 Teilnehmern sind nur unter der Voraussetzung zulässig, dass der für die Zusammenkunft Verantwortliche die Teilnehmer nur einlässt, wenn sie einen 3G-Nachweis vorweisen. Der Teilnehmer hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten

Regelungen für Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern

Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmern sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Der für die Zusammenkunft Verantwortliche hat die Zusammenkunft spätestens eine Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen. Dabei sind folgende Angaben zu machen:
    • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen,
    • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
    • Zweck der Zusammenkunft,
      • Anzahl der Teilnehmer.
  • Die Anzeige hat elektronisch an eine von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bekanntgegebene E-Mail-Adresse oder im Wege einer Web-Applikation zu erfolgen.
  • Der für die Zusammenkunft Verantwortliche darf die Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 3G-Nachweis vorweisen. Der Teilnehmer hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
  • Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die Einhaltung der COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen. Das COVID-19-Präventionskonzept ist zu diesem Zweck während der Dauer der Zusammenkunft bereitzuhalten und auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde vorzulegen. 

Regelungen für Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

Zusammenkünfte mit mehr als 500 Teilnehmern sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Der für die Zusammenkunft Verantwortliche hat eine Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzuholen. Dabei sind dieselben Angaben wie Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern zu machen und ein Präventionskonzept vorzulegen. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.
  • Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche darf die Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 3G-Nachweis vorweisen. Der Teilnehmer hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Vorrang der Veranstaltungsregelungen gegenüber der Gastronomie- und Beherbergungsregelungen

Die oben genannten Veranstaltungsregelungen gelten unabhängig vom Ort der Zusammenkunft. Die Gastronomieregelungen kommen nicht zur Anwendung, wenn  

  • es sich um eine geschlossene Gruppe bzw. Gesellschaft handelt und
  • der Ort der Zusammenkunft ausschließlich von Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft und von Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, betreten wird oder
  • durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung, eine Durchmischung der Teilnehmer mit sonstigen dort aufhältigen Personen ausgeschlossen wird.

Sind die soeben genannten Voraussetzungen erfüllt, kann somit eine Veranstaltung (z.B. Hochzeit, Geburtstagsfeier etc.) in einem Gastronomie- oder Beherbergungsbetrieb stattfinden, ohne dass die Regelungen der Gastronomie/Beherbergung zur Anwendung gelangen.

Bei Veranstaltungen von 25 bis zu 100 Personen bedeutet dies, dass ein 3 G-Nachweis erbracht werden muss aber keine Registrierung von Kontaktdaten der Gäste erfolgen muss, wenn es sich um eine geschlossene Gesellschaft/Gruppe handelt, und der Ort der Zusammenkunft ausschließlich von Personen dieser Gesellschaft/Gruppe (bzw. von Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind) betreten wird oder durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche/bauliche Trennung eine Durchmischung mit anderen im Betrieb aufhältigen Gästen und Personen ausgeschlossen wird (z.B. eigener Festsaal). Bei Veranstaltungen mit weniger als 25 Teilnehmer entfällt auch der 3 G-Nachweis. 

Wer ist Veranstalter einer Zusammenkunft?

Als Veranstalter einer Zusammenkunft kann unseres Erachtens jene Person angesehen werden, die die meiste Einflussmöglichkeit auf die Zusammenkunft hat. Dies kann somit je nach Einfluss und Kontext unterschiedlich sein und muss daher individuell beurteilt werden.

Beispiel: bei einer Hochzeit kann daher je nach Einfluss der Wedding Planner, das Brautpaar oder der bewirtende Gastronom als Veranstalter eingestuft werden.

6. MITARBEITER

Mitarbeiter:innen haben im Innenbereich bei Kundenkontakt eine Maske (FFP2) zu tragen, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske (FFP2) gilt für Mitarbeiter:innen mit Kundenkontakt nicht, wenn sie einen 3 G-Nachweis erbringen können. Die genauen Details für das Erbringen eines 3G-Nachweises finden Sie unter Punkt 1. EINTRITT: GETESTET, GENESEN, GEIMPFT. Nicht als 3 G-Nachweis gelten in diesem Zusammenhang Antigen-Selbsttests, welche unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte oder einer von ihm beauftragten Person vor Ort durchgeführt werden. Diese Art der Testung steht weiterhin nur Gästen offen. 

Im Hinblick auf das Tragen einer Maske und die Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr können in begründeten Fällen über die Verordnung hinausgehende, strengere Regelungen vorgesehen werden

Zur Durchführung der Testungen kann jedenfalls zusätzlich zu anderen Testangeboten das bereits bekannte gratis Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ (nähere Informationen: www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot) in Anspruch genommen werden. Pro Kalenderwoche darf sich dabei jede Person maximal einmal testen lassen. Um den 3G-Nachweis aufrecht zu erhalten, können je nach Arbeitszeit des Mitarbeiters weitere Testungen erforderlich sein.  

Dieses wird für die Sommersaison 2021 (1. Mai 2021 bis 31. Oktober 2021) fortgesetzt.

An jenen Wohnorten, an denen andere Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von niederschwelligen und kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen bestehen (wie derzeit z.B. „Alles Gurgelt" in Wien) kann das Testangebot nach einer mehrwöchigen Übergangsfrist nicht mehr in Anspruch genommen werden. 



AKM-Gebühr

Mit der AKM wurde aufgrund der aktuellen Regierungsmaßnahmen zur Corona-Krise für laufende AKM-Lizenzverträge folgende Handhabung vereinbart:

  • Bei allen Branchen, deren Betriebsstätten aufgrund der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (COVID-19-SchuMaV) nicht betreten werden dürfen und daher geschlossen sind, stellt die AKM selbsttätig alle betroffenen Lizenzverträge mit Beginn der Schließung (03.11.2020) ruhend (dies entspricht einer Aussetzung des AKM-Lizenzvertrages), ohne dass eine Meldung durch den Betrieb an die AKM notwendig ist. Für den Zeitraum der verordneten Schließung fällt kein AKM-Lizenzentgelt an!
  • AKM-Lizenzentgelte, die im Voraus verrechnet und von betroffenen Betrieben für den Zeitraum der verordnenden Schließung bereits bezahlt wurden, werden durch die AKM automatisch als Gutschrift bei der nächsten Rechnung berücksichtigt. Hierfür ist seitens der Kunden nichts weiter zu veranlassen, außer den Zugang der Gutschrift auf der nächsten Rechnung zu kontrollieren.
  • Betriebe aus anderen Branchen, die selbst entscheiden können, ob und in welcher Form der Betrieb geöffnet ist, sollten sich im Falle einer Betriebsschließung betreffend ihres AKM-Lizenzvertrages an ihre zuständige AKM-Geschäftsstelle wenden, damit auch diese Verträge ruhend gestellt werden und keine weiteren Zahlungsverpflichtungen aufgrund eines laufenden AKM-Lizenzvertrages entstehen.

Achtung: Falls Sie entscheiden Ihren Betrieb über den Zeitraum der gesetzlich verordneten Schließung hinaus weiter geschlossen zu halten, wenden Sie sich bitte zeitnah direkt an Ihre AKM-Geschäftsstelle bzw. AKM-Ansprechpartner, damit der AKM-Lizenzvertrag Ihres Betriebes weiter ruhend gestellt wird, und somit auch weiterhin keine Zahlungsverpflichtungen aufgrund eines laufenden AKM-Lizenzvertrages für Sie entstehen.

Ihre zuständige AKM-Geschäftsstelle und Ansprechperson finden Sie unter
https://www.akm.at/musiknutzende/akm-geschaeftsstellen/.

Hinweis: Diese Regelung betrifft nicht die GIS-Gebühren!

Bei Rückfragen steht Ihnen auch das Team des Veranstalterverbandes Österreich zur Verfügung.


Sicherstellung der Versorgung: MNS-Masken über WKÖ beziehbar

Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen.

Alle Informationen finden Sie unter http://wko.at/schutzmasken.

Regionale Anbieter von Mund-Nasen-Schutz
Eine Auflistung regionaler Anbieter sind unter folgenden Links zu finden

Hier finden Sie noch Angebote von Firmen, die direkt mit dem Fachverband in Verbindung getreten sind.


Hygiene in der Gastronomie

Welche Schutzmaßnahmen kann man treffen?

Erlass, Leitlinien zur Sicherung der gesundheitlichen Anforderungen an Personen beim Umgang mit Lebensmitteln; Hygieneregeln für den Einzelhandel

Die AGES empfiehlt - wie bei der saisonalen Grippe - folgende Maßnahmen:

  • Mehrmals tägliches Händewaschen mit Wasser und Seife.
  • Bedecken des Mundes und Nase mit einem Papiertaschentuch bei Husten oder Niesen.
  • Vermeidung von direktem Kontakt zu kranken Menschen.

Download: Hygieneaushang

Download: Leitlinie - Hygiene für Caterer

Weitere Informationen zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung:


Handlungsempfehlungen und Unterstützungsmaßnahmen

finden Sie hier