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Kollektivvertrag für Arbeiter und Angestellte in privaten Kuranstalten und Rehabilitationseinrichtungen

Gültig ab dem 1. Oktober 2020

Am 15. Juli 2020 haben sich die Verhandler auf folgende Erhöhungen und materielle Änderungen des Kollektivvertrages geeinigt.

Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter

Vereinbart wird ein sogenannter „Rumpfabschluss“. Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter werden ab 1. Oktober 2020 um 1,62 % erhöht, wobei die Beträge auf ganze Euro aufzurunden sind.

Vereinbart wird zudem eine sogenannte „Coronaprämie“ für die erschwerten Arbeitsbedingungen während der Coronakrise in Höhe von € 400 netto für Vollzeitbeschäftigte, welche bis zum Jahresende zufließen wird. Für Teilzeitbeschäftigte ist die Prämie entsprechend der Arbeitszeit zu aliquotieren. Diese Bonuszahlung ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Zahlungen erhöhen nicht das Jahressechstel und werden auf dieses auch nicht angerechnet.

Weitere Berufsbezeichnungen für die Verwendungsgruppen Medizin

Die Verwendungsgruppen – Medizin wurden um folgende Berufsbezeichnungen erweitert bzw. geändert:

Verwendungsgruppe 1
Ordinationsassistenz gemäß MABG eingefügt

Verwendungsgruppe 2
Pflegeassistenz (vormals Pflegehelfer) – das Wort vormals wurde eingefügt
Laborassistenz, Röntgenassistenz gemäß MABG eingefügt

Verwendungsgruppe 3
Medizinische Fachassistenz gemäß MABG eingefügt

Verwendungsgruppe 5
Musiktherapeuten eingefügt und „Psychotherapeuten ohne akademische Ausbildung“ gestrichen

Verwendungsgruppe 6
Psychotherapeuten und klinische Psychologen mit akademischer Ausbildung – „mit akademischer Ausbildung“ gestrichen

Änderungen des Kollektivvertragstextes

Der Text des Kollektivvertrages wird in folgenden Punkten geändert bzw. werden Neuerungen eingefügt:

Der Durchrechnungszeitraum von verlängerten Dienste nach §4 KA-AZG wird auf 26 Wochen erhöht. (VI. 1.) Derzeit beträgt der Durchrechnungszeitraum von verlängerten Diensten nach §4 KA-AZG nur 3 Monate. Eine Verlängerung des Durchrechnungszeitraums bringt für die Arbeitgeber mehr Spielraum zum Ausgleich von verlängerten Diensten.

Bei der Anrechnung von Karenzen werden für Geburten seit dem 1. August 2019 aufgrund es MSchG bzw. VKG sämtliche Ansprüche, die von der Dienstzeit abhängen, angerechnet.(VI. 14.) Somit wird die gesetzliche Bestimmung in den Kollektivvertrag aufgenommen und erleichtert die Übersicht bei der Anrechnung von Karenzen.

An einer Textierung für den fachlichen Geltungsbereich für selbständige Ambulatorien, für ein Sabbatical und für Arbeitsleistungen am 24./31. Dezember (keine Abrechnung von Minusstunden) wird bis zum Geltungsbeginn des „Rumpf“ KV gearbeitet.

Stand: