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Aktuell geltende Corona-Regelungen für die Hotellerie

Informationen zu den Regelungen ab 10. Juni und den weiteren angekündigten Lockerungen für Beherbergung, Gastronomie, Veranstaltungen, Wellnessbereiche etc.

In der Pressekonferenz vom 17. Juni 2021 wurden von der Bundesregierung weitere Öffnungsschritte per 1. Juli bzw. 22. Juli 2021 angekündigt.

Erste Informationen dazu - Details folgen, sobald die Rechtsgrundlage vorliegt.

Ab 10. Juni 2021 gelten folgende Regeln:  

1. Eintritt: Getestet, Genesen oder Geimpft

Für den Eintritt/Zutritt zu Gastronomie, Beherbergung, Wellness-, Fitness-, und Spabereich, zu Veranstaltungen aber auch für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist in der Regel ein Nachweis über eine „geringe epidemiologische Gefahr“ vorzuweisen.
Damit sind alle getesteten, genesenen oder geimpften Personen gemeint, die mit Testung, überwundener Erkrankung oder Impfung diesen Nachweis erfüllen.

Personen die genesen oder geimpft sind, sind von der Testpflicht ausgenommen, hier reichen die Nachweise wie unter Punkt 1.2 und 1.3. angeführt!

Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr benötigen keinen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr.

>>weitere Informationen zum Grünen Pass

Folgendermaßen sieht die Regelung im Detail aus:

1.1. Getestet

  • Negative PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt – Gültigkeit 3 Tage)
  • Antigen-Tests (maximal 48 Stunden alt – Gültigkeit 2 Tage)
  • Antigen-Selbsttests mit digitaler Lösung (maximal 24 Stunden alt – Gültigkeit 1 Tag)
  • Ausnahmsweise Antigen- Selbsttest unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte oder einer von ihm beauftragten Person vor Ort: dieser Test gilt nur für diesen einen Besuch der Betriebsstätte. Der Test muss unmittelbar vor oder nach Betreten der Betriebsstätte vorgenommen werden.
    Der Bund stellt kostenlos Selbsttestkits für Ihren Betrieb zur Verfügung, die Verteilung erfolgt über die Bundesländer: Abholung Selbsttestkits.
  • Für Kinder werden Schultests als Eintrittstests anerkannt.
  • Personen, die sich aufgrund eines Urlaubs in Österreich aufhalten, können sich in Österreich kostenlos in Teststraßen auf SARS-CoV-2 testen lassen. Die Anmeldung kann unter „Österreich Testet“ oder über die Hotline 0800 / 220 330 erfolgen.

1.2. Genesen

  • Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde
  • Ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf

1.3. Geimpft

  • Nachweis über eine erfolgte Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf oder
  • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf oder
  • Impfung, wenn nicht länger als 270 Tage zurückliegt und wenn 21 Tage vor Impfung positiver PCR- Test bzw. vor der Impfung Nachweis neutralisierender Antikörper vorlag.

1.4. Datenschutz

Sofern ein Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr vorzuweisen ist, ist der Inhaber einer Betriebsstätte zur Ermittlung folgender personenbezogener Daten der betroffenen Person ermächtigt:

  1. Name,
  2. Geburtsdatum,
  3. Gültigkeitsdauer des Nachweises und
  4. Barcode bzw. QR-Code. 

Darüber hinaus ist er berechtigt, Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln. D. h., der Gastwirt oder Hotelier darf auch einen Ausweis zur Identitätskontrolle verlangen.

Achtung:
Der Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr selbst darf nicht vervielfältigt oder im Falle einer elektronischen Übermittlung weiter aufbewahrt werden. Nach der Überprüfung des Nachweises ist dieser im Falle der elektronischen Übermittlung aus datenschutzrechtlichen Gründen umgehend zu löschen.

2. COVID-Beauftragter und COVID-Präventionskonzept 

Ab 19. Mai 2021 ist unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten für Betriebsstätten der Gastronomie und Hotellerie ein COVID-19-Beauftragter und ein COVID-19-Präventionskonzept vorzusehen. 

2.1. COVID-Beauftragter

Voraussetzung für die Eignung als COVID-19-Beauftragter sind zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Der COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

2.2. COVID-Präventionskonzept

Ein COVID-19-Präventionskonzept hat jedenfalls zu enthalten: spezifische Hygienemaßnahmen, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen, Entzerrungsmaßnahmen, Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen, gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken sowie eine Risikoanalyse. 

Um Sie bei der Prävention und Umsetzung der Risikoanalyse zu unterstützen, wurde für die Hotellerie und Gastronomie eigens ein Muster-Präventionskonzept erstellt, die auf den Homepages der Fachverbände zum Download bereitstehen: 

Basierend auf einem Vorschlag für die vorgeschriebene Risikoanalyse (Anlage 1) enthält das Muster auch eine Checkliste für die oben genannten COVID-19 Präventionsmaßnahmen (Anlage 2) enthält. Darüber hinaus finden Sie für die Gastronomie und Hotellerie zentrale Inhalte, die bei gastronomischen Tätigkeiten, bei zulässigen Veranstaltungen und bei der Schulung von Mitarbeiter*innen zu beachten sind.

Das Muster dient als Vorlage zur Erarbeitung des betriebseigenen Präventionskonzeptes, d.h. es muss jedenfalls noch – mit Hilfe der Anlagen – an die Gegebenheiten des eigenen Unternehmens angepasst werden.

3. Erhebung von Kontaktdaten

Die Betreiber von Betriebsstätten der Gastronomie und Hotellerie sind verpflichtet, von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten, zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung den

  • Vor- und Familiennamen und
  • die Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse zu erheben
  • Die Daten mit Datum und Uhrzeit des Betretens zu versehen 

Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend. Auf Verlangen sind die Daten der Bezirksverwaltungsbehörde zur Verfügung zu stellen. Die Daten sind für die Dauer von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung bzw. bei Zusammenkünften ab dem Zeitpunkt der Zusammenkunft aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen.

Ein Muster für die Kontaktdatenerhebung, inklusive Datenschutzhinweis, steht zum Download bereit.

4. Gastronomie

4.1. Zutritt, Innen- und Außenbereich 

  • Zutritt nur für geimpfte, getestete oder genesene Personen (siehe Punkt 1.) Dies gilt nicht für Imbiss- und Gastronomiestände und das Abholen von Speisen (take away) und Lieferanten (Lieferdienste).
  • Auf- und Sperrstunde:05.00 und 24.00 Uhr
  • Der Betreiber darf Besuchergruppen in geschlossene Räume nur einlassen, wenn diese
    • aus maximal acht Personen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder (oder minderjährigen Kindern, gegenüber denen diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen), oder
    • aus Personen bestehen, die im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Der Betreiber darf Besuchergruppen im Freien nur einlassen, wenn diese
    • aus maximal 16 Personen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder minderjährigen Kindern, gegenüber denen diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen, oder
    • aus Personen bestehen, die im gemeinsamen Haushalt leben. 

4.2. Allgemeine Maßnahmen 

  • Die Konsumation von Speisen und Getränken darf nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle erfolgen.
  • Die Konsumation von Speisen und Getränken darf nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen erfolgen. Abweichend davon dürfen Speisen und Getränke im Freien an Imbiss- und Gastronomieständen an Verabreichungsplätzen auch im Stehen konsumiert werden.
  • Selbstbedienung ist zulässig, sofern geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden. Diese Maßnahmen sind im COVID-19-Präventionskonzept abzubilden.
  • Eine Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes gilt nicht sofern zwischen den Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind. Geeignete Schutzvorrichtungen stellen z. B. Plexiglaswände oder Zwischenwände dar. Ansonsten müssen Verabreichungsplätze so eingerichtet sein, dass zwischen den Besuchergruppen ein Abstand von mindestens einem Meter besteht. 
  • Es dürfen sowohl Speisen als auch Getränke im Zeitraum zwischen 5:00 und 22:00 Uhr abgeholt werden (Abstandsregel und Maskenpflicht). Lieferdienste können weiterhin zeitlich uneingeschränkt Speisen und Getränke abholen.
  • Zwischen 24:00 Uhr und 05:00 Uhr des folgenden Tages dürfen im Umkreis von 50 Metern um Betriebsstätten der Gastgewerbe keine Speisen oder Getränke konsumiert werden. 

4.3. Maßnahmen für Gäste 

  • Gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder zur selben Besuchergruppe gehören ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • In geschlossenen Räumen ist eine Maske zu tragen. Dies gilt nicht während des Verweilens am Verabreichungsplatz.
  • Der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

5. Beherbergung

5.1. Zutritt, weitere Testungen

  • Zutritt nur für geimpfte, getestete oder genesene Personen (siehe Punkt 1.)
  • In der reinen Beherbergung (ohne Gastronomie od. Dienstleistung) reicht ein Eintrittstest für den gesamten Aufenthalt – der Nachweis ist für die Dauer des Aufenhalts bereitzuhalten.
  • Werden gastronomische Angebote im Betrieb - Frühstück, andere Mahlzeiten - oder Dienstleistungen (Wellness) in Anspruch genommen werden, dann ist bei Zutritt zum gastronomischen Bereich wieder ein Nachweis wie unter Punkt 1. beschrieben vorzulegen.
    Bsp.: Der Gast reist mit Antigentest an, dieser ist am 3. Tag „abgelaufen“ (2 Tage Gültigkeit), so ist erneut ein Testnachweis vorzulegen: Selbsttest im Hotel, Selbsttest mit digitaler Lösung, Antigentest z.B. in einer Apotheke, PCR Test.
  • Der Bund stellt kostenlos Selbsttestkits für Ihren Betrieb zur Verfügung, die Verteilung erfolgt über die Bundesländer: Abholung Selbsttestkits.
  • Für das Vorgehen bei einem Covid-19-(Verdachts-) Fall finden Sie Anleitung im gemeinsamen Leitfaden des Tourismusministeriums und des Fachverbandes: Leitfaden zum Umgang mit (Verdachts)-Fällen

5.2. Allgemeine Maßnahmen: 

  • 1 Meter Mindestabstand in allgemein zugänglichen Bereichen zu Personen die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder die nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit (= gleiches Zimmer, gleiches Appartement) gehören.
  • FFP2-Masken-Pflicht:
    • Für Gäste beim Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen (z.B. Lobby).
    • Für Mitarbeiter im Kundenkontakt auch im Freien, außer er ist getestet (1x pro Woche), genesen oder geimpft – dann ist ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen
  • Für Gastronomiebereiche gelten die Regelungen der Gastronomie – insbesondere auch die Eintrittstests (siehe Punkt 5.1.)
  • Verpflichtendes Präventions- bzw. Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter (siehe Infos bei Punkt 2.)

5.3. Wellness- und Fitnessbereich

Grundsätzlich gelten für Wellness- und Fitnessbetriebe die folgenden Regelungen:

  • 10 qm pro Gast Grundsätzlich muss in geschlossenen Räumen sichergestellt werden, dass sich max. so viele Gäste gleichzeitig im Gästebereich - alle Bereiche die von Gästen genutzt werden können wie bspw. Umkleiden und Sanitäranlagen - aufhalten, dass pro Gast 10 qm zur Verfügung stehen.
  • FFP2- Masken-Pflicht für Gäste in geschlossenen Räumen, mit Ausnahme der Feuchträume (Duschen etc.) und bei der Sportausübung selbst
  • 1 Meter Mindestabstand für Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder zur gleichen Gästegruppe gehören (= gleiches Zimmer, gleiches Appartement) 
  • Weiters sind die „Empfehlungen zur Wiedereröffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012“ zu beachten:
    • Information am Becken: Maximalanzahl an Personen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten dürfen (2m Abstand, Berechnungsgrundlage: 6 qm pro Person)
    • Information am Kleinbadeteich: Maximalanzahl an Personen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten dürfen (2-4m Abstand, Berechnungsgrundlage: 25 qm pro Person)
    • Sauna, Warmluft- und Dampfbäder:
      • Nutzung durch eine Person oder einen gemeinsamen Haushalt oder eine Gästegruppe: klare zeitliche oder räumliche Trennung
      • Darüberhinausgehende Nutzung: 2m Abstand (Berechnungsgrundlage 4 qm)

5.4. Spa-Bereich: Kosmetik, Fußpflege, Massage, Friseur

Allgemeine Maßnahmen:

  • Wann immer es möglich ist (beispielsweise während eines Beratungsgespräches) ist der nötige Mindestabstand von 1 Metern zwischen Kunden/Patienten und Behandler/in einzuhalten. Schaffen Sie im Eingangsbereich/Kassenbereich ausreichend Platz, damit dies möglich ist.
  • Alle im Geschäft/in der Praxis tätigen Personen (Mitarbeiter und Unternehmer) mit Kunden-/Patientenkontakt und Kunden/Patienten tragen eine FFP2-Maske.
    • Kann aufgrund der Eigenart der Behandlung vom Kunden/Patienten das Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder einer Maske mit mindesten gleichwertig genormtem Standard nicht eingehalten werden, soll der Behandler/ die Behandlerin nach Möglichkeit auch ein Faceshield/(optische) Brille verwenden.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von maximal so vielen Kunden in den Kundenbereichen von Betriebsstätten, dass pro Kunde 10 m2 zur Verfügung stehen.
  • Bei Unterschreitung des 1-Meter-Abstands müssen zumutbare Schutzmaßnahmen gesetzt werden (z.B. vermehrte Desinfektionen).
  • Keine Verabreichung von Speisen und Getränken.

6. Veranstaltungen

Zutritt nur für geimpfte, getestete oder genesene Personen (siehe Punkt 1.) 

  • Zusammenkünfte mit zugewiesenen Sitzplätzen (Konzert, Kabarett):
    • Innenbereich: max.1.500 Personen (höchstens jedoch 75 Prozent Maximalauslastung)
    • Außenbereich: max. 3.000 Personen (höchstens jedoch 75 Prozent Maximalauslastung)
    • Ab 50 Personen Bewilligungspflicht durch Bezirksverwaltungsbehörde
    • Für die Verabreichung von Speisen und Getränken gelten die Regelungen der Gastronomie (siehe Punkt 4.)
    • Die Teilnehmer werden zum Zweck der Kontaktdatennachverfolgung (siehe Punkt 3.) dokumentiert;
    • Mindestabstand 1 Meter wenn nicht im gemeinsamen Haushalt, falls nicht möglich freier seitlicher Sitzplatz
    • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen
    • Bestellung eines Covid19- Beauftragten und Ausarbeitung eines COVID19- Präventionskonzepts für Veranstaltungen ab 51 Personen; 
        
  • Zusammenkünfte ohne zugewiesene Sitzplätze:
    • Indoor mit bis zu acht Personen (zzgl. Kindern);
    • Outdoor mit bis zu 16 Personen (zzgl. Kindern);
    • Indoor und Outdoor mit bis zu 50 Personen (zzgl. Kindern), sofern
      • die Veranstaltung bei der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt wurde (die Anzeigepflicht gilt ab einer Veranstaltungsgröße von 17 Personen),
      • die Teilnehmer den Nachweis einer „geringen epidemiologischen Gefahr“ (= 3G-Regel: Nachweis eines/r Tests, Impfung, Genesung) erbringen,
      • die Teilnehmer zum Zweck der Kontaktdatennachverfolgung dokumentiert werden, und
      • eine Verabreichung von Speisen und Getränken ausschließlich im Freien und unter Einhaltung der Auflagen für die Gastronomie erfolgt.
    • Bei den genannten Zusammenkünften gilt jeweils die Abstandspflicht von 1 Meter und die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen (Ausnahme: bestimmte Veranstaltungen im kleinen privaten Kreis). 

7. Mitarbeiter

  • Für Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie mit Kundenkontakt gelten folgende Regelungen:
    • Es ist entweder der Nachweis einer „geringen epidemiologischen Gefahr“ (= 3G-Regel: Nachweis eines/r Tests, Impfung, Genesung) zu erbringen oder durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen (auch im Freien). 
    • Mitarbeiter, die den Nachweis erbringen, können wahlweise auch einen herkömmlichen MNS tragen (auch im Freien).
    • Achtung: Ein Nachweis mittels Tests muss künftig laufend erneuert werden. Er gilt (je nach Testart) also nur noch zwischen 24 und 72 Stunden und somit – anders als früher – nicht mehr für sieben Tage.  
  • Für Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie ohne Kundenkontakt (z.B. Küchenkräfte) gelten folgende Regelungen:
    • Sofern eine Interaktion mit anderen Mitarbeitern stattfindet, muss zumindest ein herkömmlicher MNS getragen werden oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. Bilden von festen Teams und regelmäßige Testungen) minimiert werden. 
    • Im Freien besteht für Mitarbeiter ohne Kundenkontakt keine Maskenpflicht mehr.  

Beispiel: Ein negativ getesteter Rezeptionist hat weiterhin einen MNS zu tragen, außer die Rezeption ist durch Plexiglaswände geschützt und es findet auch kein physischer Kontakt mit anderen Arbeitnehmern statt. 

Zur Durchführung der Testungen kann jedenfalls das bereits bekannte gratis Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ in Anspruch genommen werden.

Dieses wird für die Sommersaison 2021 (1. Mai 2021 bis 31. Oktober 2021) fortgesetzt.

An jenen Wohnorten, an denen andere Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von niederschwelligen und kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen bestehen (wie derzeit z.B. „Alles Gurgelt“ in Wien) kann das Testangebot nach einer mehrwöchigen Übergangsfrist nicht mehr in Anspruch genommen werden.

8. Einreisebestimmungen nach Österreich

Österreich befindet sich zur Zeit im Teil-Lockdown. Touristisches Reisen ist in Österreich momentan nicht möglich, aber ab 19. Mai werden endlich auch wieder Hotels in ganz Österreich öffnen können.

Die momentan geltenden Einreisebestimmungen werden auf der Seite der Österreich Werbung übersichtlich dargestellt und erleichtern die Kommunikation mit den Gästen. Nähere Informationen zum Beispiel zur Pre-Travel-Clearance, das notwendige Einreiseformular sowie welche Tests momentan zur Einreise notwendig sind können in deutscher Sprache und auf Englisch abgerufen und dem Gast übermittelt werden.

Sobald die Details zu den neuen Regelungen zur Einreise im Zusammenhang mit dem Grünen Pass etc. vorliegen, wird diese Homepage umgehend aktualisiert.

9. Infowebseite: Sichere Gastfreundschaft

Weitere Informationen zu den aktuellen Maßnahmen, Info-Materialien, Links usw. finden Sie auf der gemeinsamen Website mit dem Tourismusministerium.