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Coronavirus – Information zur Wiedereröffnung der Betriebe in der Hotellerie und Gastronomie

Schutzmaßnahmen, Infowebsite, Checkliste und Bestellung von MNS-Masken
  1. Öffnungszeitpunkt und Schutzmaßnahmen
  2. Verhaltensregeln und Verhaltensempfehlungen
  3. Infowebsite – Sichere Gastfreundschaft
  4. Checkliste für die Wiedereröffnung
  5. Mund-Nasen-Schutz
  6. Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen, Arbeitsrecht und Stornoregelungen
  7. Gewerberechtliche Bestimmungen

1. Öffnungszeitpunkt

Seit dem 29.05. können touristische Nächtigungen in allen Beherbergungsbetrieben wieder stattfinden.

2. Verhaltensregeln und Verhaltensempfehlungen

2.1. Gastronomiebereich

2.2. Beherbergungsbereich

2.3. Spa-Bereich: Kosmetik, Fußpflege, Massage, Friseur

2.4. Wellness-Bereich: Pools, Saunen, etc.

2.5 Kinderbetreuung

2.6 Veranstaltungen

2.7 Ferienlager für Kinder und Jugendliche

2.1. Gastronomiebereich

Die Öffnungszeiten für Restaurant, Kaffeehaus und andere zugängliche gastronomische Bereiche im Hotel wurden erweitert: Ab dem 1. Juli können Betriebe für Gäste daher zwischen 05:00 und 01:00 Uhr öffnen.

Die Sperrstundenregelung gilt nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn die Teilnehmer 3 Tage vor Beginn dem Betreiber bekannt gegeben werden.

Folgende Hygienemaßnahmen sind weiterhin zu beachten:

  • Verabreichungsplätze so einrichten, dass der Mindestabstand von einem Meter zwischen den Besuchergruppen gewährleistet ist.
  • Empfehlung: Keine gemeinsam genutzten Gegenstände auf den Tischen aufstellen (zB Salz & Peffer bzw. Essig & Öl)

Lockerung ab dem 1. Juli:

  • Das Servicepersonal muss keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen.

Verhaltensregeln für den Gast

Die Verhaltensregeln für den Gast sollten gut sichtbar platziert sein, insbesondere im Eingangsbereich des Lokals. Informieren Sie sich auf www.sichere-gastfreundschaft.at

Folgende Lockerungen gelten seit dem 15.6:

  • Gäste müssen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen.
  • Gruppenreservierungen sind wieder möglich. Besuchergruppen können an einem gemeinsamen Tisch platziert werden.

Buffets und Frontcooking

Ab dem 1. Juli gilt für alle Gastronomiebetriebe:

  • Ein Buffet in Selbstbedienung ist erlaubt, wenn durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Möglich wäre beispielsweise die Desinfektion der Hände unmittelbar vor dem Buffetbereich. Alternativ wäre aber auch die Verwendung von Einweghandschuhen oder Einwegvorlegbesteck denkbar.
  • Mit diesen Schutzmaßnahmen kann sich der Gast zwischen den einzelnen Ausgabestellen bewegen und sich bedienen. Bei einem erneuten Gang zum Buffet müssen neue Handschuhe verwendet werden bzw. die Hände frisch desinfiziert werden.

2.2. Beherbergungsbereich

Folgende Punkte sind bei der Wiedereröffnung zu beachten:

Abstand:

  • Gegenüber anderen Personen/Gästegruppen ist in den allgemein zugänglichen Bereichen ein Abstand von min. 1 Meter einzuhalten.
  • Das Infektionsrisiko kann auch durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung minimiert werden. Dann gilt die Abstandsregelung von 1 Meter nicht.

Mund-Nasen-Schutz:

  • Für Gäste ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Beherbergungsbetrieb grundsätzlich nicht mehr verpflichtend. Auch Mitarbeiter müssen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Seit dem 1. Juli gilt dies auch für Mitarbeiter in der Gastronomie.
  • Ausnahmen bestehen dann, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Gemeinschaftsschlafräume:

  • Nächtigungen in Gemeinschaftsschlafräumen sind zulässig, wenn gegenüber Personen aus fremden Haushalten ein Abstand von min. 1,5 Metern eingehalten wird oder durch Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Fitnessräume:

  • Auch Fitnessräume in Beherbergungsbetrieben können geöffnet werden. Ab dem 1. Juli muss zwischen den Personen bei Ausübung der Sportart kein Mindestabstand mehr eingehalten werden.
  • Bei Kontaktsportarten auf nicht öffentlichen Sportstätten muss ein COVID-19-Präventionskonzept umgesetzt werden. 

2.3. Spa-Bereich: Kosmetik, Fußpflege, Massage, Friseur

Allgemeingültige Verhaltensregeln, Sonderregelungen wegen Eigenart der Dienstleistung, Ausnahmen, Verhaltensempfehlungen und Aushänge

Allgemeingültige Verhaltensregeln

Beim Betreten des Kundenbereiches von Betriebsstätten gilt:

  • Beim Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten

Sonderregelungen

  • Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister nicht eingehalten werden, ist dies nur zulässig, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren, etwa durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams, der Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden.

Ausnahmen

  • Sofern zwischen den Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind, muss ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden.
  • Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme der Ausnahme glaubhaft zu machen.

Verhaltensempfehlungen

Ergänzend zu den in der Verordnung enthaltenen Vorgaben gibt es

Musteraushänge

Zur Information der Gäste über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in unseren Betrieben stellen wir entsprechende Aushänge zur Verfügung:

2.4. Wellnessbereich: Pools, Saunen, etc.

Abstände:

  • Zwischen den Badegästen muss ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten werden.
  • Die Abstandsregelung gilt in der gesamten Badeanlage einschließlich dem Wellnessbereich und der Umkleidekabinen.
  • Sauna:
    • Zwischen den einzelnen Nutzungsdurchgängen: Kurzzeitige Stoßlüftung, Pause von 15-20 Minuten
    • Für die gleichzeitige Benützung durch mehrere Personen (die nicht im gemeinsamen Haushalt leben) ist nun eine Fläche von 4 m2 pro Nutzer empfohlen.
    • Aufgüsse sind nun zulässig! Vom Wedeln ist weiterhin abzusehen.
  • Weiterhin geltende Abstände: 
    • Beckenbad: 1-2 Meter zwischen den Badenden (6 m2 pro Person)
    • Warmsprudelbad: 1 Meter Abstand
    • Kleinbadeteich: 3-4 Meter zwischen den Badenden (25 m2 pro Person)
    • Zwischen den Liegen: 1 Meter
    • Zwischen Warmsprudelwannen: 1 Meter
  • Benützungsintervalle:
    • Bei Wasserrutschen, die mit nicht aufbereitetem Wasser betrieben werden: min. 30 Sekunden

    Bei Sprunganlagen, in nicht aufbereitetes Wasser: min. 30 Sekunden

Mund-Nasen-Schutz:

  •  Gäste und Mitarbeiter müssen auch im Wellnessbereich keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Zugangsbeschränkung:

  • Der Zugang zum Wellness- und Badebereich muss nur limitiert werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Eine lückenlose Überwachung seitens des Betreibers ist jedoch nicht notwendig!

Hygienevorschriften:

  • Desinfektion von Ausrüstung (z.B. Schwimmhilfen und Schwimmbrillen) zwischen den Benutzungen
  • Verwendung von Desinfektionsmittel die nachweislich gegen Bakterien, Pilze, und Viren wirken
  • Im Innenbereich ist auf eine wirksame Lüftung bei sämtlichen Becken/Whirlwannen und Saunaanlagen/Dampfbädern zu achten.

⇒ Weitere Informationen und Empfehlungen zur Wiedereröffnung von Badeeinrichtungen

2.5 Kinderbetreuung

Die wichtigsten Eckpunkte zu den Empfehlungen für die Kinderbetreuung:

  • Möglichst breit gestreute Bring- und Abholzeiten
  • Abstand zwischen Mitarbeitern und Eltern: min. 1 MeterNach Betreten der Einrichtungen sollen sich die Kinder die Hände desinfizieren
  • Regelmäßiges Händewaschen über den ganzen Betreuungszeitraum
  • Altersadäquate Aufklärung über die Hygiene (Husten/Niesen)
  • Gruppen möglichst klein halten
  • Desinfektion der Räumlichkeiten (Möbel, Türklinken, Spielsachen)
  • Regelmäßig lüften

2.6 Veranstaltungen

Grundsätzlich gilt:

  • Veranstaltungen sind derzeit mit bis zu 100 Personen erlaubt.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen erlaubt. Hier inbegriffen sind natürlich auch Hochzeiten und private Geburtstagsfeiern.
  • Mitarbeiter, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, müssen in diese Höchstzahlen nicht eingerechnet werden.
  • Für Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen soll diese Zahl über den Sommer sukzessive erhöht werden (siehe Stufenplan unten).

Verpflegung:

  • Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank der Getränke gelten die Regeln für die Gastronomie:
    • Ausschank/Verabreichung zwischen 5:00 und 1:00 Uhr
    • Verabreichungsplätze/Tische sind so zu stellen, dass der Mindestabstand von einem Meter zwischen den Besuchergruppen gewährleistet ist.

Abstände:

  • Bei Veranstaltungen ist grundsätzlich ein Abstand von min. 1 Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe angehören, einzuhalten.

COVID-19-Beauftragter/Präventionskonzept:

  • Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern (ab August: mehr als 200 Teilnehmer) ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten, welches spezielle Schulungsanforderungen für Mitarbeiter, Regelungen zur Besucherlenkung, besondere Hygienevorgaben etc. enthält.

Stufenplan – Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen:

Ab 1. Juli: 

  • Im Indoor-Bereich: bis zu 250 Personen
  • Im Outdoor-Bereich: bis zu 500 Personen

Ab 1. August:

  • Im Indoor-Bereich: bis zu 500 Personen
  • Im Outdoor-Bereich: bis zu 750 Personen

Bei Vorliegen einer behördlichen Bewilligung:

Ab 1. August:

  • Im Indoor-Bereich: bis zu 1000 Personen
  • Im Outdoor-Bereich: bis zu 1250 Personen

Ab 1. September:

  • Im Indoor-Bereich: bis zu 5000 Personen
  • Im Outdoor-Bereich: bis zu 10.000 Personen

⇒ FAQ Hochzeiten
FAQ Seminare

2.7 Ferienlager für Kinder und Jugendliche

  • Wenn seitens des Trägers ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird, muss
    • der Mindestabstand zwischen Personen aus fremden Haushalten nicht eingehalten werden und
    • ein Mund-Nasen-Schutz nicht getragen werden.
  • Inhalt des Präventionskonzepts:
    • Schulung der Betreuer
    • Spezifische Hygienemaßnahmen
    • Organisatorische Maßnahmen:
      • Gliederung in Kleingruppen von max. 20 Teilnehmern
      • Interaktion der Kleingruppen auf ein Mindestmaß
      • Zwischen den Gruppen: Mindestabstand 1 Meter
    • Regelungen für das Verhalten bei Auftreten einer Infektion
  • Diese Regelungen gelten sinngemäß auch für die Verpflegung, Beherbergung und sportliche Aktivitäten.

3. Infowebsite Sichere Gastfreundschaft

Die gemeinsame Website der WKÖ mit dem Ministerium ist bereits unter www.sichere-gastfreundschaft.at online!

Inhalt sind die neuen Verhaltensregeln und Verhaltensempfehlungen für Betriebe und für einen sicheren Umgang mit Gästen. Für die Gastronomie wurden bereits Informationen auf die Homepage gestellt. Regeln für Beherbergungsbetriebe sollen in Kürze folgen!

4. Checkliste für die Wiedereröffnung

Die folgenden Punkte sollen Ihnen bereits jetzt einen allgemeinen Überblick über die Maßnahmen im Zuge der Wiedereröffnung verschaffen:

  • Notwendige Bestellungen durchführen (Masken, Desinfektionsmittel, Plexiglasschutz etc.).
  • Plätze für Aufsteller, Hinweisschilder, Bodenmarkierungen etc. festlegen.
  • Gegebenenfalls Aufstellung der Tische im Restaurant neu gestalten.
  • Mitarbeiter hinsichtlich der Hygienemaßnahmen unterweisen.
  • Reinigungs- und Desinfektionsplan erstellen.
  • Menschenansammlungen im Betrieb vermeiden.
  • Kontaktlosen Umgang mit Gästen kultivieren.
  • Bei Krankheit von Mitarbeitern/Gästen den Plan für Covid-19 umsetzen.

5. Mund-Nasen-Schutz

5.1. MNS-Masken

Bestellung über WKÖ

Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen. Hotellerie-Betriebe können hochqualitative, EN14683-zertifizierte MNS-Masken ab sofort und solange der Vorrat reicht per Online-Formular bestellen.

Regionale Anbieter von Mund-Nasen-Schutz

Eine Auflistung regionaler Anbieter ist unter folgenden Links zu finden: 

» Burgenland

» Kärnten

» Oberösterreich

» Niederösterreich

» Salzburg

» Steiermark

» Tirol

» Vorarlberg 

» Wien 

5.2. Schutzvisiere

» Eine Auflistung regionaler Anbieter 

6. Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen, Arbeitsrecht und Stornoregelungen

» Alle weiteren Informationen wie Handlungsempfehlungen, Maßnahmen wie Härtefallfonds und Corona-Hilfs-Fonds sowie Stornobedingungen

7. Gewerberechtliche Bestimmungen

Nach dem Zwangsstillstand durch die Corona-Krise gilt es vor und beim Wiederhochfahren der Betriebe mehrere Punkte zu beachten.

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