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Forderungen zum erfolgreichen Restart der österreichischen Reise(büro)branche

Jetzt den Tourismus retten!

Status Quo

  • Seit nunmehr einem Jahr ist der Outgoing- und Incomingtourismus beinahe zum vollständigem Erliegen gekommen.

  • Reisebürobranche verzeichnet Umsatzrückgänge von ca. 95 %.

  • Frühjahr wäre Buchungshochsaison für Reisen im Sommer. Aufgrund der nicht vorhandenen Planungssicherheit, sowohl für Kunden als auch Reisebüros/Reiseveranstalter, werden derzeit keine Reisen gebucht. Damit droht die akute Gefahr ein weiteres Geschäftsjahr unwiderbringlich zu verlieren.

  • Der Kongressbereich arbeitet mit noch längeren Vorlaufzeiten. Bereits heute müssen Kongresse für die Wintersaison 2021 abgesagt werden. Auch 2022 ist bereits gefährdet 

Gefährdung des Tourismusstandortes Österreich, Konkurrenz aus anderen Destinationen 

  • Österreich droht aufgrund mangelnden Tempos bei den Impfungen und fehlender Planungssicherheit rund um Einreisebestimmungen ins Hintertreffen zu geraten. Staaten mit hohen Impfraten arbeiten bereits an bilateralen Abkommen zur weitreichenden Reisefreiheit für Touristen (z.B. Griechenland und Israel). 

  • Der heimische Tourismus ist zu 70 % (im städtischen Bereich sogar zu 85 %) von ausländischen Gästen abhängig.

  • Die Nachfrage aus wichtigen Herkunftsmärkten bleibt aus.

  • Tourismus ist keine Einbahnstraße. Ohne Outgoing-Tourismus gibt es - insbesondere auch mangels verfügbarer Flüge - keinen Incoming-Tourismus und umgekehrt.  

Planungssicherheit herstellen! 

  • Klare Ansagen und europaweit sowie allenfalls auch international harmonisierte und effiziente Regelungen zu:

    • Reisebestimmungen (insbesondere zu Einreisebestimmungen)
    • Corona-(Schnell)-Tests 
    • Impfungen

    Während das Frühjahr normalerweise die Buchungshochsaison für Reisen im Sommer ist, ist derzeit noch völlig unklar, unter welchen Bedingungen Reisen heuer möglich sein wird.

    Dadurch besteht die akute Gefahr, dass das Angebot an Flügen und Pauschalreisen stark ausgedünnt sein wird und viele Österreicherinnen und Österreicher, wenn sie wieder reisen dürfen, keine entsprechenden Urlaube mehr buchen können. Für die Reisebürobranche besteht damit die akute Gefahr, ein weiteres Geschäftsjahr unwiderbringlich zu verlieren.

  • Wiederherstellung der Reisefreiheit und EU-weit einheitliche Einreisebestimmungen in Verbindung mit einem gemeinsamen System zum grenzüberschreitenden Nachweis und der raschen Kontrolle von Testungen und Impfungen

    Es muss sich dabei um eine digitale Lösung handeln (z.B. App, elektronischer Impfpass), die über notwendige Schnittstellen für eine weltweite Anwendung verfügt (z.B. Anbindung an IATA TravelPass).

    Reisewarnungen sollten im Bedarfsfall differenziert für einzelne von erhöhtem Infektionsrisiko betroffene Regionen statt für gesamte Länder erfolgen. Informationen über Reiserestriktionen sollten mindestens fünf Tage vor Inkrafttreten der geplanten Maßnahmen erfolgen. Es gilt, ständig wechselnde und nicht abgestimmte Reisebeschränkungen künftig zu vermeiden!

  • Anerkennung von rasch durchführbaren und sicheren Antigentests zum massenhaften Einsatz auf Flughäfen und anderen Verkehrsknotenpunkte

  • Quarantänemaßnahmen sollten durch ein kombiniertes Testprotokoll aus PCR- und Antigentests in Zukunft vermieden werden:

    • PCR-Test 48-72 Stunden vor Abreise
    • Antigentest vor Boarding
    • Antigentest bei Ankunft am Zielflughafen

  • Erhöhung der Impfquoten innerhalb Österreichs und der gesamten EU.
    Da zu erwarten ist, dass international viele Staaten auf entsprechende Impfungen bei Einreise beharren, ist es essenziell, Impfungen rasch voranzutreiben. Die EU-Kommission hat in diesem Zusammenhang vor Kurzem die Empfehlung veröffentlicht, zumindest 70 % der erwachsenen Landesbevölkerung bis zum Sommer 2021 zu impfen. Begrüßenswert wäre weiters im Sinne der Planbarkeit eine klare zeitliche Perspektive für die Bevölkerung hinsichtlich der verfügbaren Impfungen bereitzustellen.