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Unterstützungsleistungen erweitert

Rettungspaket für die Busbranche 

1. Bestehende Wirtschaftliche Unterstützungsleistungen - Fixkostenzuschüsse

Für Unternehmen gibt es weitere finanzielle Hilfen. Den Fixkostenzschuss Phase II gibt es jetzt in Form eines Zwei-Säulen-Modells. Das bisher bestehende Modell mit einer Deckelung bei 800.000 Euro wird um eine zweite Säule ergänzt, die einen Verlustersatz bis zu 3 Mio. Euro ermöglicht. Betriebe können zwischen diesen Varianten wählen.

Die zweite Säule des Fixkostenzuschusses kommt als Verlustersatz genau jenen Betrieben zugute, die bei der 800.000-Euro-Fördergrenze anstehen. Dabei können Verluste, die zwischen 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 anfallen, entweder vorausprognostiziert oder im Nachhinein ersetzt werden. Große und mittlere Unternehmen erhalten bis zu 70% ihres Verlustes, kleine (bis 50 Mitarbeiter) sogar bis zu 90% ihres Verlustes des Vergleichszeitraumes. Der ausgeweitete Fixkostenzuschuss kann ab sofort via FinanzOnline beantragt werden.

Zeitgleich startet auch die Fortsetzung des Umsatzersatz für jene Betriebedie im Dezember geschlossen halten müssen. Dieser beläuft sich auf 50% des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahresmonat und ist für die besonders von den Corona-Schutzmaßnahmen betroffenen Branchen wie Gastronomie und Hotellerie eine überlebenswichtige Unterstützung.

Weitere Informationen zu den Fixkostenzuschüssen (FKZ/Verlustausgleichsmodell) finden sie hier:

2. Ausblick Wirtschaftliche Unterstützungsleistungen: Neues Instrument „Ausfallbonus“, Anhebung der Beihilfendeckel

Eckpunkte des Ausfallsbonus:

  • Mit dem Ausfallsbonus soll finanzielle Planbarkeit bis zum Ende der Pandemie geschaffen werden
  • Angekündigt wurde, dass mit dieser zusätzlichen Hilfe bis zu 30% des Umsatzes mit einem Deckel von 60.000 Euro pro Monat beantragt werden.
  • Jedes Unternehmen, das mehr als 40 Prozent Umsatzausfall im Vergleich mit dem jeweiligen Monatsumsatz aus 2019 hat, kann über FinanzOnline eine Liquiditätshilfe bis zu 60.000 Euro pro Monat beantragen. Ähnlich wie beim Umsatzersatz kann der Antrag selbst mit wenigen Klicks gestellt werden.
  • Die Ersatzrate von 30 Prozent des Umsatzausfalls besteht zur Hälfte aus dem Ausfallsbonus und zur Hälfte aus einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.
  • Eine Antragstellung soll erstmals ab dem 16.2.2021 möglich sein.
  • Die Überprüfung des Umsatzeinbruches soll im Nachhinein durch einen Steuerberater bei Abgabe des FKZ 800.000–Antrages erfolgen.

Anhebung der Beilhilfen Deckelung:

  • Aufgrund der Dauer der Krise stoßen immer mehr Betriebe an den EU-Beihilfendeckel von 800.000 Euro. Daher hat sich Österreich wiederholt für eine Anhebung dieses Deckels eingesetzt. Nach intensiven Verhandlungen mit der Europäischen Kommission wurde bereits eine Anhebung dieses Deckels für den FKZ 800.000 auf 1 Mio. erreicht. Zudem gibt es Gespräche auf europäischer Ebene hier noch eine deutliche höhere Grenze für Beihilfen zu ermöglichen. 
Stand: